VORARLBERGER

LANDESGESETZBLATT

Jahrgang 2020

Ausgegeben am 28. Oktober 2020

67. Kundmachung:   Aufhebung einer Wortfolge in Paragraph 22, Absatz eins, des Gemeindegesetzes sowie der Paragraphen 58 bis 63 und des Paragraph 64, Absatz eins, Litera c, des Landes-Volksabstimmungsgesetzes durch den Verfassungsgerichtshof

Kundmachung
des Landeshauptmannes über die Aufhebung einer Wortfolge in
Paragraph 22, Absatz eins, des Gemeindegesetzes sowie der Paragraphen 58 bis 63 und des Paragraph 64, Absatz eins, Litera c,
des Landes-Volksabstimmungsgesetzes durch den Verfassungsgerichtshof

Gemäß Artikel 140, Absatz 5, des Bundes-Verfassungsgesetzes wird kundgemacht:

Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 6. Oktober 2020, G 166-168/2020, V 340/2020, entschieden:

  1. Ziffer eins
    Die Wortfolge "oder es mindestens von einer Zahl an Stimmberechtigten der Gemeinde (Paragraph 20,) verlangt wird, die wie folgt zu ermitteln ist: a) für die ersten bis zu 1.500 Stimmberechtigten: 20 % davon; zuzüglich b) für die nächsten bis zu 1.500 Stimmberechtigten: 15 % davon; zuzüglich c) für die darüber hinausgehende Zahl von Stimmberechtigten: 10 % davon" in Paragraph 22, Absatz eins, Vbg. Gesetz über die Organisation der Gemeindeverwaltung (Gemeindegesetz - GG.), Vbg. Landesgesetzblatt Nr. 40 aus 1985, in der Fassung Vbg. Landesgesetzblatt Nr. 4 aus 2012,, sowie die Paragraphen 58 bis 63 und Paragraph 64, Absatz eins, Litera c, Vbg. Gesetz über das Verfahren bei Volksbegehren, Volksabstimmungen und Volksbefragungen (Landes-Volksabstimmungsgesetz), Vbg. Landesgesetzblatt Nr. 60 aus 1987, in der Fassung Vbg. Landesgesetzblatt Nr. 34 aus 2018,, werden als verfassungswidrig aufgehoben.
  2. Ziffer 2
    Die Aufhebung tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2021 in Kraft.

Der Landeshauptmann:

Mag. Markus Wallner