Jahrgang 2019

Kundgemacht am 11. April 2019

43.

Teilweise Aufhebung des Flächenwidmungsplanes der Gemeinde St. Ulrich am Pillersee, Aufhebung einer Verordnung der Landesregierung über den Tag der erstmaligen elektronischen Kundmachung der Flächenwidmungspläne mehrerer Gemeinden Tirols sowie Aufhebung einzelner Bestimmungen der Tiroler Plangrundlagen- und Planzeichenverordnung 2016 durch den Verfassungsgerichtshof

 

 

 

 

43. Kundmachung der Landesregierung vom 9. April 2019 über die teilweise Aufhebung des Flächenwidmungsplanes der Gemeinde St. Ulrich am Pillersee, die Aufhebung einer Verordnung der Landesregierung über den Tag der erstmaligen elektronischen Kundmachung der Flächenwidmungspläne mehrerer Gemeinden Tirols sowie die Aufhebung einzelner Bestimmungen der Tiroler Plangrundlagen- und Planzeichenverordnung 2016 durch den Verfassungsgerichtshof

Gemäß Art. 139 Abs. 5 des Bundes-Verfassungsgesetzes und § 2 Abs. 1 lit. j des Landes-Verlautbarungsgesetzes 2013, LGBl. Nr. 125, zuletzt geändert durch das Gesetz LGBl. Nr. 144/2018, wird kundgemacht:

Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 12. März 2019, G 386/2018-12, V 78-80/2018-12, zu Recht erkannt:

(1) Der Flächenwidmungsplan der Gemeinde St. Ulrich am Pillersee, beschlossen vom Gemeinderat der Gemeinde St. Ulrich am Pillersee am 15. Dezember 2016, aufsichtsbehördlich genehmigt mit Bescheid der Tiroler Landesregierung vom 15. März 2017, in der Fassung der elektronischen Kundmachung durch die Tiroler Landesregierung vom 13. Juni 2017, wird zur Gänze als gesetzwidrig aufgehoben.

(2) Die Verordnung der Tiroler Landesregierung vom 3. Oktober 2016 über den Tag der erstmaligen elektronischen Kundmachung der Flächenwidmungspläne der Gemeinden Brandberg, Breitenbach am Inn, Finkenberg, Gerlosberg, Gnadenwald, Gries im Sellrain, Grinzens, Hainzenberg, Hochfilzen, Kals am Großglockner, Karres, Karrösten, Oberndorf in Tirol, Patsch, Ranggen, Sellrain, St. Ulrich am Pillersee, Tulfes, Tux, Wildermieming und Zellberg, LGBl. für Tirol Nr. 110/2016, wird zur Gänze als gesetzwidrig aufgehoben.

Die Aufhebung tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2019 in Kraft.

(3) § 14 sowie die Wortfolge „und über die Fundstelle der Verordnung nach § 113 Abs. 1 TROG 2016“ in § 15 Abs. 1 der Verordnung der Tiroler Landesregierung vom 15. August 2013, mit der nähere Bestimmungen über die örtlichen Raumordnungskonzepte, die Flächenwidmungspläne und die Bebauungspläne sowie über die technische Umsetzung des elektronischen Flächenwidmungsplanes erlassen werden (Tiroler Plangrundlagen- und Planzeichenverordnung 2016), LGBl. für Tirol Nr. 74/2013, in der Fassung der Verordnung der Tiroler Landesregierung vom 3. Oktober 2016, mit der die Tiroler Plangrundlagen- und Planzeichenverordnung 2013 geändert wird, LGBl. für Tirol Nr. 112/2016, werden als gesetzwidrig aufgehoben.

Die Aufhebung tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2019 in Kraft.

 

Der Landeshauptmann:

Platter

Der Landesamtsdirektor:

Forster