Jahrgang 2021

Kundgemacht am 29. April 2021

www.ris.bka.gv.at

36. Verordnung:

Salzburger Bedienstetenschutzverordnung 2021

36. Verordnung der Salzburger Landesregierung vom 26. April 2021, mit der Bestimmungen über den Bedienstetenschutz erlassen werden (Salzburger Bedienstetenschutzverordnung 2021)

Auf Grund der Paragraphen 16, 27, 29, 37, 43 und 44 des Bediensteten-Schutzgesetzes – BSG, Landesgesetzblatt Nr 103 aus 2000, in der geltenden Fassung, wird verordnet:

Inhaltsverzeichnis

Paragraph

1 Geltungsbereich, Begriffsanpassungen

Paragraph

2 Geltung der Verordnung Sicherheit- und Gesundheitsschutzdokumente

Paragraph

3 Geltung der Kennzeichnungsverordnung

Paragraph

4 Geltung der Bauarbeiterschutzverordnung

Paragraph

5 Geltung der Arbeitsmittelverordnung

Paragraph

6 Geltung der Sprengarbeitenverordnung

Paragraph

7 Geltung der Nadelstichverordnung

Paragraph

8 Geltung der Grenzwerteverordnung 2021 und ergänzende Bestimmungen über gesundheitsgefährdende Arbeitsstoffe

Paragraph

9 Geltung der Verordnung biologische Arbeitsstoffe und ergänzende Bestimmungen über biologische Arbeitsstoffe

Paragraph

10 Geltung der Verordnung explosionsfähige Atmosphären

Paragraph

11 Geltung der Verordnung über Gesundheitsüberwachung am Arbeitsplatz 2020

Paragraph

12 Geltung der Bildschirmarbeitsverordnung

Paragraph

13 Geltung der Fachkenntnisnachweis-Verordnung

Paragraph

14 Geltung der Verordnung Lärm und Vibrationen

Paragraph

15 Geltung der Verordnung optische Strahlung

Paragraph

16 Geltung der Verordnung elektromagnetische Felder

Paragraph

17 Geltung der Verordnung persönliche Schutzausrüstung

Paragraph

18 Geltung der Verordnung über Beschäftigungsverbote und -beschränkungen für Jugendliche

Paragraph

19 Verweisungen auf Bundesnormen

Paragraph

20 Entsprechungstabellen ASchG und B-BSG

Paragraph

21 Umsetzungshinweis

Paragraph

22 In- und Außerkrafttreten

Geltungsbereich, Begriffsanpassungen

Paragraph eins

  1. Absatz eins,Diese Verordnung gilt für Arbeitsstätten, sonstige Betriebsräume und Baustellen im Sinn von Paragraph 2, des Bediensteten-Schutzgesetzes (BSG).
  2. Absatz 2,An die Stelle der in der linken Spalte der folgenden Tabelle verwendeten Begriffe in den verwiesenen Bestimmungen treten die in der rechten Spalte der Tabelle angeführten Bezeichnungen in der jeweils grammatikalisch richtigen Form:

„Arbeitnehmer/innen“, „ArbeitnehmerInnen“, „Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen“ oder ähnliche Formulierungen sowie „Betriebsangehörige“

Bedienstete gemäß Paragraph eins, BSG

„Arbeitgeber/innen“, „ArbeitgeberInnen“, „Arbeitgeber bzw. Arbeitgeberinnen“ oder ähnliche Formulierungen bzw „Behörden“

Dienstgeber gemäß Paragraph 2, Ziffer 10, BSG

„Arbeitsinspektorat“

die im 7. und 8. Abschnitt des BSG vorgesehenen Kommissionen und Organe

„Sicherheitsvertrauenspersonen“ und/oder „Belegschaftsorgane“

Sicherheitsvertrauensperson und/oder die jeweils zuständige Personalvertretung

  1. Absatz 3,Bestimmungen in den verwiesenen Bestimmungen, die sich auf Sicherheitsvertrauenspersonen beziehen, gelangen nicht zur Anwendung.

Geltung der Verordnung Sicherheits- und Gesundheitsschutzdokumente

Paragraph 2

Die Verordnung des Bundesministers für Arbeit und Soziales über die Sicherheits- und Gesundheitsschutzdokumente (DOK-VO) samt deren Anlage gilt nach folgenden Maßgaben als Verordnung zu Paragraph 16, BSG:

  1. Ziffer eins
    Paragraph 2 a, DOK-VO findet auf Arbeitsstätten Anwendung, in denen nicht mehr als 15 Bedienstete beschäftigt werden.
  2. Ziffer 2
    Paragraph 5, ist nicht anzuwenden.

Geltung der Kennzeichnungsverordnung

Paragraph 3

Die Verordnung der Bundesministerin für Arbeit, Gesundheit und Soziales über die Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung (Kennzeichnungsverordnung – KennV) gilt nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen als Verordnung zu Paragraph 27, Absatz eins, BSG:

  1. Ziffer eins
    Paragraph eins, Absatz 3, KennV ist in folgender Fassung anzuwenden:
    „(3) Soweit nach dem BSG bzw dazu ergangenen Verordnungen eine Sicherheits- oder Gesundheitskennzeichnung erforderlich ist, muss der Dienstgeber dafür sorgen, dass diese Kennzeichnung dieser Verordnung entsprechend gestaltet ist.“
  2. Ziffer 2
    Paragraph 8, KennV ist nicht anzuwenden.

Geltung der Bauarbeiterschutzverordnung

Paragraph 4

Die Verordnung des Bundesministers für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz über Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen und auf auswärtigen Arbeitsstellen (Bauarbeiterschutzverordnung – BauV) gilt nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen als Verordnung zu Paragraph 27, Absatz eins, BSG:

  1. Ziffer eins
    Paragraph 3, BauV ist nicht anzuwenden.
  2. Ziffer 2
    Für Arbeiten an elektrischen Anlagen bzw mit elektrischen Betriebsmitteln ist ergänzend die Verordnung über den Schutz der Arbeitnehmer/innen vor Gefahren durch den elektrischen Strom (Elektroschutzverordnung 2012 - ESV 2012), Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 33 aus 2012,, anzuwenden.
  3. Ziffer 3
    Paragraph 31, Absatz 6 a, erster Satz BauV ist mit der Maßgabe anzuwenden, dass die Erste-Hilfe-Auffrischung im Abstand von höchstens fünf Jahren zu absolvieren ist und die im zweiten Satz vorgesehene Teilung entfällt.
  4. Ziffer 4
    Die Paragraphen 31, Absatz 7, 33, Absatz 3, 41, 46, Absatz 2 und 5, 96 Absatz 3, 108 und 161 bis 164 BauV sind nicht anzuwenden.
  5. Ziffer 5
    Paragraph 94, BauV gilt mit der Maßgabe, dass im Absatz eins, das zu erstellende Gutachten nicht dem Arbeitsinspektorat vorgelegt werden muss und Absatz 2, entfällt.
  6. Ziffer 6
    Ergänzend findet Paragraph 6, des Bauarbeitenkoordinationsgesetzes mit den im Paragraph eins, Absatz 2, dieser Verordnung festgelegten Maßgaben Anwendung.

Geltung der Arbeitsmittelverordnung

Paragraph 5

Die Verordnung des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit über den Schutz der ArbeitnehmerInnen bei der Benutzung von Arbeitsmitteln und mit der die Bauarbeiterschutzverordnung geändert wird, samt deren Anhängen (Arbeitsmittelverordnung – AM-VO) gilt nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen als Verordnung zu Paragraph 29, Absatz eins, BSG:

  1. Ziffer eins
    Mit der Vornahme von Abnahmeprüfungen, wiederkehrenden Prüfungen, Prüfungen nach außergewöhnlichen Ereignissen oder Prüfungen nach Aufstellung können auch Amtssachverständige betraut werden.
  2. Ziffer 2
    Die Bestimmungen des Paragraph 11, Absatz 3, AM-VO sind für Prüfpläne (Paragraph 11, Absatz 4, AM-VO) sinngemäß anzuwenden.
  3. Ziffer 3
    Paragraph 61, AM-VO wird durch folgende Bestimmung ersetzt:

„§ 61

Bereits vor Inkrafttreten dieser Verordnung erfolgte Prüfungen gelten als ausreichende, umfangreiche und vollständig erfüllte Prüfungen im Sinne dieser Verordnung.“
  1. Ziffer 4
    Die Paragraphen 62 bis 65 AM-VO sind nicht anzuwenden.

Geltung der Sprengarbeitenverordnung

Paragraph 6

Die Verordnung des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit über die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer/innen bei der Durchführung von Sprengarbeiten und mit der die Bauarbeiterschutzverordnung geändert wird (Sprengarbeitenverordnung – SprengV), gilt nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen als Verordnung zu Paragraph 29, Absatz eins, BSG:

  1. Ziffer eins
    Im Paragraph 8, Absatz 2, Ziffer 6, SprengV wird die Verweisung auf das Schieß- und Sprengmittelgesetz, Bundesgesetzblatt Nr 196 aus 1935,, in der geltenden Fassung, durch die Verweisung auf das Sprengmittelgesetz 2010, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 121 aus 2009, ersetzt.
  2. Ziffer 2
    Im Paragraph 22, Absatz 2, SprengV entfällt die Wortfolge „in der jeweils geltenden Fassung“.
  3. Ziffer 3
    Paragraph 30, SprengV ist nicht anzuwenden.

Geltung der Nadelstichverordnung

Paragraph 7

Die Verordnung des Bundesministers für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz zum Schutz der Arbeitnehmer/innen vor Verletzungen durch scharfe oder spitze medizinische Instrumente (Nadelstichverordnung – NastV) gilt mit Ausnahme von Paragraph 7, Absatz 2 und 3 als Verordnung zu Paragraph 29, Absatz eins, BSG.

Geltung der Grenzwerteverordnung 2021 und ergänzende Bestimmungen, über gesundheitsgefährdende Arbeitsstoffe

Paragraph 8

  1. Absatz eins,Die Verordnung des Bundesministers für Arbeit über Grenzwerte für Arbeitsstoffe sowie über krebserzeugende und fortpflanzungsgefährdende (reproduktionstoxische) Arbeitsstoffe (Grenzwerteverordnung 2021 – GKV) samt deren Anhängen gilt als Verordnung zu Paragraph 29, Absatz 2, BSG.
  2. Absatz 2,Für gesundheitsgefährdende Arbeitsstoffe im Sinn von Paragraph 40, Absatz 4 bis 4 b ASchG gelten weiters die Bestimmungen der Paragraphen 40, Absatz 8, 41, 42, Absatz eins bis 3 und 43 bis 47 ASchG sinngemäß.

Geltung der Verordnung biologische Arbeitsstoffe und ergänzende Bestimmungen, über biologische Arbeitsstoffe

Paragraph 9

Die Verordnung der Bundesministerin für Arbeit, Gesundheit und Soziales über den Schutz der Arbeitnehmer/innen gegen Gefährdung durch biologische Arbeitsstoffe, samt deren Anhängen (Verordnung biologische Arbeitsstoffe – VbA) gilt mit Ausnahme der Paragraphen 11 und 14 als Verordnung zu Paragraph 29, Absatz 2, BSG. Ergänzend sind die Paragraphen 40, Absatz 5, 41, Absatz 5, 42, 43, 44 und 47 ASchG sinngemäß anzuwenden.

Geltung der Verordnung explosionsfähige Atmosphären

Paragraph 10

Die Verordnung des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit über den Schutz der Arbeitnehmer/innen vor explosionsfähigen Atmosphären und mit der die Bauarbeiterschutzverordnung und die Arbeitsmittel-Verordnung geändert werden (Verordnung explosionsfähige Atmosphären – VEXAT), gilt nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen als Verordnung zu Paragraph 29, Absatz 2, BSG:

  1. Ziffer eins
    Die Verweisungen auf die Explosionsschutzverordnung 1996 im Paragraph 2, Absatz 2, VEXAT und auf das Akkreditierungsgesetz im Paragraph 9, Absatz 3, Ziffer 3, VEXAT beziehen sich jeweils auf die im Paragraph 18, festgelegte Fassung dieser Bundesnormen.
  2. Ziffer 2
    Paragraph 21, Absatz 4 und Paragraph 22, VEXAT sind nicht anzuwenden.

Geltung der Verordnung über Gesundheitsüberwachung am Arbeitsplatz 2020

Paragraph 11

Die Verordnung über die Gesundheitsüberwachung am Arbeitsplatz 2020, samt deren Anlagen (VGÜ) gilt nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen als Verordnung zu Paragraph 37, BSG:

  1. Ziffer eins
    Im Paragraph eins, VGÜ tritt an die Stelle des Zitats „5. Abschnitts des ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes“ das Zitat „4. Abschnitts des BSG“.
  2. Ziffer 2
    Die Paragraphen 9, 10 und 11 VGÜ sind nicht anzuwenden.

Geltung der Bildschirmarbeitsverordnung

Paragraph 12

Die Verordnung der Bundesministerin für Arbeit, Gesundheit und Soziales über den Schutz der Arbeitnehmer/innen bei Bildschirmarbeit (Bildschirmarbeitsverordnung – BS-V) gilt nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen als Verordnung zu Paragraph 44, BSG:

  1. Ziffer eins
    Abweichend von Paragraph eins, Absatz 4, BS-V liegt ein nicht unwesentlicher Teil der normalen Arbeit vor, wenn Bedienstete regelmäßig mehr als drei Stunden ihrer Tagesarbeitszeit mit Bildschirmarbeit beschäftigt sind.
  2. Ziffer 2
    Anstelle der Paragraphen 10 bis 12 und 14 BS-V gelten folgende Bestimmungen:

„Täglicher Arbeitsablauf

Paragraph 10

Bildschirmarbeit ist so einzuteilen, dass diese regelmäßig durch andere dienstliche Tätigkeiten unterbrochen wird, die einen Ausgleich zu der durch Bildschirmarbeit bedingten Belastung insbesondere des Seh-, Bewegungs- und Stützapparates der Bediensteten darstellen. Auf eine Stunde Bildschirmarbeit hat ein solcher Tätigkeitswechsel oder, wenn aus dienstlichen Gründen keine Möglichkeit für einen solchen besteht, eine Pause von zehn Minuten zu folgen. Für die letzte Dienststunde des Tages gebührt keine Pause. Pausen sind in die Arbeitszeit einzurechnen.

Untersuchungen und Sehhilfen

Paragraph 11

  1. Absatz eins,Bei Vorliegen von Bildschirmarbeit sind den Bediensteten Untersuchungen der Augen und des Sehvermögens nach folgenden Bestimmungen anzubieten:
    1. Ziffer eins
      Untersuchungen gemäß Paragraph 41, Absatz 3, Ziffer 2, BSG sind durch Arbeitsmedizinerinnen oder Arbeitsmediziner (Paragraph 45, Absatz 4, BSG) oder vom Dienstgeber zu bestimmende Fachärztinnen oder Fachärzte für Augenheilkunde und Optometrie vorzunehmen. Als regelmäßige Abstände für diese Untersuchungen gelten drei Jahre.
    2. Ziffer 2
      Untersuchungen gemäß Paragraph 41, Absatz 3, Ziffer 3, BSG sind durch vom Dienstgeber zu bestimmende Fachärztinnen oder Fachärzte für Augenheilkunde und Optometrie vorzunehmen.
  2. Absatz 2,Ergeben die Untersuchungen die Notwendigkeit spezieller Sehhilfen gemäß Paragraph 41, Absatz 3, Ziffer 4, BSG, ist die Anfertigung dieser Sehhilfen durch vom Dienstgeber zu bestimmende Augenoptikerinnen oder Augenoptiker vorzunehmen.
  3. Absatz 3,Der Dienstgeber kann Fachärztinnen bzw Fachärzte gemäß Absatz eins, sowie Augenoptikerinnen und Augenoptiker gemäß Absatz 2, auch in der Weise bestimmen, dass er der Wahl der oder des Bediensteten zustimmt.
  4. Absatz 4,Die Kosten für die Untersuchungen (Absatz eins,) sowie die speziellen Sehhilfen (Absatz 2,) sind vom Dienstgeber zu tragen, soweit diese nicht von den Trägern der Sozialversicherung übernommen werden.

Information

Paragraph 12

  1. Absatz eins,Die mit Bildschirmarbeit beschäftigten Bediensteten sind über Folgendes zu informieren:
    1. Ziffer eins
      das Vorliegen von Bildschirmarbeit;
    2. Ziffer 2
      den Anspruch auf Pausen und Tätigkeitswechsel gemäß Paragraph 10,;
    3. Ziffer 3
      das Recht auf Untersuchungen und spezielle Sehhilfen gemäß Paragraph 11,
  2. Absatz 2,Die mit Bildschirmarbeit beschäftigten Bediensteten sind zu den in dieser Verordnung geregelten Fragen anzuhören und an deren Behandlung zu beteiligen.
  3. Absatz 3,Die Information (Absatz eins,) sowie Anhörung und Beteiligung (Absatz 2,) der einzelnen Bediensteten kann entfallen, wenn Personalvertretungsorgane bestehen und diese zur weiteren Wahrnehmung im Sinn des Absatz eins, informiert bzw gemäß Absatz 2, einbezogen werden.“
    1. Ziffer 3
      Paragraph 15, ist nicht anzuwenden.

Geltung der Fachkenntnisnachweis-Verordnung

Paragraph 13

Die Verordnung über den Nachweis der Fachkenntnisse samt deren Anhängen (Fachkenntnisnachweis-Verordnung – FK-V) gilt als Verordnung zu Paragraph 44, Ziffer eins, BSG mit der Maßgabe, dass Zeugnisse über den Nachweis der Fachkenntnisse, die vor Inkrafttreten dieser Verordnung gemäß der Verordnung über den Nachweis der Fachkenntnisse für bestimmte Arbeiten, Landesgesetzblatt Nr 68 aus 2004,, ausgestellt wurden, als Nachweis der Fachkenntnisse im Sinn der FK-V gelten.

Geltung der Verordnung Lärm und Vibrationen

Paragraph 14

Die Verordnung über den Schutz der Arbeitnehmer/innen vor der Gefährdung durch Lärm und Vibrationen, samt deren Anhängen (Verordnung Lärm und Vibrationen – VOLV) gilt mit Ausnahme der Paragraphen 15 und 17 Absatz eins bis 4 als Verordnung zu Paragraph 44, Ziffer 3 und 4 BSG.

Geltung der Verordnung optische Strahlung

Paragraph 15

Die Verordnung über den Schutz der Arbeitnehmer/innen vor der Einwirkung durch optische Strahlung, samt deren Anhang (Verordnung optische Strahlung – VOPST) gilt mit Ausnahme der Paragraphen 11 und 13 als Verordnung zu Paragraph 44, Ziffer 7, BSG.

Geltung der Verordnung elektromagnetische Felder

Paragraph 16

Die Verordnung des Bundesministers für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz über den Schutz der Arbeitnehmer/innen vor der Einwirkung durch elektromagnetische Felder, samt deren Anlagen (Verordnung elektromagnetische Felder – VEMF) gilt mit Ausnahme der Paragraphen 12 und 14 als Verordnung zu Paragraph 44, Ziffer 4, BSG.

Geltung der Verordnung Persönliche Schutzausrüstung

Paragraph 17

Die Verordnung des Bundesministers für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz über den Schutz der Arbeitnehmer/innen durch persönliche Schutzausrüstung (Verordnung Persönliche Schutzausrüstung – PSA-V) gilt mit Ausnahme von Paragraph 17, als Verordnung zu Paragraph 44, Ziffer 5, BSG.

Geltung der Verordnung über Beschäftigungsverbote und -beschränkungen für Jugendliche

Paragraph 18

Die in der Verordnung der Bundesministerin für Arbeit, Gesundheit und Soziales, des Bundesministers für wirtschaftliche Angelegenheiten und des Bundesministers für Wissenschaft und Verkehr über Beschäftigungsverbote und -beschränkungen für Jugendliche (KJBG-VO) enthaltenen Bestimmungen gelten mit Ausnahme der Paragraphen 2, 7 a, 9 und 11 auch im Anwendungsbereich dieser Verordnung.

Verweisungen auf Bundesnormen

Paragraph 19

Die in diesem Gesetz enthaltenen Verweisungen auf bundesrechtliche Vorschriften gelten, soweit nicht ausdrücklich anderes bestimmt wird, als Verweisungen auf die letztzitierte Fassung:

  1. Ziffer eins
    ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG), Bundesgesetzblatt Nr 450 aus 1994,; Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 100 aus 2018,;
  2. Ziffer 2
    Arbeitsmittelverordnung (AM-VO), Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 164 aus 2000,; Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 21 aus 2010,;
  3. Ziffer 3
    Bauarbeiterschutzverordnung (BauV), Bundesgesetzblatt Nr 340 aus 1994,; Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 241 aus 2017,;
  4. Ziffer 4
    Bauarbeitenkoordinationsgesetz (BauKG), Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 37 aus 1999,; Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 72 aus 2016,;
  5. Ziffer 5
    Bildschirmarbeitsverordnung (BS-V), Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 124 aus 1998,;
  6. Ziffer 6
    Bundes-Bedienstetenschutzgesetz (B-BSG), Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 70 aus 1999,; Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 153 aus 2020,;
  7. Ziffer 7
    Bundesgesetz über die Akkreditierung von Konformitätsbewertungsstellen (Akkreditierungsgesetz 2012 – AkkG 2012), Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 28 aus 2012,; Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 40 aus 2014,;
  8. Ziffer 8
    Elektroschutzverordnung 2012 (ESV 2012), Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 33 aus 2012,;
  9. Ziffer 9
    Fachkenntnisnachweis-Verordnung (FK-V), Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 13 aus 2007,; Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 226 aus 2017,;
  10. Ziffer 10
    Grenzwerteverordnung 2021 (GKV 2021), Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 253 aus 2001,; Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 156 aus 2021,;
  11. Ziffer 11
    Kennzeichnungsverordnung (KennV), Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 101 aus 1997,; Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 184 aus 2015,;
  12. Ziffer 12
    Nadelstichverordnung (NastV), Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 16 aus 2013,;
  13. Ziffer 13
    Sprengarbeitenverordnung (SprengV), Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 358 aus 2004,; Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 13 aus 2007,;
  14. Ziffer 14
    Verordnung biologische Arbeitsstoffe (VbA), Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 237 aus 1998,; Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 156 aus 2021,;
  15. Ziffer 15
    Verordnung der Bundesministerin für Arbeit, Gesundheit und Soziales, des Bundesministers für wirtschaftliche Angelegenheiten und des Bundesministers für Wissenschaft und Verkehr über Beschäftigungsverbote und -beschränkungen für Jugendliche (KJBG-VO), Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 436 aus 1998,; Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 221 aus 2018,;
  16. Ziffer 16
    Verordnung des Bundesministers für Arbeit und Soziales über die Sicherheits- und Gesundheitsschutzdokumente (DOK-VO), Bundesgesetzblatt  Nr 478 aus 1996,; Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 53 aus 1997,;
  17. Ziffer 17
    Verordnung des Bundesministers für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft über Geräte und Schutzsysteme zur bestimmungsgemäßen Verwendung in explosionsgefährdeten Bereichen (Explosionsschutzverordnung 2015 – ExSV 2015), Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 52 aus 2016,;
  18. Ziffer 18
    Verordnung elektromagnetische Felder (VEMF), Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 179 aus 2016,;
  19. Ziffer 19
    Verordnung explosionsfähige Atmosphären (VEXAT), Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 309 aus 2004,; Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 186 aus 2015,;
  20. Ziffer 20
    Verordnung Lärm und Vibrationen (VOLV), Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 22 aus 2006,, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 302 aus 2009,;
  21. Ziffer 21
    Verordnung optische Strahlung (VOPST), Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 221 aus 2010,;
  22. Ziffer 22
    Verordnung über die Gesundheitsüberwachung am Arbeitsplatz 2020 (VGÜ), Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 27 aus 1997,; Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 550 aus 2020,.

Entsprechungstabellen ASchG und B-BSG

Paragraph 20,

Sofern in den im Paragraph 19, genannten Bundesnormen auf Bestimmungen des ArbeitnehmerInnen-schutzgesetzes (ASchG) bzw des Bundes-Bedienstetenschutzgesetzes (B-BSG) verwiesen wird, treten an deren Stelle die jeweils inhaltlich korrespondierenden Bestimmungen des BSG gemäß den nachstehenden Entsprechungstabellen. Wenn das BSG keine dem ASchG bzw B-BSG entsprechende Bestimmung enthält, ist die jeweilige Bestimmung des ASchG bzw des B-BSG, jeweils in der im Paragraph 19, dieser Verordnung zitierten Fassung heranzuziehen.

Bestimmung des ASchG

entsprechende Bestimmung des BSG

Paragraph eins, Absatz eins, ASchG

Paragraph eins, BSG

Paragraph 2, Absatz 5, ASchG

Paragraph 2, Ziffer 2, BSG

Paragraph 3, ASchG

Paragraph 3, BSG

Paragraph 4, ASchG

Paragraph 4, BSG

Paragraph 5, ASchG

Paragraph 5, BSG

Paragraph 7, ASchG

Paragraph 7, BSG

Paragraph 12, ASchG

Paragraph 10, BSG

Paragraph 13, ASchG

Paragraph 11, BSG

Paragraph 14, ASchG

Paragraph 12, BSG

Paragraph 15, Absatz 5 und 6 ASchG

Paragraph 13, Absatz 5 und 6 BSG

Paragraph 25, ASchG

Paragraph 21, BSG

Paragraph 28, Absatz 3, ASchG

Paragraph 24, Absatz 3, BSG

Paragraph 33, Absatz 5, ASchG

Paragraph 28, Absatz 5, BSG

Paragraph 40, ASchG

Paragraph 2, Ziffer 12, BSG

Paragraph 65, Absatz 4, Ziffer 6, ASchG

Paragraph 39, Absatz 4, Ziffer 6, BSG

Paragraph 65, ASchG

Paragraph 39, BSG

Paragraph 67, Absatz eins, ASchG

Paragraph 40, Absatz eins, BSG

Paragraph 67, Absatz 5, ASchG

Paragraph 40, Absatz 5, BSG

Paragraph 68, AschG

Paragraph 41, BSG

5. Abschnitt des ASchG

4. Abschnitt des BSG

Paragraph 79, Absatz 2, ASchG

Paragraph 45, Absatz 4, BSG

Bestimmung des B-BSG

entsprechende Bestimmung des BSG

Paragraph 2, Absatz 7, B-BSG

Paragraph 2, Ziffer 5, BSG

Paragraph 25, Absatz eins bis 3 B-BSG

Paragraph 21, Absatz eins und 2 BSG

Paragraph 25, Absatz 4, B-BSG

Paragraph 21, Absatz 3, BSG

Paragraph 28, Absatz 3, B-BSG

Paragraph 24, Absatz 3, BSG

Umsetzungshinweis

Paragraph 21

Diese Verordnung dient der Umsetzung folgender Richtlinien:

  1. Ziffer eins
    Richtlinie 89/391/EWG des Rates vom 12. Juni 1989 über die Durchführung von Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Arbeitnehmer bei der Arbeit, Amtsblatt Nr L 183 vom 29. Juni 1989, in der Fassung der Verordnung (EG) Nr 1137 aus 2008, des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Oktober 2008 zur Anpassung einiger Rechtsakte, für die das Verfahren des Artikels 251 des Vertrags gilt, an den Beschluss 1999/468/EG des Rates in Bezug auf das Regelungsverfahren mit Kontrolle – Anpassung an das Regelungsverfahren mit Kontrolle – Erster Teil, Amtsblatt Nr L 311 vom 21. November 2008.
  2. Ziffer 2
    Richtlinie 92/58/EWG des Rates vom 24. Juni 1992 über Mindestvorschriften für die Sicherheits- und/oder Gesundheitsschutzkennzeichnung am Arbeitsplatz (Neunte Einzelrichtlinie im Sinne von Artikel 16 Absatz 1 der Richtlinie 89/391/EWG), Amtsblatt Nr L 245 vom 26. August 1992, in der Fassung der Richtlinie 2014/27/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Februar 2014 zur Änderung der Richtlinien 92/58/EWG, 92/85/EWG, 94/33/EG und 98/24/EG des Rates sowie der Richtlinie 2004/37/EG des Europäischen Parlaments und des Rates zwecks ihrer Anpassung an die Verordnung (EG) Nr 1272 aus 2008, über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen, Amtsblatt Nr L 65 vom 5. März 2014.
  3. Ziffer 3
    Richtlinie 89/566/EWG des Rates vom 30. November 1989 über Mindestvorschriften für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz bei Benutzung von Arbeitsmitteln durch Arbeitnehmer bei der Arbeit.
  4. Ziffer 4
    Richtlinie 98/656/EWG des Rates vom 30. November 1989 über Mindestvorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei Benutzung persönlicher Schutzausrüstungen durch Arbeitnehmer bei der Arbeit (3. Einzelrichtlinie im Sinn des Artikel 16, Absatz eins, der Richtlinie 89/391/EWG).
  5. Ziffer 5
    Richtlinie 89/391/EWG über die Durchführung von Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Arbeitnehmer bei der Arbeit.
  6. Ziffer 6
    Richtlinie 92/57/EWG des Rates vom 24. Juni 1992 über die auf zeitlich begrenzte oder ortsveränderliche Baustellen anzuwendenden Mindestvorschriften für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz (8. Einzelrichtlinie im Sinn des Artikel 16, Absatz eins, der Richtlinie 89/391/EWG).
  7. Ziffer 7
    Richtlinie 92/57/EWG des Rates vom 24. Juni 1992 über die auf zeitlich begrenzte oder ortsveränderliche Baustellen anzuwendenden Mindestvorschriften für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz, Amtsblatt Nr L 245 vom 26. August 1992.
  8. Ziffer 8
    Richtlinie 2009/104/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. September 2009 über Mindestvorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei Benutzung von Arbeitsmitteln durch Arbeitnehmer bei der Arbeit, Amtsblatt Nr L 260 vom 3. Oktober 2009.
  9. Ziffer 9
    Richtlinie des Rates 2010/32/EU zur Durchführung der von HOSPEEM und EGÖD geschlossenen Rahmenvereinbarung zur Vermeidung von Verletzungen durch scharfe/spitze Instrumente im Krankenhaus- und Gesundheitssektor, Amtsblatt Nr L 134 vom 1. Juni 2010.
  10. Ziffer 10
    Richtlinie 91/322/EWG der Kommission vom 29. Mai 1991 zur Festsetzung von Richtgrenzwerten zur Durchführung der Richtlinie 80/1107/EWG des Rates über den Schutz der Arbeitnehmer vor der Gefährdung durch chemische, physikalische und biologische Arbeitsstoffe bei der Arbeit, Amtsblatt Nr L 177 vom 5. Juli 1991, in der Fassung der Richtlinie 2006/15/EG der Kommission vom 7. Februar 2006 zur Festlegung einer zweiten Liste von Arbeitsplatz-Richtgrenzwerten in Durchführung der Richtlinie 98/24/EG des Rates und zur Änderung der Richtlinien 91/322/EWG und 2000/39/EG, Amtsblatt Nr L 38 vom 9. Februar 2006.
  11. Ziffer 11
    Richtlinie 98/24/EG des Rates vom 7. April 1998 zum Schutz von Gesundheit und Sicherheit der Arbeitnehmer vor der Gefährdung durch chemische Arbeitsstoffe bei der Arbeit (vierzehnte Einzelrichtlinie im Sinne des Artikels 16 Absatz 1 der Richtlinie 89/391/EWG), Amtsblatt Nr L 131 vom 5. Mai 1998, in der Fassung der Richtlinie 2014/27/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Februar 2014 zur Änderung der Richtlinien 92/58/EWG, 92/85/EWG, 94/33/EG und 98/24/EG des Rates sowie der Richtlinie 2004/37/EG des Europäischen Parlaments und des Rates zwecks ihrer Anpassung an die Verordnung (EG) Nr 1272 aus 2008, über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen, Amtsblatt Nr L 65 vom 5. März 2014.
  12. Ziffer 12
    Richtlinie 2000/39/EG der Kommission vom 8. Juni 2000 zur Festlegung einer ersten Liste von Arbeitsplatz-Richtgrenzwerten in Durchführung der Richtlinie 98/24/EG des Rates zum Schutz von Gesundheit und Sicherheit der Arbeitnehmer vor der Gefährdung durch chemische Arbeitsstoffe bei der Arbeit, Amtsblatt Nr L 142 vom 16. Juni 2000, in der Fassung der Richtlinie 2009/161/EU der Kommission vom 17. Dezember 2009 zur Festlegung einer dritten Liste von Arbeitsplatz-Richtgrenzwerten in Durchführung der Richtlinie 98/24/EG des Rates und zur Änderung der Richtlinie 2000/39/EG, Amtsblatt Nr L 338 vom 19. Dezember 2009.
  13. Ziffer 13
    Richtlinie 2004/37/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 über den Schutz der Arbeitnehmer gegen Gefährdung durch Karzinogene oder Mutagene bei der Arbeit (Sechste Einzelrichtlinie im Sinne von Artikel 16 Absatz 1 der Richtlinie 89/391/EWG des Rates), Amtsblatt Nr L 158 vom 30. April 2004, in der Fassung
    1. Litera a
      der Richtlinie 2014/27/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Februar 2014 zur Änderung der Richtlinien 92/58/EWG, 92/85/EWG, 94/33/EG und 98/24/EG des Rates;
    2. Litera b
      der Richtlinie 2004/37/EG des Europäischen Parlaments und des Rates zwecks ihrer Anpassung an die Verordnung (EG) Nr 1272 aus 2008, über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen, Amtsblatt Nr L 65 vom 5. März 2014;
    3. Litera c
      der Richtlinie (EU) 2017/2398 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12. Dezember 2017 zur Änderung der Richtlinie 2004/37/EG über den Schutz der Arbeitnehmer gegen Gefährdung durch Karzinogene oder Mutagene bei der Arbeit, Amtsblatt Nr L 345/87 vom 27. Dezember 2017;
    4. Litera d
      der Richtlinie (EU) 2019/130 vom 16. Jänner 2019 zur Änderung der Richtlinie 2004/37/EG über den Schutz der Arbeitnehmer gegen Gefährdung durch Karzinogene oder Mutagene bei der Arbeit, Amtsblatt Nr L 30 vom 31. Jänner 2019;
    5. Litera e
      der Richtlinie (EU) 2019/983 vom 5. Juni 2019 des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der Richtlinie 2004/37/EG über den Schutz der Arbeitnehmer gegen Gefährdung durch Karzinogene oder Mutagene bei der Arbeit, Amtsblatt Nr L 164 vom 20. Juni 2019.
  14. Ziffer 14
    Richtlinie 2006/15/EG der Kommission vom 7. Februar 2006 zur Festlegung einer zweiten Liste von Arbeitsplatz-Richtgrenzwerten in Durchführung der Richtlinie 98/24/EG des Rates und zur Änderung der Richtlinien 91/322/EWG und 2000/39/EG, Amtsblatt Nr L 38 vom 9. Februar 2006.
  15. Ziffer 15
    Richtlinie 2009/148/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. November 2009 über den Schutz der Arbeitnehmer gegen Gefährdung durch Asbest am Arbeitsplatz, Amtsblatt Nr L 330 vom 16. Dezember 2009.
  16. Ziffer 16
    Richtlinie 2009/161/EU der Kommission vom 17. Dezember 2009 zur Festlegung einer dritten Liste von Arbeitsplatz-Richtgrenzwerten in Durchführung der Richtlinie 98/24/EG des Rates und zur Änderung der Richtlinie 2000/39/EG, Amtsblatt Nr L 338 vom 19. Dezember 2009.
  17. Ziffer 17
    Richtlinie 2000/54/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18. September 2000 über den Schutz der Arbeitnehmer gegen Gefährdung durch biologische Arbeitsstoffe bei der Arbeit (Siebte Einzelrichtlinie im Sinn des Artikel 16, Absatz eins, der Richtlinie 89/391/EWG; Amtsblatt Nr L 262 vom 17. Oktober 2000). (Kodifizierte Fassung der Richtlinie 90/679/EWG).
  18. Ziffer 18
    .Richtlinie 1999/92/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 1999 über Mindestvorschriften zur Verbesserung des Gesundheitsschutzes und der Sicherheit der Arbeitnehmer, die durch explosionsfähige Atmosphären gefährdet werden können (15. Einzelrichtlinie im Sinn des Artikel 16, Absatz eins, der Richtlinie 89/391/EWG).
  19. Ziffer 19
    Richtlinie 89/655/EWG des Rates vom 30. November 1989 über Mindestvorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei Benutzung von Arbeitsmitteln durch Arbeitnehmer bei der Arbeit (zweite Einzelrichtlinie im Sinn des Artikel 16, Absatz eins, der Richtlinie 89/391/EWG) in der Fassung der Richtlinien 95/63/EG und 2001/45/EG.
  20. Ziffer 20
    Richtlinie 94/33/EG des Rates vom 22. Juni 1994 über den Jugendarbeitsschutz, Amtsblatt Nr L 216 vom 20. August 1994, in der Fassung der Richtlinie 2014/27/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Februar 2014 zur Änderung der Richtlinien 92/58/EWG, 92/85/EWG, 94/33/EG und 98/24/EG des Rates sowie der Richtlinie 2004/37/EG des Europäischen Parlaments und des Rates zwecks ihrer Anpassung an die Verordnung (EG) Nr 1272 aus 2008, über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen, Amtsblatt Nr L 65 vom 5. März 2014.
  21. Ziffer 21
    Richtlinie 2002/44/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. Juni 2002 über Mindestvorschriften zum Schutz von Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer vor der Gefährdung durch physikalische Einwirkungen (Vibrationen) (16. Einzelrichtlinie im Sinne des Artikels 16 Absatz 1 der Richtlinie 89/391/EWG), Amtsblatt Nr L 177 vom 6. Juli 2002, in der Fassung der Verordnung (EG) Nr 1137 aus 2008, des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Oktober 2008 zur Anpassung einiger Rechtsakte, für die das Verfahren des Artikels 251 des Vertrags gilt, an den Beschluss 1999/468/EG des Rates in Bezug auf das Regelungsverfahren mit Kontrolle – Anpassung an das Regelungsverfahren mit Kontrolle – Erster Teil, Amtsblatt Nr L 311 vom 21. November 2008.
  22. Ziffer 22
    Richtlinie 2003/10/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 6. Februar 2003 über Mindestvorschriften zum Schutz von Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer vor der Gefährdung durch physikalische Einwirkungen (Lärm) (17. Einzelrichtlinie im Sinne des Artikels 16 Absatz 1 der Richtlinie 89/391/EWG), Amtsblatt Nr L 42 vom 15. Februar 2003, in der Fassung der Verordnung (EG) Nr 1137 aus 2008, des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Oktober 2008 zur Anpassung einiger Rechtsakte, für die das Verfahren des Artikels 251 des Vertrags gilt, an den Beschluss 1999/468/EG des Rates in Bezug auf das Regelungsverfahren mit Kontrolle – Anpassung an das Regelungsverfahren mit Kontrolle – Erster Teil, Amtsblatt Nr L 311 vom 21. November 2008.
  23. Ziffer 23
    Richtlinie 2003/88/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 4. November 2003 über bestimmte Aspekte der Arbeitszeitgestaltung, Amtsblatt Nr L 299 vom 18. November 2003.
  24. Ziffer 24
    Richtlinie 2013/35/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 über Mindestvorschriften zum Schutz von Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer vor der Gefährdung durch physikalische Einwirkungen (elektromagnetische Felder) (20. Einzelrichtlinie im Sinne des Artikels 16 Absatz 1 der Richtlinie 89/391/EWG) und zur Aufhebung der Richtlinie 2004/40/EG, Amtsblatt Nr L 179 vom 29. Juni 2013.
  25. Ziffer 25
    Richtlinie 90/270/EWG über die Mindestvorschriften bezüglich der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes bei der Arbeit an Bildschirmgeräten, Amtsblatt Nr L 156 vom 21.6.1990.
  26. Ziffer 26
    Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen, Amtsblatt Nr L 255 vom 30. September 2005, in der Fassung der Richtlinie 2013/55/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. November 2013 zur Änderung der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen und der Verordnung (EU) Nr 1024 aus 2012, über die Verwaltungszusammenarbeit mit Hilfe des Binnenmarkt-Informationssystems („IMI-Verordnung“), Amtsblatt Nr L 354 vom 28. Dezember 2013, sowie der Berichtigungen Amtsblatt Nr L 268 vom 15. Oktober 2015 und Amtsblatt Nr L 95 vom 9. April 2016.
  27. Ziffer 27
    Richtlinie 2006/25/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 5. April 2006 über Mindestvorschriften zum Schutz von Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer vor der Gefährdung durch physikalische Einwirkungen (künstliche optische Strahlung) (19. Einzelrichtlinie im Sinn des Artikel 16, Absatz eins, der Richtlinie 89/391/EWG), Amtsblatt Nr L 114 vom 27. April 2006, geändert durch die Richtlinie 2007/30/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Juni 2007, Amtsblatt Nr L 165 vom 27. Juni 2007, und die Verordnung (EG) Nr 1137 aus 2008, des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Oktober 2008, Amtsblatt Nr L 311 vom 21. November 2008.
  28. Ziffer 28
    Richtlinie 2013/35/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 über Mindestvorschriften zum Schutz von Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer vor der Gefährdung durch physikalische Einwirkungen (elektromagnetische Felder) (20. Einzelrichtlinie im Sinne des Artikels 16 Absatz 1 der Richtlinie 89/391/EWG) und zur Aufhebung der Richtlinie 2004/40/EG, Amtsblatt Nr L 179 vom 29. Juni 2013.
  29. Ziffer 29
    Richtlinie (EU) 2017/164 der Kommission vom 31. Jänner 2017 zur Festlegung einer 4. Liste von Arbeitsplatz-Richtgrenzwerten in Durchführung der Richtlinie 98/24/EG des Rates und zur Änderung der Richtlinien 91/322/EWG, 2000/39/EG und 2009/161/EU der Kommission, Amtsblatt Nr L 27/115 vom 1. Februar 2017.
  30. Ziffer 30
    Richtlinie (EU) 2020/739 der Kommission vom 3. Juni 2020 zur Änderung des Anhangs römisch drei der Richtlinie 2000/54/EG des Europäischen Parlaments und des Rates im Hinblick auf die Aufnahme von SARS-CoV-2 in die Liste der biologischen Arbeitsstoffe, die bekanntermaßen Infektionskrankheiten beim Menschen hervorrufen, und zur Änderung der Richtlinie (EU) 2019 aus 1833, der Kommission.
  31. Ziffer 31
    Richtlinie 94/33/EG des Rates vom 22. Juni 1994 über den Jugendarbeitsschutz, Amtsblatt Nr L 216 vom 20. August 1994, in der Fassung der Richtlinie 2014/27/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Februar 2014 zur Änderung der Richtlinien 92/58/EWG, 92/85/EWG, 94/33/EG und 98/24/EG des Rates sowie der Richtlinie 2004/37/EG des Europäischen Parlaments und des Rates zwecks ihrer Anpassung an die Verordnung (EG) Nr 1272 aus 2008, über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen, Amtsblatt Nr L 65 vom 5. März 2014.
  32. Ziffer 32
    Richtlinie (EU) 2019 aus 1831, der Kommission vom 24. Oktober 2019 zur Festlegung einer fünften Liste von Arbeitsplatz-Richtgrenzwerten in Durchführung der Richtlinie 98/24/EG und zur Änderung der Richtlinie 2000/39/EG der Kommission, Amtsblatt Nr L 279 vom 31. Oktober 2019.
  33. Ziffer 33
    Richtlinie (EU) 2019 aus 1833, der Kommission vom 24. Oktober 2019 zur Änderung der Anhänge römisch eins, römisch drei, römisch fünf und römisch sechs der Richtlinie 2000/54/EG des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich rein technischer Anpassungen, Amtsblatt Nr L 279 vom 31. Oktober 2019.

In- und Außerkrafttreten

Paragraph 22

  1. Absatz eins,Diese Verordnung tritt mit 1. Mai 2021 in Kraft.
  2. Absatz 2,Mit Inkrafttreten dieser Verordnung treten folgende Verordnungen außer Kraft, soweit sie nicht als Bundesnormen weiter gelten:
    1. Ziffer eins
      Sicherheits- und Gesundheitsschutzdokumente-Verordnung, Landesgesetzblatt Nr 77 aus 2002,;
    2. Ziffer 2
      Salzburger Kennzeichnungsverordnung, Landesgesetzblatt Nr 30 aus 2005,, in der Fassung der Verordnung Landesgesetzblatt Nr 22 aus 2016,;
    3. Ziffer 3
      Baustellen-Verordnung, Landesgesetzblatt Nr 30 aus 2003,;
    4. Ziffer 4
      Arbeitsmittel-Verordnung, Landesgesetzblatt Nr 45 aus 2003,, in der Fassung der Verordnung Landesgesetzblatt Nr 4 aus 2011,;
    5. Ziffer 5
      Salzburger Nadelstich-Verordnung, Landesgesetzblatt Nr 66 aus 2013,;
    6. Ziffer 6
      Chemische Arbeitsstoffe-Verordnung, Landesgesetzblatt Nr 83 aus 2002,, in der Fassung der Verordnung Landesgesetzblatt Nr 93 aus 2020,;
    7. Ziffer 7
      Biologische Arbeitsstoffe-Verordnung, Landesgesetzblatt Nr 87 aus 2001,, zuletzt geändert durch die Verordnung Landesgesetzblatt Nr 93 aus 2020,;
    8. Ziffer 8
      Verordnung der Salzburger Landesregierung vom 1. Juni 2004 über den Schutz von Dienstnehmerinnen und Dienstnehmern vor Gefährdungen durch explosionsfähige Atmosphären, Landesgesetzblatt Nr 46 aus 2004,;
    9. Ziffer 9
      Salzburger Gesundheitsüberwachungs-Verordnung, Landesgesetzblatt Nr 3 aus 2007,, zuletzt geändert durch die Verordnung Landesgesetzblatt Nr 93 aus 2020,;
    10. Ziffer 10
      Bildschirmarbeits-Verordnung, Landesgesetzblatt Nr 95 aus 2001,, in der Fassung der Verordnung Landesgesetzblatt Nr 71 aus 2002,;
    11. Ziffer 11
      Verordnung der Salzburger Landesregierung vom 10. August 2004 über den Nachweis der Fachkenntnisse für bestimmte Arbeiten, Landesgesetzblatt Nr 68 aus 2004,, zuletzt geändert durch die Verordnung Landesgesetzblatt Nr 101 aus 2009,;
    12. Ziffer 12
      Lärm- und Vibrationenschutz-Verordnung, Landesgesetzblatt Nr 58 aus 2006,;
    13. Ziffer 13
      Verordnung der Salzburger Landesregierung vom 1. Juli 2010 über Schutzvorschriften vor Gefährdung durch künstliche optische Strahlung, Landesgesetzblatt Nr 55 aus 2010,;
    14. Ziffer 14
      Salzburger elektromagnetische Felder-Verordnung, Landesgesetzblatt Nr 10 aus 2017,;
    15. Ziffer 15
      Verordnung der Salzburger Landesregierung vom 23. April 2003 über persönliche Schutzausrüstungen, Landesgesetzblatt Nr 46 aus 2003,;
    16. Ziffer 16
      Verordnung der Salzburger Landesregierung vom 27. November 2002 über die Sicherheit und den Gesundheitsschutz bei der manuellen Handhabung von Lasten bei der Arbeit (Lasten-Verordnung), Landesgesetzblatt Nr 101 aus 2002,;
    17. Ziffer 17
      Verordnung der Salzburger Landesregierung vom 16. August 2002 zum Schutz von jugendlichen Landes und Gemeindebediensteten sowie jugendlichen Dienstnehmern in der Land- und Forstwirtschaft, Landesgesetzblatt Nr 78 aus 2002,, zuletzt geändert durch die Verordnung Landesgesetzblatt Nr 10 aus 2017,.

Für die Landesregierung:

Der Landeshauptmann:

Haslauer