Jahrgang 2017

Kundgemacht am 18. Juli 2017

www.ris.bka.gv.at

51. Gesetz:

Salzburger Krankenanstaltengesetz 2000; Änderung

51. Gesetz vom 28. Juni 2017, mit dem das Salzburger Krankenanstaltengesetz 2000 geändert wird

Der Salzburger Landtag hat beschlossen:

Das Salzburger Krankenanstaltengesetz 2000, LGBl Nr 24, zuletzt geändert durch das Gesetz Landesgesetzblatt Nr 16 aus 2016,, wird geändert wie folgt:

Novellierungsanordnung 1, Im Inhaltsverzeichnis werden folgende Änderungen vorgenommen:

Novellierungsanordnung 11, Im 2. Abschnitt lautet die den 1. Teil des 1. Unterabschnittes betreffende Überschrift:

„1. Teil

Allgemeine Bestimmungen für die Errichtung und den Betrieb von Krankenanstalten“

Novellierungsanordnung 12, Die den Paragraph 5, betreffende Zeile lautet:

„§ 5

Errichtungs- und Betriebsbewilligung für Krankenanstalten“

Novellierungsanordnung 13, Nach der den Paragraph 51 b, betreffenden Zeile wird eingefügt:

„§ 51c

Einrichtungen zum Sammeln und zur Abgabe von Muttermilch“

Novellierungsanordnung 14, Nach der den Paragraph 78, betreffenden Zeile wird eingefügt:

„4. Unterabschnitt

Besondere Bestimmungen für militärische Krankenanstalten

Paragraph 78 a

Errichtung und Betrieb

Paragraph 78 b

Abweichungen von krankenanstaltenrechtlichen Bestimmungen“

Novellierungsanordnung 15, Die den Paragraph 91, betreffende Zeile lautet:

„§ 91

Krankenanstaltspflege von entschädigungsberechtigten Personen im Sinn des Heeresentschädigungsgesetzes“

Novellierungsanordnung 2, Im Paragraph eins, werden folgende Änderungen vorgenommen:

Novellierungsanordnung 21, Im Absatz eins, werden folgende Änderungen vorgenommen:

Novellierungsanordnung 211, Die Ziffer 3, lautet:

  1. Ziffer 3
    Departments: bettenführende Einrichtungen mit eingeschränktem Leistungsangebot im Sinn der Leistungsmatrix des Österreichischen Strukturplans Gesundheit (ÖSG) für:
    1. Litera a
      Unfallchirurgie bzw Orthopädie und Traumatologie (Satellitendepartment), Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie oder Remobilisation und Nachsorge mit jeweils 15 bis 24 Betten,
    2. Litera b
      Akutgeriatrie/Remobilisation mit mindestens 20 Betten und
    3. Litera c
      Psychosomatik und Kinder- und Jugendpsychosomatik mit mindestens 12 Betten.
    Departments müssen mit Ausnahme von Satellitendepartments für Unfallchirurgie bzw Orthopädie und Traumatologie über mindestens drei Fachärzte der vorgehaltenen Fachrichtung verfügen und im Rahmen einer Fachabteilung innerhalb der Krankenanstalt nach Maßgabe des Paragraph 2, Absatz 5, Ziffer eins, eingerichtet werden. Satellitendepartments für Unfallchirurgie bzw Orthopädie und Traumatologie sind organisatorisch Teil jener Krankenanstalt, in der sie betrieben werden. Die ärztliche Versorgung der Satellitendepartments ist von einer Abteilung für Unfallchirurgie bzw Orthopädie und Traumatologie einer anderen Krankenanstalt oder im Fall einer Krankenanstalt mit mehreren Standorten von einer Abteilung für Unfallchirurgie bzw Orthopädie und Traumatologie an einem anderen Krankenanstaltenstandort sicherzustellen. Departments mit Ausnahme von Satellitendepartments für Unfallchirurgie bzw Orthopädie und Traumatologie müssen nach Maßgabe des Paragraph 27, Absatz 2, zeitlich uneingeschränkt betrieben werden.“

Novellierungsanordnung 212, In der Ziffer 9, wird der Punkt am Ende durch einen Strichpunkt ersetzt und wird angefügt:

  1. Ziffer 10
    Medizinische Universität oder Universität, an der eine Medizinische Fakultät eingerichtet ist: gemäß Paragraph 6, des Universitätsgesetzes 2002 errichtete Universitäten.“

Novellierungsanordnung 22, Im Absatz 2, wird in der Ziffer 7, der Punkt durch einen Strichpunkt ersetzt und wird angefügt:

  1. Ziffer 8
    medizinische Versorgungseinrichtungen in Betreuungseinrichtungen gemäß Paragraph eins, Ziffer 5, des Grundversorgungsgesetzes – Bund 2005 für Asylwerber.“

Novellierungsanordnung 3, Im Paragraph 2, werden folgende Änderungen vorgenommen:

Novellierungsanordnung 31, Im Absatz eins, wird in der Ziffer 5, der Punkt am Ende durch einen Strichpunkt ersetzt und wird angefügt:

  1. Ziffer 6
    militärische Krankenanstalten, das sind vom Bund betriebene Krankenanstalten, die in unmittelbarem und überwiegendem Zusammenhang mit der Erfüllung der Aufgaben des Bundesheeres gemäß Paragraph 2, des Wehrgesetzes 2001 stehen.“

Novellierungsanordnung 32, Im Absatz 2, werden folgende Änderungen vorgenommen:

Novellierungsanordnung 321, In der Litera b, lauten die Ziffer 10 und 11 :

  1. Ziffer 10
    Orthopädie und Orthopädische Chirurgie bzw Orthopädie und Traumatologie,
  2. Ziffer 11
    Unfallchirurgie bzw Orthopädie und Traumatologie und“

Novellierungsanordnung 322, In der Litera c, wird im zweiten Satz nach der Wortfolge „Medizinischen Universität“ die Wortfolge „bzw einer Universität, an der eine Medizinische Fakultät eingerichtet ist,“ eingefügt.

Novellierungsanordnung 33, Im Absatz 5, werden folgende Änderungen vorgenommen:

Novellierungsanordnung 331, Die Ziffer eins und 2 lauten:

  1. Ziffer eins
    Departments
    1. Litera a
      für Unfallchirurgie bzw Orthopädie und Traumatologie in Form von Satellitendepartments (Paragraph eins, Absatz eins, Ziffer 3,),
    2. Litera b
      für Akutgeriatrie/Remobilisation im Rahmen von Abteilungen für Innere Medizin oder Abteilungen für Neurologie,
    3. Litera c
      für Remobilisation und Nachsorge im Rahmen von Abteilungen für Innere Medizin, Orthopädie und Orthopädische Chirurgie bzw Orthopädie und Traumatologie sowie Unfallchirurgie bzw Orthopädie und Traumatologie,
    4. Litera d
      für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie im Rahmen von Abteilungen für Chirurgie,
    5. Litera e
      für Psychosomatik für Erwachsene vorrangig im Rahmen von Abteilungen für Psychiatrie oder für Innere Medizin und
    6. Litera f
      für Kinder- und Jugendpsychosomatik vorrangig im Rahmen von Abteilungen für Kinder- und Jugendheilkunde oder für Kinder- und Jugendpsychiatrie;
  2. Ziffer 2
    Fachschwerpunkte für die medizinischen Sonderfächer Augenheilkunde und Optometrie, Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Orthopädie und Orthopädische Chirurgie bzw Orthopädie und Traumatologie sowie Urologie;“

Novellierungsanordnung 332, Im letzten Absatz wird der Klammerausdruck „(Ziffer eins, Litera d und e)“ durch den Klammerausdruck „(Ziffer eins, Litera e und f)“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 4, Im 2. Abschnitt lautet die Überschrift des 1. Teils des 1. Unterabschnittes:

„1. Teil

Allgemeine Bestimmungen für die Errichtung und den Betrieb von Krankenanstalten“

Novellierungsanordnung 5, Paragraph 5, lautet:

„Errichtungs- und Betriebsbewilligung für Krankenanstalten

Paragraph 5

  1. Absatz eins,Krankenanstalten können von physischen oder juristischen Personen errichtet und betrieben werden.
  2. Absatz 2,Die Errichtung und der Betrieb einer Krankenanstalt bedürfen der Bewilligung der Landesregierung, soweit nicht anderes bestimmt wird.“

Novellierungsanordnung 6, Im Paragraph 7, Absatz 7, wird nach der Wortfolge „Medizinischen Universität“ die Wortfolge „bzw einer Universität, an der eine Medizinische Fakultät eingerichtet ist,“ eingefügt.

Novellierungsanordnung 7, Paragraph 12, Absatz 4, lautet:

  1. Absatz 4,Beim Betrieb von Krankenanstalten, die ganz oder teilweise der Forschung und Lehre einer Medizinischen Universität bzw einer Universität, an der eine Medizinische Fakultät eingerichtet ist, dienen, sind die Erfordernisse der medizinischen Forschung und Lehre zu berücksichtigen. Das Zusammenwirken beim Betrieb der Krankenanstalt ist in einer Vereinbarung zwischen dem Träger der Krankenanstalt und dem Träger der Medizinischen Universität bzw der Universität, an der eine Medizinische Fakultät eingerichtet ist, näher zu regeln.“

Novellierungsanordnung 8, Im Paragraph 12 c, Absatz 2, wird der Ausdruck „der Gesundheitsplattform (Paragraph 22, ff SAGES-Gesetz)“ durch den Ausdruck „des Salzburger Gesundheitsfonds (Paragraph eins, SAGES-Gesetz 2016)“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 9, Im Paragraph 20, werden folgende Änderungen vorgenommen:

Novellierungsanordnung 91, Im Absatz eins, werden folgende Änderungen vorgenommen:

Novellierungsanordnung 911, In der Ziffer 2, wird der Strichpunkt am Ende durch einen Punkt ersetzt und wird angefügt: „Ist an einer Universität eine Medizinische Fakultät eingerichtet, so ist der Vizerektor für den medizinischen Bereich oder ein vom Vizerektor der Medizinischen Fakultät vorgeschlagener Universitätsprofessor der Medizinischen Fakultät den Sitzungen der gemeinschaftlichen Leitung mit beratender Stimme beizuziehen;“

Novellierungsanordnung 912, In der Ziffer 11, wird der Punkt durch einen Strichpunkt ersetzt und wird angefügt:

  1. Ziffer 12
    die Festlegung von Bereichen, in denen die Mitnahme von Assistenzhunden (Blindenhunde, Servicehunde und Signalhunde) und Therapiehunden (Paragraph 39 a, des Bundesbehindertengesetzes) aus hygienischen Gründen nicht zulässig ist.“

Novellierungsanordnung 92, Im Absatz 2, lauten der zweite und dritte Satz: „Die Anstaltsordnung für eine Krankenanstalt, die ganz oder teilweise der Forschung und Lehre einer Medizinischen Universität bzw einer Universität, an der eine Medizinische Fakultät eingerichtet ist, dient, hat die Bedürfnisse der Forschung und Lehre zu berücksichtigen. Vor ihrer Genehmigung hat der Rechtsträger einer solchen Krankenanstalt das Rektorat der Medizinischen Universität bzw der Universität, an der eine Medizinische Fakultät eingerichtet ist, zu hören.“

Novellierungsanordnung 10, Im Paragraph 21 a, Absatz eins, wird die Wortfolge „Orthopädie und orthopädische Chirurgie“ durch die Wortfolge „Orthopädie und Orthopädische Chirurgie bzw Orthopädie und Traumatologie“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 11, Im Paragraph 24, werden folgende Änderungen vorgenommen:

Novellierungsanordnung 111, Nach Absatz 5, wird eingefügt:

  1. Absatz 5 a,Sofern bestehende Abteilungen der medizinischen Sonderfächer Orthopädie und Orthopädische Chirurgie und Unfallchirurgie zu einer Abteilung des medizinischen Sonderfaches Orthopädie und Traumatologie zusammengeführt werden, kann diese Abteilung von einem Facharzt für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie oder von einem Facharzt für Unfallchirurgie geleitet werden, sofern in dieser Abteilung mindestens zwei Fachärzte des jeweils anderen medizinischen Sonderfaches tätig sind.“

Novellierungsanordnung 112, Absatz 9, lautet:

  1. Absatz 9,In gemeinsamen Einrichtungen von Kliniken und Instituten an Medizinischen Universitäten bzw Universitäten, an denen eine Medizinische Fakultät eingerichtet ist, zu deren Aufgaben auch die Erbringung ärztlicher Leistungen gehört, kommt die Verantwortung für diese ärztlichen Aufgaben dem Vorstand der gemeinsamen Einrichtung zu.“

Novellierungsanordnung 12, Im Paragraph 27, Absatz 2, werden folgende Änderungen vorgenommen:

Novellierungsanordnung 121, Die Ziffer 2, lautet:

  1. Ziffer 2
    In Zentralkrankenanstalten muss uneingeschränkt eine Anwesenheit von Fachärzten aller in Betracht kommenden Sonderfächer gegeben sein; in Betracht kommende Sonderfächer sind über die in Ziffer 3, genannten hinaus jene, in denen in Hinblick auf ein akutes Komplikationsmanagement eine fachärztliche Anwesenheit erforderlich ist. Dabei ist die gebotene Anzahl anwesender Fachärzte sicherzustellen. Im Übrigen kann auch in Zentralkrankenanstalten im Nacht- sowie vorübergehend im Wochenend- und Feiertagsdienst von einer ständigen Anwesenheit von Fachärzten der sonst in Betracht kommenden Sonderfächer abgesehen werden, wenn statt dessen eine Rufbereitschaft eingerichtet ist.“

Novellierungsanordnung 122, In den Ziffer 3 und 4 wird jeweils nach dem Wort „Unfallchirurgie“ die Wortfolge „bzw Orthopädie und Traumatologie“ eingefügt.

Novellierungsanordnung 123, Die Ziffer 9, lautet:

  1. Ziffer 9
    In Krankenanstalten in der Betriebsform selbstständiger Ambulatorien für physikalische Therapie, in denen keine Turnusärzte ausgebildet werden, kann an Stelle einer dauernden ärztlichen Anwesenheit der ärztliche Dienst so organisiert sein, dass ärztliche Hilfe (notfallmedizinische Versorgung gemäß Paragraph 40, Absatz eins, Ärztegesetz 1998) jederzeit erreichbar ist und durch regelmäßige tägliche Anwesenheit die Erteilung der erforderlichen Anordnungen für das Personal nach dem MTD-Gesetz und für Heilmasseure nach dem MMHmG sowie, neben den ärztlichen Anordnungen, auch die erforderliche Aufsicht über die medizinischen Masseure nach dem MMHmG und das Personal nach dem MABG und MTF-SHD-G gewährleistet ist.“

Novellierungsanordnung 13, Paragraph 30, Absatz 9, lautet:

  1. Absatz 9,Für Krankenanstalten, die ganz oder teilweise der Forschung und Lehre einer Medizinischen Universität bzw Universität, an der eine Medizinische Fakultät eingerichtet ist, dienen, sind Ethikkommissionen nach Absatz eins, nicht zu errichten, wenn an der Medizinischen Universität bzw Universität, an der eine Medizinische Fakultät eingerichtet ist, nach universitätsrechtlichen Vorschriften gleichwertige Kommissionen eingerichtet sind, die die Aufgaben der Ethikkommission wahrnehmen.“

Novellierungsanordnung 14, Im Paragraph 30 a, wird im Absatz eins, Ziffer 2 und im Absatz 3, Ziffer eins, Litera b, jeweils nach dem Wort „Unfallchirurgie“ die Wortfolge „bzw Orthopädie und Traumatologie“ eingefügt.

Novellierungsanordnung 15, Im Paragraph 33, Absatz 3, wird nach dem letzten Satz angefügt: „In Krankenanstalten, die ganz oder teilweise der Forschung und Lehre einer Medizinischen Fakultät an einer Universität dienen, gehört der Kommission für Qualitätssicherung der Vizerektor für den medizinischen Bereich oder ein vom Vizerektor für den medizinischen Bereich vorgeschlagener Universitätsprofessor an.“

Novellierungsanordnung 16, Im Paragraph 35, Absatz 8, wird das Wort „Röntgenbilder“ durch die Wortfolge „Röntgenbilder, Videoaufnahmen“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 17, Im Paragraph 50, Absatz eins, lautet die Ziffer 5 :

  1. Ziffer 5
    im Zusammenhang mit Organ-, Gewebe- oder Blutspenden;“

Novellierungsanordnung 18, Im Paragraph 51 a, Absatz 6, lautet die Ziffer 4 :

  1. Ziffer 4
    Bei Krankenanstalten, die ganz oder teilweise der Forschung und Lehre einer Medizinischen Universität bzw einer Universität, an der eine Medizinische Fakultät eingerichtet ist, dienen, muss darüber hinaus gewährleistet sein, dass diese ihre Aufgaben auf dem Gebiet der universitären Forschung und Lehre uneingeschränkt erfüllen können.“

Novellierungsanordnung 19, Nach Paragraph 51 b, wird eingefügt:

„Einrichtungen zum Sammeln und zur Abgabe von Muttermilch

Paragraph 51 c

Allgemeine Krankenanstalten, an denen Abteilungen für Frauenheilkunde und Geburtshilfe betrieben werden, sowie Sonderkrankenanstalten für Frauenheilkunde und Geburtshilfe sind berechtigt, Einrichtungen zum Sammeln und zur Abgabe von Muttermilch zu betreiben.“

Novellierungsanordnung 20, Im Paragraph 67, Absatz 3, wird der Klammerausdruck „(politische Exekution, Paragraph eins, Absatz eins, Ziffer 3, VVG)“ durch den Klammerausdruck „(politische Exekution, Paragraph eins, Absatz eins, Ziffer 4, VVG)“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 21, Im Paragraph 70, Absatz 3, wird der Klammerausdruck „(Paragraph 11, Absatz 4, des Finanzausgleichsgesetzes 2005)“ durch den Klammerausdruck „(Paragraph 11, Absatz 4, des Finanzausgleichsgesetzes 2008)“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 22, Nach Paragraph 78, wird eingefügt:

„4. Unterabschnitt

Besondere Bestimmungen für militärische Krankenanstalten

Errichtung und Betrieb

Paragraph 78 a

  1. Absatz eins,Militärische Krankenanstalten, deren Zahl und Standort vom Bundesminister für Landesverteidigung und Sport auf Grund militärischer Notwendigkeiten festgelegt wurden, bedürfen zur Errichtung keiner Bewilligung der Landesregierung. Die beabsichtigte Errichtung ist der Landesregierung anzuzeigen. Auf Verlangen hat die Landesregierung dem Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport die konkreten Erfordernisse für die Betriebsbewilligung bekanntzugeben. Die Bewilligung zum Betrieb einer bettenführenden Krankenanstalt ist zu erteilen, wenn die Voraussetzungen des Paragraph 12, Absatz eins, Litera b, e, f und g mit der Maßgabe, dass die in Litera e und f vorgesehene Genehmigung nicht erforderlich ist, gegeben sind. Die Bewilligung zum Betrieb einer militärischen Krankenanstalt in der Betriebsform eines selbstständigen Ambulatoriums ist zu erteilen, wenn die Voraussetzungen des Paragraph 12, Absatz eins, Litera b, d, e und f mit der Maßgabe, dass die in Litera d, vorgesehene Bewilligung und die in Litera e, vorgesehene Genehmigung nicht erforderlich sind, gegeben sind.
  2. Absatz 2,Auf den Betrieb militärischer Krankenanstalten sind die Bestimmungen der Paragraph 13, Absatz 2, Litera a bis d, Litera e, mit der Maßgabe, dass Paragraph 47, nicht anwendbar ist, sowie Absatz 3 und 4, Paragraph 14, Absatz eins und 2, Paragraph 17,, Paragraph 18,, Paragraph 20, Absatz eins und 3, Paragraph 21, Absatz eins, Ziffer eins bis 10, Paragraph 23,, Paragraph 24, Absatz eins bis 3 und Absatz 5,, Paragraph 24 a, Absatz eins und 2, Paragraph 25, Absatz eins und 2, Paragraph 26,, Paragraph 27, Absatz 2, Ziffer eins, 10 und 11, Absatz 3 und 4, Paragraph 28,, Paragraph 29, Absatz eins, erster Satz, Absatz 2 bis 4 mit der Maßgabe, dass an Stelle des 7. Abschnittes des ASchG der 7. Abschnitt des B-BSG gilt, sowie Absatz 5,, Paragraph 30, Absatz eins bis eins b, Absatz 2, Ziffer eins bis 3, Ziffer 5 und 6, Ziffer 9 und 10 und Ziffer 12,, Absatz 5, 5 a und 6 mit der Maßgabe, dass die Geschäftsordnung nicht der Genehmigung der Landesregierung bedarf, Absatz 6 a und 7, Paragraph 32,, Paragraph 33, Absatz eins bis 5, Paragraph 34,, Paragraph 35,, Paragraph 36, Absatz eins,, Paragraph 51,, Paragraph 51 b,, Paragraph 56, Absatz eins, zweiter Satz, Absatz 2 bis 5 und Paragraph 57, anwendbar.

Abweichungen von krankenanstaltenrechtlichen Bestimmungen

Paragraph 78 b

Im Falle eines Einsatzes des Bundesheeres gemäß Paragraph 2, Absatz eins, Litera a bis d des Wehrgesetzes 2001 kann von krankenanstaltenrechtlichen Bestimmungen zum Zweck der Aufrechterhaltung der Sanitätsversorgung aus zwingenden Notwendigkeiten abgewichen werden.“

Novellierungsanordnung 23, Im Paragraph 90, Absatz 3, wird die Verweisung „Heeresversorgungsgesetzes“ durch die Verweisung „Heeresentschädigungsgesetzes“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 24, Paragraph 91, lautet:

„Krankenanstaltspflege von entschädigungsberechtigten, Personen im Sinn des Heeresentschädigungsgesetzes

Paragraph 91

  1. Absatz eins,Für die Pflege von entschädigungsberechtigten Personen im Sinn des Heeresentschädigungsgesetzes, deren Gesundheitsschädigung als Dienstbeschädigung nach dem Heeresversorgungsgesetz, Bundesgesetzblatt Nr 27 aus 1964,, in der Fassung des Gesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 57 aus 2015,, anerkannt wurde, sind den öffentlichen Krankenanstalten die gemäß Paragraph 64, festgesetzten Pflegegebühren der allgemeinen Gebührenklasse zu ersetzen.
  2. Absatz 2,Wird die Pflege in einer privaten, nicht vom Bund betriebenen Krankenanstalt durchgeführt, ist die Höhe des Anspruches des Rechtsträgers der Krankenanstalt auf Ersatz der Verpflegskosten durch privatrechtliche Verträge allgemein oder für besondere Fälle zu regeln. Solche Übereinkommen bedürfen, wenn sie vom Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen abgeschlossen werden, der Genehmigung durch den Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz.“

Novellierungsanordnung 25, Paragraph 94, lautet:

„Verweisungen auf Bundesrecht

Paragraph 94

  1. Absatz eins,Die in diesem Gesetz enthaltenen Verweisungen auf bundesrechtliche Vorschriften gelten, soweit nicht ausdrücklich anderes bestimmt wird, als Verweisungen auf die letztzitierte Fassung:
    1. Ziffer eins
      Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch – ABGB, JGS Nr 946 aus 1811,; Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 43 aus 2016,;
    2. Ziffer 2
      Allgemeines Sozialversicherungsgesetz – ASVG, Bundesgesetzblatt Nr 189 aus 1955,; Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 33 aus 2017,;
    3. Ziffer 3
      Apothekengesetz, RGBl Nr 5 aus 1907,; Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 130 aus 2016,;
    4. Ziffer 4
      ArbeitnehmerInnenschutzgesetz – ASchG, Bundesgesetzblatt Nr 450 aus 1994,; Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 72 aus 2016,;
    5. Ziffer 5
      Arbeitskräfteüberlassungsgesetz – AÜG, Bundesgesetzblatt Nr 196 aus 1988,; Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 44 aus 2016,;
    6. Ziffer 6
      Arzneimittelgesetz – AMG, Bundesgesetzblatt Nr 185 aus 1983,; Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 162 aus 2013,;
    7. Ziffer 7
      Ärztegesetz 1998 – ÄrzteG 1998, BGBl römisch eins Nr 169; Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 26 aus 2017,;
    8. Ziffer 8
      Asylgesetz 2005 – AsylG 2005, BGBl römisch eins Nr 100; Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 24 aus 2016,;
    9. Ziffer 9
      Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetz – B-KUVG, Bundesgesetzblatt Nr 200 aus 1967,; Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 30 aus 2017,;
    10. Ziffer 10
      Bundesabgabenordnung – BAO, Bundesgesetzblatt Nr 194 aus 1961,; Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 117 aus 2016,;
    11. Ziffer 11
      Bundes-Bedienstetenschutzgesetz – B-BSG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 70 aus 1999,; Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 164 aus 2015,;
    12. Ziffer 12
      Bundesbehindertengesetz – BBG, Bundesgesetzblatt Nr 283 aus 1990,; Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 18 aus 2017,;
    13. Ziffer 13
      Bundesgesetz über die Regelung der gehobenen medizinisch-technischen Dienste – MTD-Gesetz, Bundesgesetzblatt Nr 460 aus 1992,; Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 87 aus 2016,;
    14. Ziffer 14
      Bundesgesetz über die Regelung des medizinisch-technischen Fachdienstes und der Sanitätshilfsdienste – MTF-SHD-G, Bundesgesetzblatt Nr 102 aus 1961,; Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 89 aus 2012,;
    15. Ziffer 15
      Bundesgesetz über Krankenanstalten und Kuranstalten – KAKuG, Bundesgesetzblatt Nr 1 aus 1957,; Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 26 aus 2017,;
    16. Ziffer 16
      Bundesgesetz zur partnerschaftlichen Zielsteuerung-Gesundheit (Gesundheits-Zielsteuerungsgesetz – G-ZG), Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 81 aus 2013,; Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 29 aus 2014,;
    17. Ziffer 17
      Bundes-Seniorengesetz, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 84 aus 1998,; Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 94 aus 2012,;
    18. Ziffer 18
      Datenschutzgesetz 2000 – DSG 2000, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 165 aus 1999,; Kundmachung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 132 aus 2015,;
    19. Ziffer 19
      Diagnosen- und Leistungsdokumentationsverordnung, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 589 aus 2003,; Verordnung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 358 aus 2014,;
    20. Ziffer 20
      Finanzausgleichsgesetz 2008 – FAG 2008, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 103 aus 2007,; Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 118 aus 2015,;
    21. Ziffer 21
      Gesundheitsqualitätsgesetz – GQG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 179 aus 2004,; Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 81 aus 2013,;
    22. Ziffer 22
      Gewebesicherheitsgesetz – GSG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 49 aus 2008,; Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 105 aus 2016,;
    23. Ziffer 23
      Grundversorgungsgesetz – Bund 2005 – GVG-B 2005, Bundesgesetzblatt Nr 405 aus 1991,; Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 70 aus 2015,;
    24. Ziffer 24
      Heeresentschädigungsgesetz – HEG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 162 aus 2015,; Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 18 aus 2017,;
    25. Ziffer 25
      Kostenrechnungsverordnung für landesfondsfinanzierte Krankenanstalten, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 638 aus 2003,; Verordnung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 18 aus 2007,;
    26. Ziffer 26
      Medizinische Assistenzberufe-Gesetz – MABG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 89 aus 2012,; Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 8 aus 2016,;
    27. Ziffer 27
      Medizinischer Masseur- und Heilmasseurgesetz – MMHmG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 169 aus 2002,; Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 8 aus 2016,;
    28. Ziffer 28
      Organtransplantationsgesetz – OTPG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 108 aus 2012,;
    29. Ziffer 29
      Patientenverfügungs-Gesetz – PatVG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 55 aus 2006,;
    30. Ziffer 30
      Statistikverordnung für landesfondsfinanzierte Krankenanstalten, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 639 aus 2003,; Verordnung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 358 aus 2014,;
    31. Ziffer 31
      Strafgesetzbuch – StGB, Bundesgesetzblatt Nr 60 aus 1974,; Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 154 aus 2015,;
    32. Ziffer 32
      Strafprozessordnung 1975 – StPO, BGBl Nr 631; Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 121 aus 2016,;
    33. Ziffer 33
      Strafvollzugsgesetz – StVG, Bundesgesetzblatt Nr 144 aus 1969,; Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 26 aus 2016,;
    34. Ziffer 34
      Strahlenschutzgesetz – StrSchG, Bundesgesetzblatt Nr 227 aus 1969,; Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 133 aus 2015,;
    35. Ziffer 35
      Universitätsgesetz 2002 – UG, BGBl römisch eins Nr 120; Kundmachung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 11 aus 2017,;
    36. Ziffer 36
      Unterbringungsgesetz – UbG, Bundesgesetzblatt Nr 155 aus 1990,; Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 18 aus 2010,;
    37. Ziffer 37
      Wehrgesetz 2001 – WG 2001, BGBl römisch eins Nr 146; Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 65 aus 2015,;
    38. Ziffer 38
      Zahnärztegesetz – ZÄG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 126 aus 2005,; Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 8 aus 2016,.
  2. Absatz 2,Die Verweisungen auf das Allgemeine Verwaltungsverfahrensgesetz 1991 – AVG, Bundesgesetzblatt Nr 51, und auf das Verwaltungsvollstreckungsgesetz 1991 – VVG, Bundesgesetzblatt Nr 53, gelten als Verweisungen auf die jeweils geltende Fassung.“

Novellierungsanordnung 26, Im Paragraph 99, wird angefügt:

  1. Absatz 6,Die Paragraphen eins, 2, Absatz eins, 2 und 5, (§) 5, 7 Absatz 7, 12, Absatz 4, 12 c, Absatz 2, 20, Absatz eins und 2, 21 a Absatz eins, 24, Absatz 5 a und 9, 27 Absatz 2, 30, Absatz 9, 30 a, Absatz eins und 3, 33 Absatz 3, 35, Absatz 8, 50, Absatz eins, 51 a, Absatz 6, 51 c, 67, Absatz 3, 70, Absatz 3, 78 a, 78 b, 90, Absatz 3, 91 und 94 in der Fassung des Gesetzes Landesgesetzblatt Nr 51 aus 2017, treten mit Beginn des auf dessen Kundmachung folgenden Monats in Kraft.“

Pallauf

Haslauer