LANDESGESETZBLATT
FÜR OBERÖSTERREICH

Jahrgang 2022

Ausgegeben am 19. April 2022

www.ris.bka.gv.at

Nr. 38 Verordnung:

Grundwasserschongebietsverordnung Nördliches Eferdinger Becken

Verordnung

des Landeshauptmanns von Oberösterreich zum Schutz des Grundwasservorkommens im Nördlichen Eferdinger Becken , (Grundwasserschongebietsverordnung Nördliches Eferdinger Becken)

Auf Grund des Paragraph 34, Absatz 2 und des Paragraph 35, des Wasserrechtsgesetzes 1959 (WRG. 1959), Bundesgesetzblatt Nr. 215 aus 1959,, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 73 aus 2018,, wird verordnet:

Paragraph eins,, Bezeichnung als Grundwasserschongebiet

Zum Schutz der bestehenden öffentlichen Wasserversorgungsanlagen in den Marktgemeinden Feldkirchen an der Donau und Ottensheim sowie in den Gemeinden Goldwörth und Walding und zur Sicherung der künftigen Wasserversorgung wird das im Paragraph 2, umschriebene Grundwasserschongebiet „Nördliches Eferdinger Becken“, im Folgenden kurz als Schongebiet bezeichnet, bestimmt.

Paragraph 2,, Grenzen des Schongebiets und seiner Zonen

In der Anlage 1 sind die Außengrenzen sowie die Abgrenzung der Teilgebiete „Nördliches Eferdinger Becken West“ und „Nördliches Eferdinger Becken Ost“ sowie deren Kernzonen und Randzonen in einem Übersichtsplan im Maßstab 1 : 20.000 dargestellt. In den Anlagen 2.1 bis 2.5 ist die parzellenscharfe Abgrenzung des Schongebiets und seiner Zonen durch Detailpläne im Maßstab 1 : 5.000 dargestellt. Bestehen Zweifel über den Grenzverlauf dieser Darstellungen, ist die koordinatenbezogene Darstellung der Anlage 3 maßgeblich.

Paragraph 3,, Wasserschutzgebiete

Soweit im räumlichen Geltungsbereich der Verordnung strengere Anordnungen gemäß Paragraph 34, Absatz eins, WRG. 1959 mit Bescheid getroffen wurden oder werden (Wasserschutzgebiete), gehen diese Anordnungen den Schongebietsanordnungen vor.

Paragraph 4,, Bewilligungspflichtige Maßnahmen im gesamten Schongebiet

  1. Absatz eins,Im gesamten Schongebiet bedürfen folgende Maßnahmen, ungeachtet einer nach anderen Rechtsvorschriften notwendigen Bewilligung oder Genehmigung und soweit sie nicht nach Paragraph 5, oder Paragraph 7, grundsätzlich verboten sind, vor ihrer Durchführung der wasserrechtlichen Bewilligung:
    1. Ziffer eins
      die Errichtung oder wesentliche Abänderung von Anlagen zur Lagerung und Leitung wassergefährdender Stoffe im Sinn des Paragraph 31 a, WRG. 1959 mit einem Lagervolumen von insgesamt mehr als 200 l, ausgenommen
      1. Litera a
        die Lagerung von Kraft-, Brenn- und Schmierstoffen nach dem Stand der Technik bis zu einem Lagervolumen von insgesamt 5.000 l und
      2. Litera b
        Anlagen, die nach anderen bundesrechtlichen oder landesrechtlichen Vorschriften einer Bewilligung bedürfen, nach denen die gewässerschutzrelevanten Kriterien berücksichtigt werden;

  1. Ziffer 2
    Aufgrabungen und Bohrungen aller Art tiefer als 2 m unter Geländeoberkante, ausgenommen
    1. Litera a
      Maßnahmen zur Wartung, Instandhaltung oder Sanierung von rechtmäßig bestehenden Anlagen,
    2. Litera b
      Maßnahmen für bewilligungsfreie Grundwasserentnahmen im Sinn des Paragraph 10, Absatz eins, WRG. 1959,
    3. Litera c
      die Errichtung von dem Stand der Technik entsprechenden Anlagen zur Versickerung gering verunreinigter Dachwässer,
    4. Litera d
      Maßnahmen zur Grundwassererkundung oder Verbesserung der Grundwasserqualität,
    5. Litera e
      geotechnische Vorerkundungsmaßnahmen für das Hochwasserschutzprojekt Eferdinger Becken;
  2. Ziffer 3
    die Errichtung oder Erweiterung von befestigten und unbefestigten Flächen, die als Stellplätze für Kfz, Verkehrs-, Lager- oder Manipulationsflächen genutzt werden, sowie die Versickerung der auf diesen Flächen anfallenden Oberflächenwässer und die Errichtung der dazu dienenden Anlagen, sofern ein Gesamtausmaß der Einzugsfläche von 250 m² überschritten wird, wobei Rad-, Geh- und Feldwege, Forststraßen und sonstige Waldwege, Hofzufahrten inklusive Rangierflächen und Zufahrten zu einzelnen Objekten ausgenommen sind;
  3. Ziffer 4
    die Errichtung von Flugplätzen nach dem Luftfahrtgesetz (LFG), Bundesgesetzblatt Nr. 253 aus 1957,, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 92 aus 2017,;
  4. Ziffer 5
    die Errichtung von militärischen Übungsplätzen und von Feldtankstellen und Versorgungspunkten für Betriebsmittel im Rahmen von militärischen Übungen.
  1. Absatz 2,Von der Bewilligungspflicht gemäß Absatz eins, sind Maßnahmen ausgenommen, die vor Inkrafttreten dieser Verordnung rechtmäßig begonnen wurden und weiter fortgesetzt werden oder für die alle erforderlichen behördlichen Bewilligungen, Genehmigungen, Feststellungen oder Nicht-Untersagungen vor Inkrafttreten dieser Verordnung bereits vorlagen.

Paragraph 5,, Sonstige Einschränkungen im gesamten Schongebiet

  1. Absatz eins,Im gesamten Schongebiet sind nachstehende Maßnahmen verboten:
    1. Ziffer eins
      die Errichtung von Deponien für Reststoffe und Massenabfälle gemäß der Deponieverordnung 2008, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 39 aus 2008,, in der Fassung der Verordnung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 144 aus 2021,;
    2. Ziffer 2
      die Ablagerung offener radioaktiver Abfälle;
    3. Ziffer 3
      die Ablagerung oder der Einbau von Aushubmaterial (Bodenaushub und Erdaushub), ausgenommen jenes Material, welches nach Vorgaben des jeweils geltenden Bundes-Abfallwirtschaftsplans zulässigerweise im Zuge von Tiefbaumaßnahmen verwendet oder sonstig zulässigerweise verwertet werden darf (zB für Geländekorrekturen);
    4. Ziffer 4
      die Ablagerung von Aschen und Verbrennungsrückständen, ausgenommen der zulässige Einsatz von Holzasche zur Bodenverbesserung im Sinn des Oö. Bodenschutzgesetzes 1991 im Rahmen der ordnungsgemäßen Land- und Forstwirtschaft sowie die Verwendung im Zuge einer ordnungsgemäßen zulässigen Eigenkompostierung nach dem Oö. Abfallwirtschaftsgesetz 2009 (Oö. AWG 2009) und die nachfolgende Verwendung des daraus gewonnenen Kompostes;
    5. Ziffer 5
      die Errichtung oder Erweiterung von Nass- und Trockenbaggerungen zur Gewinnung von mineralischen Rohstoffen;
    6. Ziffer 6
      die Errichtung von
      1. Litera a
        Betrieben, die gemäß der Anlage 1 der Oö. Betriebstypenverordnung (Oö. BTypVO 2016) mit dem Buchstaben „I“ gekennzeichnet sind,
      2. Litera b
        Betrieben, die in den Anwendungsbereich der Richtlinie 2012/18/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 4. Juli 2012 zur Beherrschung der Gefahren schwerer Unfälle mit gefährlichen Stoffen, zur Änderung und anschließenden Aufhebung der Richtlinie 96/82/EG des Rates, ABl. Nr. L 197 vom 24.7.2012, S 1 ff. („Seveso III-Richtlinie“) fallen, und
      3. Litera c
        thermischen oder chemischen Behandlungsanlagen nach Paragraph 37, Absatz eins, Abfallwirtschafts-gesetz 2002 (AWG 2002), Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 102 aus 2002,, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 200 aus 2021,;
    7. Ziffer 7
      die Einbringung von kommunalem und betrieblichem Abwasser in das Grundwasser, ausgenommen die Versickerung von thermisch verändertem, stofflich unverschmutztem Grundwasser;
    8. Ziffer 8
      die Errichtung von Anlagen zur direkten (ohne Passage eines aktiven Bodenkörpers oder ohne Passage eines gleichzusetzenden Filtermaterials) Einbringung von Oberflächenwässern in das Grundwasser (zB Sickerschächte), ausgenommen Anlagen zur Versickerung von Dachwässern;
    9. Ziffer 9
      die Anwendung von chemischen Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmitteln (Pflanzenschutzmittel und Biozidprodukten), deren Anwendung in Schutz- und Schongebieten auf Grund von Zulassungsbedingungen oder Herstellerangaben verboten oder nicht empfohlen ist.
  2. Absatz 2,Von den Verboten gemäß Absatz eins, sind Maßnahmen ausgenommen, die vor Inkrafttreten dieser Verordnung rechtmäßig begonnen wurden und weiter fortgesetzt werden oder für die alle erforderlichen behördlichen Bewilligungen, Genehmigungen, Feststellungen oder Nicht-Untersagungen vor Inkrafttreten dieser Verordnung bereits vorlagen.
  3. Absatz 3,Im gesamten Schongebiet hat die Bemessung der bedarfsgerechten Stickstoffdüngung sowohl in zeitlicher als auch in mengenmäßiger Hinsicht auf Basis eines dem Stand der Technik entsprechenden Düngeplans zu erfolgen.

Paragraph 6,, Bewilligungspflichtige Maßnahmen in den Kernzonen

  1. Absatz eins,Über die im Paragraph 4, angeführten Maßnahmen hinaus bedürfen in den Kernzonen folgende Maßnahmen, ungeachtet einer nach anderen Rechtsvorschriften notwendigen Bewilligung oder Genehmigung und sofern sie nicht nach Paragraph 5, oder Paragraph 7, verboten sind, vor ihrer Durchführung der wasserrechtlichen Bewilligung:
    1. Ziffer eins
      die Errichtung oder wesentliche Abänderung von Anlagen zur Lagerung und Leitung von mehr als 1.000 l wassergefährdender Kraft-, Brenn- und Schmierstoffe, ausgenommen Anlagen, die nach anderen bundesrechtlichen oder landesrechtlichen Vorschriften einer Bewilligung bedürfen, nach denen die gewässerschutzrelevanten Kriterien berücksichtigt werden;
    2. Ziffer 2
      die Errichtung oder wesentliche Abänderung von Anlagen oder Einrichtungen zur Freizeitnutzung, ausgenommen Anlagen, von denen keine Grundwassergefährdung ausgehen kann (zB Volleyballplätze im Gegensatz zu etwa Golfplätzen oder Motorsportanlagen);
    3. Ziffer 3
      die Errichtung und die Erweiterung von Autobahnen, Schnellstraßen, Landesstraßen B und Schienenwegen;
    4. Ziffer 4
      die Errichtung oder Erweiterung von befestigten und unbefestigten Flächen, die als Stellplätze für Kfz, Verkehrs-, Lager- oder Manipulationsflächen genutzt werden, sowie die Versickerung der auf diesen Flächen anfallenden Oberflächenwässer und die Errichtung der dazu dienenden Anlagen, sofern ein Gesamtausmaß der Einzugsfläche von 100 m² überschritten wird, wobei Rad-, Geh- und Feldwege, Forststraßen und sonstige Waldwege, Hofzufahrten inklusive Rangierflächen und Zufahrten zu einzelnen Objekten ausgenommen sind;
    5. Ziffer 5
      Aufgrabungen und Bohrungen aller Art tiefer als 1 m unter Geländeoberkante, ausgenommen
      1. Litera a
        Aufgrabungen mit einer Fläche kleiner als 250 m²,
      2. Litera b
        Maßnahmen zur Wartung, Instandhaltung oder Sanierung von rechtmäßig bestehenden Anlagen bis zu einer Tiefe von 2 m unter Geländeoberkante,
      3. Litera c
        Maßnahmen für bewilligungsfreie Grundwasserentnahmen im Sinn des Paragraph 10, Absatz eins, WRG. 1959,
      4. Litera d
        die Errichtung von dem Stand der Technik entsprechenden Anlagen zur Versickerung geringfügig verunreinigter Dachwässer,
      5. Litera e
        geotechnische Vorerkundungsmaßnahmen für das Hochwasserschutzprojekt Eferdinger Becken.
  2. Absatz 2,Von der Bewilligungspflicht gemäß Absatz eins, sind Maßnahmen ausgenommen, die vor Inkrafttreten dieser Verordnung rechtmäßig begonnen wurden und weiter fortgesetzt werden oder für die alle erforderlichen behördlichen Bewilligungen, Genehmigungen, Feststellungen oder Nicht-Untersagungen bei Inkrafttreten dieser Verordnung bereits vorliegen.

Paragraph 7,, Sonstige Einschränkungen in den Kernzonen

  1. Absatz eins,Über die im Paragraph 5, angeführten Maßnahmen hinaus sind in den Kernzonen folgende Maßnahmen verboten:
    1. Ziffer eins
      die Errichtung oder Erweiterung von Anlagen zur Aufbereitung, Behandlung oder Lagerung von Abfällen gemäß Paragraph 37, Absatz eins, AWG 2002, ausgenommen die Erweiterung von bestehenden Kompostieranlagen bis zu einer Jahreskapazität von insgesamt maximal 10.000 t;
    2. Ziffer 2
      Aufgrabungen, Bohrungen und Sprengungen aller Art tiefer als 2 m unter Geländeoberkante, ausgenommen
      1. Litera a
        Maßnahmen im Zusammenhang mit Grundwasserentnahmen im Sinn der Ziffer 6, Litera a bis c,
      2. Litera b
        Maßnahmen zur Errichtung oder Erweiterung von Infrastruktureinrichtungen wie für Wasser, Abwasser, Gas, Ferngas, Telekommunikation, Elektrizität, für Straßen- oder Schienenverkehr und öffentlichen Hochwasserschutz,
      3. Litera c
        Maßnahmen zur Wartung, Instandhaltung oder Sanierung von rechtmäßig bestehenden Anlagen;
    3. Ziffer 3
      die Errichtung oder Erweiterung von Friedhöfen mit Erdbestattung;
    4. Ziffer 4
      die Ausbringung von Klärschlamm, Klärschlamm- oder Müllkompost sowie von Senkgrubeninhalten, ausgenommen die Ausbringung von betriebseigenen häuslichen Senkgrubeninhalten;
    5. Ziffer 5
      die Errichtung von Feldmieten und unbefestigten Gärfuttermieten, ausgenommen die Zwischenlagerung von auf den abgeernteten Flächen angefallenen Ernterückständen aus der Gemüseproduktion;
    6. Ziffer 6
      die Errichtung und der Betrieb von Anlagen zur Grundwasserentnahme, ausgenommen Grundwasserentnahmen
      1. Litera a
        der Interessenten gemäß Paragraph 8,, der thermischen Grundwassernutzung oder des Grundwasserschutzes bzw. der Grundwassererkundung,
      2. Litera b
        zur Sanierung oder Sicherung von Boden- und Grundwasserverunreinigungen und von Altlasten,
      3. Litera c
        gemäß Paragraph 10, Absatz eins, WRG. 1959 (bewilligungsfreie Hausbrunnen);
    7. Ziffer 7
      die Errichtung oder wesentliche Erweiterung von Anlagen, in denen wassergefährdende Stoffe im Sinn des Paragraph 31 a, WRG. 1959 (außer Abwasser) erzeugt, gelagert, verwendet, umgeschlagen und abgeleitet werden, ausgenommen
      1. Litera a
        Kleinstmengen in dauerhaft sicheren und medienbeständigen Behältnissen in einer für den Haus- und Wirtschaftsbedarf üblichen Menge, wenn für die Erzeugung, Lagerung, Verwendung, den Umschlag und die Leitung Sicherheitsmaßnahmen nach dem Stand der Technik getroffen sind und damit die Gefahr einer Beeinträchtigung des Grundwassers mit hoher Sicherheit ausgeschlossen werden kann, und
      2. Litera b
        Maßnahmen, die der Modernisierung sowie der Anpassung bestehender gewerblicher oder industrieller Betriebsanlagen an den Stand der Technik dienen.
  2. Absatz 2,Von den Verboten gemäß Absatz eins, sind Maßnahmen ausgenommen, die vor Inkrafttreten dieser Verordnung rechtmäßig begonnen wurden und weiter fortgesetzt werden oder für die alle erforderlichen behördlichen Bewilligungen, Genehmigungen, Feststellungen oder Nicht-Untersagungen vor Inkrafttreten dieser Verordnung bereits vorlagen.

Paragraph 8,, Interessenten

Interessenten im Sinn des Paragraph 35,, die eine nach Paragraph 34, Absatz 4, WRG. 1959 gebührende Entschädigungsleistung für die Einschränkung fremder Rechte grundsätzlich übernommen haben, sind

  1. Ziffer eins
    die Marktgemeinde Feldkirchen für die Kernzonen Feldkirchen und Bergheim und die Randzone Nördliches Eferdinger Becken West;
  2. Ziffer 2
    die LINZ SERVICE GmbH für Infrastruktur und Kommunale Dienste für die Kernzone Goldwörth;
  3. Ziffer 3
    der Wasserverband Fernwasserversorgung Mühlviertel und die Marktgemeinde Ottensheim für die Kernzone Rodl;
  4. Ziffer 4
    die LINZ SERVICE GmbH für Infrastruktur und Kommunale Dienste, der Wasserverband Fernwasserversorgung Mühlviertel und die Marktgemeinde Ottensheim für die Kernzone Hagenau;
  5. Ziffer 5
    die LINZ SERVICE GmbH für Infrastruktur und Kommunale Dienste, der Wasserverband Fernwasserversorgung Mühlviertel und die Marktgemeinde Ottensheim für die Randzone Nördliches Eferdinger Becken Ost.

Paragraph 9,, Strafbestimmung

Übertretungen der Paragraphen 4 bis 7 werden gemäß Paragraph 137, Absatz eins, Ziffer 15 und Absatz 3, Ziffer 4, WRG. 1959 bestraft.

Paragraph 10,, Schlussbestimmungen

  1. Absatz eins,Diese Verordnung tritt mit Ablauf des Tages ihrer Kundmachung im Landesgesetzblatt für Oberösterreich in Kraft.
  2. Absatz 2,Mit Inkrafttreten dieser Verordnung tritt die Verordnung des Landeshauptmannes von Oberösterreich, womit zum Schutze des Grundwasservorkommens im Nördlichen Eferdinger Becken ein Grundwasserschutzgebiet bestimmt wird, Landesgesetzblatt Nr. 98 aus 1990,, außer Kraft.

Für den Landeshauptmann:

Kaineder

Landesrat

Anlagen