Fundstelle
LGBl Nr 62/2010Landesgesetzblatt Nr 62 aus 2010,
Kurztitel
Gesetz mit dem das Salzburger Krankenanstaltengesetz 2000 geändert wird
Text
Gesetz vom 2. Juni 2010, mit dem das Salzburger
Krankenanstaltengesetz 2000 geändert wird
Der Salzburger Landtag hat beschlossen:
Das Salzburger Krankenanstaltengesetz 2000 – SKAG, LGBl Nr 24, zuletzt geändert durch das Gesetz LGBl Nr 109/2008, wird geändert wie folgt:Das Salzburger Krankenanstaltengesetz 2000 – SKAG, LGBl Nr 24, zuletzt geändert durch das Gesetz Landesgesetzblatt Nr 109 aus 2008,, wird geändert wie folgt:
Im § 21 Abs 1 wird in der Z 12 das Zitat "§ 26 ÄrztegesetzIm Paragraph 21, Absatz eins, wird in der Ziffer 12, das Zitat "§ 26 Ärztegesetz
1984" durch das Zitat "§ 54 Ärztegesetz 1998" ersetzt.
Im § 22 Abs 9 wird das Zitat "§ 172 LAO" durch das Zitat "§Im Paragraph 22, Absatz 9, wird das Zitat "§ 172 LAO" durch das Zitat "§
229 BAO" ersetzt.
Im § 27 Abs 2 werden die Z 2 bis 4 durch folgendeIm Paragraph 27, Absatz 2, werden die Ziffer 2 bis 4 durch folgende
Bestimmungen ersetzt:
In Zentralkrankenanstalten muss mit Ausnahme der Sonderfächer Medizinische und Chemische Labordiagnostik, Blutgruppenserologie und Transfusionsmedizin, Physikalische Medizin und Allgemeine Rehabilitation sowie Pathologie uneingeschränkt eine Anwesenheit von Fachärzten aller in Betracht kommenden Sonderfächer gegeben sein. Im Bereich Strahlentherapie-Radioonkologie/Nuklearmedizin ist dabei die Anwesenheit eines Facharztes aus einem der beiden Sonderfächer ausreichend. Im Sonderfach Kinder- und Jugendpsychiatrie wird das Erfordernis auch durch die Anwesenheit eines Facharztes für Psychiatrie oder Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin erfüllt.
In Schwerpunktkrankenanstalten müssen jedenfalls in Abteilungen und Organisationseinheiten für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Chirurgie, Innere Medizin, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Kinder- und Jugendheilkunde, Psychiatrie und Unfallchirurgie ein Facharzt des betreffenden Sonderfaches in der Anstalt dauernd anwesend sein; im Übrigen kann im Nacht- sowie vorübergehend im Wochenend- und Feiertagsdienst von einer ständigen Anwesenheit von Fachärzten der sonst in Betracht kommenden Sonderfächer abgesehen werden, wenn statt dessen eine Rufbereitschaft eingerichtet ist.
In Standardkrankenanstalten muss im Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienst jederzeit eine sofortige notfallmedizinische Versorgung durch einen in der Krankenanstalt anwesenden Facharzt aus den Sonderfächern Anästhesiologie und Intensivmedizin oder Chirurgie oder Innere Medizin oder Unfallchirurgie gewährleistet sowie eine Rufbereitschaft von Fachärzten der jeweiligen sonst in Betracht kommenden Sonderfächer gegeben sein; im Übrigen müssen auch in Standardkrankenanstalten Fachärzte der in Betracht kommenden Sonderfächer in der Anstalt dauernd anwesend sein.
In Fachschwerpunkten kann außerhalb der Betriebszeiten von einer dauernden ärztlichen Anwesenheit von Fachärzten der in Betracht kommenden Sonderfächer abgesehen werden, wenn statt dessen eine Rufbereitschaft eingerichtet ist.
In Sanatorien muss jederzeit eine sofortige medizinische Versorgung durch einen in der Krankenanstalt anwesenden Facharzt oder Arzt für Allgemeinmedizin (notfallmedizinische Versorgung gemäß § 40 Abs 1 Ärztegesetz 1998) gewährleistet sowie eine Rufbereitschaft von Fachärzten der jeweils in Betracht kommenden Sonderfächer gegeben sein, sofern verbindliche Qualitätskriterien nicht zwingend eine andere ärztliche Anwesenheit erfordern.In Sanatorien muss jederzeit eine sofortige medizinische Versorgung durch einen in der Krankenanstalt anwesenden Facharzt oder Arzt für Allgemeinmedizin (notfallmedizinische Versorgung gemäß Paragraph 40, Absatz eins, Ärztegesetz 1998) gewährleistet sowie eine Rufbereitschaft von Fachärzten der jeweils in Betracht kommenden Sonderfächer gegeben sein, sofern verbindliche Qualitätskriterien nicht zwingend eine andere ärztliche Anwesenheit erfordern.
In Krankenanstalten in der Betriebsform selbstständiger Ambulatorien für physikalische Therapie, in denen keine Turnusärzte ausgebildet werden, kann an Stelle einer dauernden ärztlichen Anwesenheit der ärztliche Dienst so organisiert sein, dass ärztliche Hilfe (notfall-medizinische Versorgung gemäß § 40 Abs 1 Ärztegesetz 1998) jederzeit erreichbar ist und durch regelmäßige tägliche Anwesenheit die Erteilung der erforderlichen Anordnungen für das Personal nach dem MTD-Gesetz und für Heilmasseure nach dem MMHmG sowie neben den ärztlichen Anordnungen auch die erforderliche Aufsicht über die medizinischen Masseure nach dem MMHmG und das Personal nach dem MTF-SHD-Gesetz gewährleistet ist.In Krankenanstalten in der Betriebsform selbstständiger Ambulatorien für physikalische Therapie, in denen keine Turnusärzte ausgebildet werden, kann an Stelle einer dauernden ärztlichen Anwesenheit der ärztliche Dienst so organisiert sein, dass ärztliche Hilfe (notfall-medizinische Versorgung gemäß Paragraph 40, Absatz eins, Ärztegesetz 1998) jederzeit erreichbar ist und durch regelmäßige tägliche Anwesenheit die Erteilung der erforderlichen Anordnungen für das Personal nach dem MTD-Gesetz und für Heilmasseure nach dem MMHmG sowie neben den ärztlichen Anordnungen auch die erforderliche Aufsicht über die medizinischen Masseure nach dem MMHmG und das Personal nach dem MTF-SHD-Gesetz gewährleistet ist.
Die in der Krankenanstalt tätigen Ärzte müssen sich im erforderlichen Ausmaß fortbilden können.
In Krankenanstalten bzw Organisationseinheiten, die als Ausbildungsstätten oder Lehrambulatorien anerkannt sind, muss die Ausbildung der Turnusärzte gewährleistet sein."
Im § 35 Abs 2 wird nach der Z 9 eingefügt:Im Paragraph 35, Absatz 2, wird nach der Ziffer 9, eingefügt:
Niederschriften über Entnahmen nach § 62a KAKuG und § 4 Abs 5 des Gewebesicherheitsgesetzes;"Niederschriften über Entnahmen nach Paragraph 62 a, KAKuG und Paragraph 4, Absatz 5, des Gewebesicherheitsgesetzes;"
Im § 39 Abs 1 wird die Wortfolge "gemäß dem Ärztegesetz 1984"Im Paragraph 39, Absatz eins, wird die Wortfolge "gemäß dem Ärztegesetz 1984"
durch die Wortfolge "gemäß dem Ärztegesetz 1998" ersetzt.
Im § 94 werden die Z 1 bis 25 durch folgende BestimmungenIm Paragraph 94, werden die Ziffer eins bis 25 durch folgende Bestimmungen
ersetzt:
Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch (ABGB), JGS Nr 946/1811, zuletzt geändert durch das Gesetz BGBl I Nr 75/2009;Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch (ABGB), JGS Nr 946 aus 1811,, zuletzt geändert durch das Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 75 aus 2009,;
Allgemeines Sozialversicherungsgesetz (ASVG), BGBl Nr 189/1955, zuletzt geändert durch das Gesetz BGBl I Nr 147/2009;Allgemeines Sozialversicherungsgesetz (ASVG), Bundesgesetzblatt Nr 189 aus 1955,, zuletzt geändert durch das Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 147 aus 2009,;
Allgemeines Verwaltungsverfahrensgesetz 1991 (AVG), BGBl Nr 51, zuletzt geändert durch das Gesetz BGBl I Nr 20/2009;Allgemeines Verwaltungsverfahrensgesetz 1991 (AVG), BGBl Nr 51, zuletzt geändert durch das Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 20 aus 2009,;
Apothekengesetz, RGBl Nr 5/1907, zuletzt geändert durch das Gesetz BGBl I Nr 135/2009;Apothekengesetz, RGBl Nr 5 aus 1907,, zuletzt geändert durch das Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 135 aus 2009,;
ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG), BGBl Nr 450/1994, zuletzt geändert durch das Gesetz BGBl I Nr 147/2006;ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG), Bundesgesetzblatt Nr 450 aus 1994,, zuletzt geändert durch das Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 147 aus 2006,;
Arbeitskräfteüberlassungsgesetz (AÜG), BGBl Nr 196/1988, zuletzt geändert durch das Gesetz BGBl I Nr 70/2009;Arbeitskräfteüberlassungsgesetz (AÜG), Bundesgesetzblatt Nr 196 aus 1988,, zuletzt geändert durch das Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 70 aus 2009,;
Arzneimittelgesetz (AMG), BGBl Nr 185/1983, zuletzt geändert durch das Gesetz BGBl I Nr 63/2009;Arzneimittelgesetz (AMG), Bundesgesetzblatt Nr 185 aus 1983,, zuletzt geändert durch das Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 63 aus 2009,;
Ärztegesetz 1998 (ÄrzteG), BGBl I Nr 169, zuletzt geändert durch das Gesetz BGBl I Nr 144/2009;Ärztegesetz 1998 (ÄrzteG), BGBl römisch eins Nr 169, zuletzt geändert durch das Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 144 aus 2009,;
Asylgesetz 2005 (AsylG 2005), BGBl I Nr 100, zuletzt geändert durch das Gesetz BGBl I Nr 29/2009;Asylgesetz 2005 (AsylG 2005), BGBl römisch eins Nr 100, zuletzt geändert durch das Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 29 aus 2009,;
Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetz (B-KUVG), BGBl Nr 200/1967, zuletzt geändert durch das Gesetz BGBl I Nr 147/2009;Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetz (B-KUVG), Bundesgesetzblatt Nr 200 aus 1967,, zuletzt geändert durch das Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 147 aus 2009,;
Bundesabgabenordnung (BAO), BGBl Nr 194/1961, zuletzt geändert durch das Gesetz BGBl I Nr 9/2010;Bundesabgabenordnung (BAO), Bundesgesetzblatt Nr 194 aus 1961,, zuletzt geändert durch das Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 9 aus 2010,;
Bundesgesetz über die Regelung der gehobenen medizinischtechnischen Dienste (MTD-Gesetz), BGBl Nr 460/1992, zuletzt geändert durch das Gesetz BGBl I Nr 101/2008;Bundesgesetz über die Regelung der gehobenen medizinischtechnischen Dienste (MTD-Gesetz), Bundesgesetzblatt Nr 460 aus 1992,, zuletzt geändert durch das Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 101 aus 2008,;
Bundesgesetz über Krankenanstalten und Kuranstalten (KAKuG), BGBl Nr 1/1957, zuletzt geändert durch das Gesetz BGBl I Nr 124/2009;Bundesgesetz über Krankenanstalten und Kuranstalten (KAKuG), Bundesgesetzblatt Nr 1 aus 1957,, zuletzt geändert durch das Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 124 aus 2009,;
Datenschutzgesetz 2000 (DSG 2000), BGBl I Nr 165/1999, zuletzt geändert durch das Gesetz BGBl I Nr 2/2008;Datenschutzgesetz 2000 (DSG 2000), Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 165 aus 1999,, zuletzt geändert durch das Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 2 aus 2008,;
Diagnosen- und Leistungsdokumentationsverordnung, BGBl II Nr 589/2003;Diagnosen- und Leistungsdokumentationsverordnung, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 589 aus 2003,;
Finanzausgleichsgesetz 2008 (FAG 2008), BGBl I Nr 103/2007, zuletzt geändert durch das Gesetz BGBl I Nr 85/2008;Finanzausgleichsgesetz 2008 (FAG 2008), Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 103 aus 2007,, zuletzt geändert durch das Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 85 aus 2008,;
Gewebesicherheitsgesetz (GSG), BGBl I Nr 49/2008, in der Fassung des Gesetzes BGBl I Nr 63/2009;Gewebesicherheitsgesetz (GSG), Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 49 aus 2008,, in der Fassung des Gesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 63 aus 2009,;
Heeresversorgungsgesetz (HVG), BGBl Nr 27/1964, zuletzt geändert durch das Gesetz BGBl I Nr 129/2008;Heeresversorgungsgesetz (HVG), Bundesgesetzblatt Nr 27 aus 1964,, zuletzt geändert durch das Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 129 aus 2008,;
Kostenrechnungsverordnung für landesfondsfinanzierte Krankenanstalten, BGBl II Nr 638/2003 in der Fassung der Verordnung BGBl II Nr 18/2007;Kostenrechnungsverordnung für landesfondsfinanzierte Krankenanstalten, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 638 aus 2003, in der Fassung der Verordnung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 18 aus 2007,;
Medizinischer Masseur- und Heilmasseurgesetz (MMHmG), BGBl I Nr 169/2002, zuletzt geändert durch das Gesetz BGBl I Nr 57/2008;Medizinischer Masseur- und Heilmasseurgesetz (MMHmG), Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 169 aus 2002,, zuletzt geändert durch das Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 57 aus 2008,;
MTF-SHD-Gesetz, BGBl Nr 102/1961, zuletzt geändert durch das Gesetz BGBl I Nr 57/2008;MTF-SHD-Gesetz, Bundesgesetzblatt Nr 102 aus 1961,, zuletzt geändert durch das Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 57 aus 2008,;
Patientenverfügungs-Gesetz (PatVG), BGBl I Nr 55/2006;Patientenverfügungs-Gesetz (PatVG), Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 55 aus 2006,;
Statistikverordnung für landesfondsfinanzierte Krankenanstalten, BGBl II Nr 639/2003, zuletzt geändert durch die Verordnung BGBl II Nr 406/2009;Statistikverordnung für landesfondsfinanzierte Krankenanstalten, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 639 aus 2003,, zuletzt geändert durch die Verordnung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 406 aus 2009,;
Strahlenschutzgesetz (StrSchG), BGBl Nr 227/1969, zuletzt geändert durch das Gesetz BGBl I Nr 13/2006;Strahlenschutzgesetz (StrSchG), Bundesgesetzblatt Nr 227 aus 1969,, zuletzt geändert durch das Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 13 aus 2006,;
Universitätsgesetz 2002, BGBl I Nr 120, zuletzt geändert durch das Gesetz BGBl I Nr 81/2009;Universitätsgesetz 2002, BGBl römisch eins Nr 120, zuletzt geändert durch das Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 81 aus 2009,;
Unterbringungsgesetz (UbG), BGBl Nr 155/1990, zuletzt geändert durch das Gesetz BGBl I Nr 18/2010;Unterbringungsgesetz (UbG), Bundesgesetzblatt Nr 155 aus 1990,, zuletzt geändert durch das Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 18 aus 2010,;
Verwaltungsvollstreckungsgesetz 1991 (VVG), BGBl Nr 53, zuletzt geändert durch das Gesetz BGBl I Nr 3/2008."Verwaltungsvollstreckungsgesetz 1991 (VVG), BGBl Nr 53, zuletzt geändert durch das Gesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 3 aus 2008,."
Im § 98 wird angefügt:Im Paragraph 98, wird angefügt:
"(8) Die §§ 21 Abs 1, 27 Abs 2, 35 Abs 2, 39 Abs 1 und 94 in der Fassung des Gesetzes LGBl Nr 62/2010 treten mit 1. Jänner 2011 in Kraft.""(8) Die Paragraphen 21, Absatz eins, 27, Absatz 2, 35, Absatz 2, 39, Absatz eins und 94 in der Fassung des Gesetzes Landesgesetzblatt Nr 62 aus 2010, treten mit 1. Jänner 2011 in Kraft."
Illmer
Haslauer