Datum der Kundmachung

12.11.2014

Fundstelle

Landesgesetzblatt Nr. 49 aus 2014, Stück 27

Bundesland

Burgenland

Kurztitel

Burgenländische Krankenanstalten-Novelle 2014

Text

Gesetz vom 25. September 2014, mit dem das Burgenländische Krankenanstaltengesetz 2000 - Bgld. KAG 2000 geändert und das Gesetz über die in Krankenanstalten im Burgenland in Ausbildung stehenden Ärzte aufgehoben wird (Burgenländische Krankenanstalten-Novelle 2014)

Der Landtag hat - teilweise in Ausführung der Grundsatzbestimmungen des Bundesgesetzes über Krankenanstalten und Kuranstalten - KAKuG, Bundesgesetzblatt Nr. 1 aus 1957,, in der Fassung des Gesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 32 aus 2014,, sowie in Ausführung der Grundsatzbestimmung des Paragraph 196, Ärztegesetz 1998 - ÄrzteG 1998, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 169 aus 1998,, in der Fassung des Gesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 81 aus 2013,, beschlossen:

Artikel 1

Änderung des Burgenländischen Krankenanstaltengesetzes 2000

Das Burgenländische Krankenanstaltengesetz 2000 - Bgld. KAG 2000, Landesgesetzblatt Nr. 52 aus 2000,, in der Fassung des Gesetzes Landesgesetzblatt Nr. 79 aus 2013,, wird wie folgt geändert:

  1. Ziffer eins
    Das Inhaltsverzeichnis wird wie folgt geändert:
    1. Litera a
      Nach dem Eintrag zu Paragraph 3 c, werden folgende Einträge eingefügt:
      „§ 3d Entnahmeeinheiten
      Paragraph 3 e, Transplantationszentren“
    2. Litera b
      Nach dem Eintrag zu Paragraph 21, wird der Eintrag „§ 21a Ausbildungsstätten“ eingefügt.
    3. Litera c
      Der Eintrag „§ 64 Burgenländischer Krankenanstalten-Finanzierungsfonds“ wird durch den Eintrag „§ 64 Burgenländischer Gesundheitsfonds“ ersetzt.
    4. Litera d
      Nach dem Eintrag zu Paragraph 64, wird der Eintrag „§ 64a Tätigkeit des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger als Verbindungsstelle und als Betreiber der Zugangsstelle“ eingefügt.

  1. Ziffer 2
    In Paragraph eins, Absatz eins, Ziffer 4, wird das Wort „oder“ durch einen Strichpunkt ersetzt; am Ende von Absatz eins, Ziffer 5, wird das Wort „oder“ und folgende Ziffer 6, angefügt:
  2. Ziffer 6
    zur Bereitstellung von Organen zum Zweck der Transplantation“

  1. Ziffer 3
    In Paragraph 3 b, Absatz 2, Ziffer 3, wird das Zitat „§ 15 Absatz eins, Ziffer 2 “, durch das Zitat „§ 15 Absatz eins, Ziffer 4 “, ersetzt.

  1. Ziffer 4
    Nach Paragraph 3 c, werden folgende Paragraphen 3 d und 3e samt Überschriften eingefügt:

„§ 3d

Entnahmeeinheiten

  1. Absatz einsEntnahmeeinheiten sind rechtskräftig bewilligte Krankenanstalten, die die Bereitstellung von Organen im Sinne des Organtransplantationsgesetzes durchführen oder koordinieren.
  2. Absatz 2Die Entnahmeeinheit kann sich auch mobiler Teams bedienen, die die Entnahme von Organen in den Räumlichkeiten anderer Krankenanstalten durchführen oder koordinieren.
  3. Absatz 3Der Träger der Entnahmeeinheit hat sicherzustellen, dass im Rahmen des Qualitätssystems zumindest Standardarbeitsanweisungen (Standard Operating Procedures-SOPs), Leitlinien, Ausbildungs- oder Referenzhandbücher sowie Aufzeichnungen zur Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit von Organen dokumentiert werden. Die Dokumentation hat eine nach dem Stand der Wissenschaft lückenlose Nachvollziehbarkeit der Transplantationskette von der Spende bis zur Transplantation oder Entsorgung, soweit dies in den Aufgabenbereich der Entnahmeeinheit fällt, sicherzustellen und ist für einen Zeitraum von mindestens 30 Jahren aufzubewahren.

Paragraph 3 e,

Transplantationszentren

  1. Absatz einsTransplantationszentren sind Krankenanstalten, die Transplantationen im Sinne des Organtransplantationsgesetzes vornehmen und deren Bewilligung dieses Leistungsangebot umfasst.
  2. Absatz 2Das Transplantationszentrum hat sich vor der Durchführung einer Transplantation zu vergewissern, dass hinsichtlich Organ- und Spendercharakterisierung sowie Konservierung und Transport der entnommenen Organe die Bestimmungen des Organtransplantationsgesetzes eingehalten wurden.
  3. Absatz 3Der Träger des Transplantationszentrums hat sicherzustellen, dass im Rahmen des Qualitätssystems zumindest Standardarbeitsanweisungen (Standard Operating Procedures-SOPs), Leitlinien, Ausbildungs- oder Referenzhandbücher sowie Aufzeichnungen zur Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit von Organen geführt werden. Die Dokumentation hat eine nach dem Stand der Wissenschaft lückenlose Nachvollziehbarkeit der Transplantationskette von der Spende bis zur Transplantation oder Entsorgung, soweit dies in den Aufgabenbereich des Transplantationszentrums fällt, sicherzustellen und ist für einen Zeitraum von mindestens 30 Jahren aufzubewahren.“

  1. Ziffer 5
    Paragraph 4, lautet:

„§ 4

Verweisungen

Soweit in diesem Gesetz auf folgende Normen verwiesen wird, sind diese, wenn nicht eine bestimmte Fassung angeführt ist, in folgender Fassung anzuwenden:
  1. Ziffer eins
    Allgemeines Sozialversicherungsgesetz - ASVG, Bundesgesetzblatt Nr. 189 aus 1955,, in der Fassung der Kundmachung BGBl. römisch II Nr. 434/2013;
  2. Ziffer 2
    Allgemeines Verwaltungsverfahrensgesetz 1991 - AVG, Bundesgesetzblatt Nr. 51 aus 1991,, in der Fassung des Gesetzes BGBl. römisch eins Nr. 161/2013;
  3. Ziffer 3
    Apothekengesetz, RGBl. Nr. 5/1907, in der Fassung des Gesetzes BGBl. römisch eins Nr. 80/2013;
  4. Ziffer 4
    ArbeitnehmerInnenschutzgesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 450 aus 1994,, in der Fassung des Gesetzes BGBl. römisch eins Nr. 71/2013;
  5. Ziffer 5
    Ärztegesetz 1998 - ÄrzteG 1998, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 169 aus 1998,, in der Fassung des Gesetzes BGBl. römisch eins Nr. 81/2013;
  6. Ziffer 6
    Asylgesetz 2005 - AsylG 2005, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 100 aus 2005,, in der Fassung des Gesetzes BGBl. römisch eins Nr. 144/2013;
  7. Ziffer 7
    Bauern-Sozialversicherungsgesetz - BSVG, Bundesgesetzblatt Nr. 559 aus 1978,, in der Fassung der Verordnung BGBl. römisch II Nr. 498/2013;
  8. Ziffer 8
    Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetz - B-KUVG, Bundesgesetzblatt Nr. 200 aus 1967,, in der Fassung der Kundmachung BGBl. römisch II Nr. 434/2013;
  9. Ziffer 9
    Bundesgesetz über die Ausübung des zahnärztlichen Berufs und des Dentistenberufs (Zahnärztegesetz - ZÄG), Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 126 aus 2005,, in der Fassung des Gesetzes BGBl. römisch eins Nr. 80/2013;
  10. Ziffer 10
    Bundesgesetz über die Dokumentation im Gesundheitswesen, Bundesgesetzblatt Nr. 745 aus 1996,, in der Fassung des Gesetzes BGBl. römisch eins Nr. 81/2013;
  11. Ziffer 11
    Bundesgesetz über Krankenanstalten und Kuranstalten (KAKuG), Bundesgesetzblatt Nr. 1 aus 1957,, in der Fassung des Gesetzes BGBl. römisch eins Nr. 81/2013;
  12. Ziffer 12
    Bundesgesetz über die Regelung der gehobenen medizinischtechnischen Dienste (MTD-Gesetz), Bundesgesetzblatt Nr. 460 aus 1992,, in der Fassung des Gesetzes BGBl. römisch eins Nr. 185/2013;
  13. Ziffer 13
    Bundesgesetz über die Regelung des medizinisch-technischen Fachdienstes und der Sanitätshilfsdienste (MTF-SHD-G), Bundesgesetzblatt Nr. 102 aus 1961,, in der Fassung des Gesetzes BGBl. römisch eins Nr. 89/2012;
  14. Ziffer 14
    Bundesgesetz zur partnerschaftlichen Zielsteuerung – Gesundheit, BGBl. römisch eins Nr. 81/2013;
  15. Ziffer 15
    Bundesgesetz zur Qualität von Gesundheitsleistungen (Gesundheitsqualitätsgesetz - GQG), Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 179 aus 2004,, in der Fassung des Gesetzes BGBl. römisch eins Nr. 81/2013;
  16. Ziffer 16
    Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG), Bundesgesetzblatt Nr. 1 aus 1930,, in der Fassung des Gesetzes BGBl. römisch eins Nr. 164/2013;
  17. Ziffer 17
    Burgenländisches Heilvorkommen- und Kurortegesetz 1963, Landesgesetzblatt Nr. 15 aus 1963,, in der Fassung des Gesetzes LGBl. Nr. 79/2013;
  18. Ziffer 18
    Eisenbahn-Enteignungsentschädigungsgesetz - EisbEG, Bundesgesetzblatt Nr. 71 aus 1954,, in der Fassung des Gesetzes BGBl. römisch eins Nr. 111/2010;
  19. Ziffer 19
    Gesundheits- und Krankenpflegegesetz - GuKG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 108 aus 1997,, in der Fassung des Gesetzes BGBl. römisch eins Nr. 185/2013;
  20. Ziffer 20
    Gesundheitsreformgesetz 2013, BGBl. römisch eins Nr. 81/2013;
  21. Ziffer 21
    Gewebesicherheitsgesetz - GSG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 49 aus 2008,, in der Fassung des Gesetzes BGBl. römisch eins Nr. 162/2013;
  22. Ziffer 22
    Gewerbliches Sozialversicherungsgesetz - GSVG, Bundesgesetzblatt Nr. 560 aus 1978,, in der Fassung der Kundmachung BGBl. römisch II Nr. 434/2013;
  23. Ziffer 23
    Heeresversorgungsgesetz - HVG, Bundesgesetzblatt Nr. 27 aus 1964,, in der Fassung des Gesetzes BGBl. römisch eins Nr. 81/2013;
  24. Ziffer 24
    Organtransplantationsgesetz - OTPG, Bundesgesetzblatt Nr. 108 aus 2012,
  25. Ziffer 25
    Patientenverfügungs-Gesetz - PatVG, BGBl. römisch eins Nr. 55/2006;
  26. Ziffer 26
    Psychologengesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 360 aus 1990,, in der Fassung des Gesetzes BGBl. römisch eins Nr. 98/2001;
  27. Ziffer 27
    Psychotherapiegesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 361 aus 1990,, in der Fassung des Gesetzes BGBl. römisch eins Nr. 182/2013;
  28. Ziffer 28
    Strafgesetzbuch - StGB, Bundesgesetzblatt Nr. 60 aus 1974,, in der Fassung des Gesetzes BGBl. römisch eins Nr. 134/2013;
  29. Ziffer 29
    Strafprozessordnung 1975 - StPO, Bundesgesetzblatt Nr. 631 aus 1975,, in der Fassung der Kundmachung BGBl. römisch eins Nr. 204/2013;
  30. Ziffer 30
    Strafvollzugsgesetz - StVG, Bundesgesetzblatt Nr. 144 aus 1969,, in der Fassung des Gesetzes BGBl. römisch eins Nr. 190/2013;
  31. Ziffer 31
    Strahlenschutzgesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 227 aus 1969,, in der Fassung des Gesetzes BGBl. römisch eins Nr. 106/2013;
  32. Ziffer 32
    Unterbringungsgesetz - UbG, Bundesgesetzblatt Nr. 155 aus 1990,, in der Fassung des Gesetzes BGBl. römisch eins Nr. 18/2010;
  33. Ziffer 33
    Landeskrankenanstaltenplan 2008 - LAKAP 2008, Landesgesetzblatt Nr. 2 aus 2009,.“

  1. Ziffer 6
    Dem Paragraph 5, Absatz 3, wird folgender Satz angefügt:
    „Darüber hinaus ist von der Prüfung des Bedarfs abzusehen, wenn bereits eine Errichtungsbewilligung erteilt wurde und die Verlegung des Standorts innerhalb desselben Einzugsgebiets erfolgt.“

  1. Ziffer 7
    Dem Paragraph 7, Absatz 4, wird folgender Satz angefügt:
    „Darüber hinaus ist von der Prüfung des Bedarfs abzusehen, wenn bereits eine Errichtungsbewilligung erteilt wurde und die Verlegung des Standorts innerhalb desselben Einzugsgebiets erfolgt.“

  1. Ziffer 8
    Paragraph 14, Absatz eins, erster Satz lautet:
    „Die Landesregierung hat auf Basis der gemeinsamen Festlegungen in der partnerschaftlichen Zielsteuerung-Gesundheit im Rahmen des RSG für Fondskrankenanstalten durch Verordnung einen Landeskrankenanstaltenplan (LAKAP) zu erlassen, der sich im Rahmen des Bundes-Zielsteuerungsvertrages gemäß Paragraph 8, des Bundesgesetzes zur partnerschaftlichen Zielsteuerung-Gesundheit und des ÖSG befindet.“

  1. Ziffer 9
    In Paragraph 16, Absatz 6, entfällt das Zitat „- GSG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 49 aus 2008,,“.

  1. Ziffer 10
    In Paragraph 16, Absatz 7, Ziffer eins, entfällt das Zitat „- PatVG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 55 aus 2006,,“.

  1. Ziffer 11
    In Paragraph 18, Absatz 4, wird die Wortfolge „Burgenländischen Krankenanstalten-Finanzierungsfonds“ durch die Wortfolge „Burgenländischen Gesundheitsfonds“ ersetzt.

  1. Ziffer 12
    Nach Paragraph 21, wird folgender Paragraph 21 a, samt Überschrift eingefügt:

„§ 21a

Ausbildungsstätten

  1. Absatz einsIn Fondskrankenanstalten, die als Ausbildungsstätten zum Arzt für Allgemeinmedizin anerkannt sind, ist auf je 15 systemisierte Betten mindestens ein in Ausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin stehender Arzt zu beschäftigen.
  2. Absatz 2In Sonderkrankenanstalten gilt die Verpflichtung gemäß Absatz eins, nur hinsichtlich jener Bereiche, für die sie als Ausbildungsstätten zum Arzt für Allgemeinmedizin auf den im Paragraph 7, Absatz 2, des Ärztegesetzes 1998 genannten Gebieten anerkannt sind.
  3. Absatz 3Krankenanstalten desselben Rechtsträgers gelten für die Berechnung nach Absatz eins und 2 als Einheit.
  4. Absatz 4Auf die Zahl der gemäß Absatz eins und 2 zu beschäftigenden, in Ausbildung zum Arzt für Allge-meinmedizin stehende Ärzte können in Ausbildung zum Facharzt stehende Ärzte angerechnet werden, sofern sie auf Ausbildungsstellen beschäftigt werden, die wegen des dringenden Bedarfs an Fachärzten der betreffenden Sonderfächer nach dem 31. Dezember 1987 geschaffen wurden oder geschaffen werden. Diese Sonderfächer sind durch Verordnung der Landesregierung festzulegen.
  5. Absatz 5In Ausbildung zum Facharzt eines durch Verordnung der Landesregierung festgelegten Sonderfachs stehende Ärzte können auch während der Absolvierung der erforderlichen Ausbildung in den hierfür einschlägigen Nebenfächern angerechnet werden.“

  1. Ziffer 13
    Dem Paragraph 23, Absatz 6, wird folgender Satz angefügt:
    „Weiters sind die Träger der Krankenanstalten verpflichtet, an regelmäßigen sektorenübergreifenden Patientenbefragungen teilzunehmen.“

  1. Ziffer 14
    Paragraph 24 a, Absatz 4, Einleitungssatz lautet:
    „Die Träger der Krankenanstalten haben sicherzustellen, dass die Arzneimittelkommission bei der Erfüllung ihrer Aufgabe die Beschlüsse der Bundes-Zielsteuerungskommission in Angelegenheiten der gemeinsamen Medikamentenkommission gemäß Paragraph 13, Absatz 2, des Bundesgesetzes zur partnerschaftlichen Zielsteuerung-Gesundheit sowie insbesondere nachstehende Grundsätze berücksichtigt:“

  1. Ziffer 15
    Paragraph 35, Absatz eins, Ziffer 2, lautet:
  2. Ziffer 2
    Patienten ihr Recht auf Aufklärung und Information sowie Entscheidung über Behandlungsmöglichkeiten samt Risiken ausüben können;“

  1. Ziffer 16
    Dem Paragraph 64, Absatz 6, wird folgender Satz angefügt:
    „§ 3 Absatz 3, des Gesundheitsqualitätsgesetzes ist anzuwenden.“

  1. Ziffer 17
    Nach Paragraph 64, wird folgender Paragraph 64 a, samt Überschrift eingefügt:

„§ 64a

Tätigkeit des Hauptverbandes der österreichischen
Sozialversicherungsträger als Verbindungsstelle und als

Betreiber der Zugangsstelle

  1. Absatz einsGemäß Paragraph 4, Absatz 3, Sozialversicherungs-Ergänzungsgesetz - SV-EG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 154 aus 1994, in der Fassung des Gesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 122 aus 2011,, wird der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger (Hauptverband) als Verbindungsstelle für den BURGEF festgelegt. Der Hauptverband besorgt die Aufgabe im übertragenen Wirkungsbereich und ist dabei an die Weisungen der Landesregierung gebunden.
  2. Absatz 2Hinsichtlich des unionsrechtlich vorgesehenen Datenaustausches, insbesondere durch die Verordnung (EG) Nr. 883/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit, ABl. Nr. L 166 vom 30. April 2004, Sitzung 1, und die Verordnung (EG) Nr. 987/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. September 2009 zur Festlegung der Modalitäten für die Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 über die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit, ABl. Nr. L 284 vom 30. Oktober 2009, Sitzung 1 wird der Hauptverband für den BURGEF gemäß Paragraph 5, Absatz 3, SV-EG, Bundesgesetzblatt Nr. 154 aus 1994, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Nr. 122 aus 2011, als Betreiber der Zugangsstelle festgelegt. Der Hauptverband besorgt diese Aufgabe im übertragenen Wirkungsbereich und ist an die Weisungen der Landesregierung gebunden.
  3. Absatz 3Kostenerstattungen und Auskünfte im Rahmen von Kostenersatzfragen haben unter Einbindung der Burgenländischen Gebietskrankenkasse zu erfolgen.“

  1. Ziffer 18
    Die mit Landesgesetzblatt Nr. 79 aus 2013, eingefügten Absatz 12 und 13 erhalten die Absatzbezeichnung „(15)“ und „(16)“.

  1. Ziffer 19
    Dem Paragraph 86, wird folgender Absatz 17, angefügt:
    „(17) Die Änderung des Inhaltsverzeichnisses, Paragraph eins, Absatz eins, Ziffer 4 bis 6, Paragraph 3 b, Absatz 2, Ziffer 3,, Paragraphen 3 d,, 3e, 4 und 5 Absatz 3,, Paragraph 7, Absatz 4,, Paragraph 14, Absatz eins,, Paragraph 16, Absatz 6 und 7 Ziffer eins,, Paragraph 18, Absatz 4,, Paragraphen 21 a,, 23 Absatz 6,, Paragraph 24 a, Absatz 4,, Paragraph 35, Absatz eins, Ziffer 2,, Paragraph 64, Absatz 6 und Paragraph 64 a, in der Fassung des Gesetzes Landesgesetzblatt Nr. 49 aus 2014,, treten mit dem auf die Kundmachung folgenden Tag in Kraft.“

Artikel 2

Aufhebung des Gesetzes über die in Krankenanstalten im Burgenland in Ausbildung stehenden Ärzte

Das Gesetz über die in Krankenanstalten im Burgenland in Ausbildung stehenden Ärzte, Landesgesetzblatt Nr. 15 aus 1951,, in der Fassung des Gesetzes Landesgesetzblatt Nr. 17 aus 1956,, tritt mit dem auf die Kundmachung des Gesetzes Landesgesetzblatt Nr. 49 aus 2014, folgenden Tag außer Kraft.