Bundesland

Steiermark

Kurztitel

Dienst- und Besoldungsrecht der Bediensteten des Landes Steiermark

Kundmachungsorgan

Landesgesetzblatt Nr. 29 aus 2003, aufgehoben durch Landesgesetzblatt Nr. 100 aus 2023,

Typ

LG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 190

Inkrafttretensdatum

01.01.2021

Außerkrafttretensdatum

31.08.2023

Abkürzung

Stmk. L-DBR

Index

2200 Landesbedienstete

Text

Hauptstück römisch drei
Dienst- und besoldungsrechtliche Sonderbestimmungen

römisch eins. Teil
Sonderbestimmungen für Vertragsbedienstete im Gesundheitswesen

Paragraph 190

Anwendungsbereich

  1. Absatz eins,Dem Entlohnungsschema SI, SIa oder SII/Gesundheitsberufe kann nur angehören, wer die Voraussetzungen des
    1. Ziffer eins
      Bundesgesetzes über die Ausübung des ärztlichen Berufes und die Standesvertretung der Ärzte, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr.  169 aus 1998,, (im Folgenden als „Ärztegesetz 1998 – ÄrzteG 1998“ bezeichnet) oder
    2. Ziffer 2
      Bundesgesetzes über die Ausübung des zahnärztlichen Berufs und des Dentistenberufs, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 126 aus 2005,, (im Folgenden als „Zahnärztegesetz – ZÄG“ bezeichnet) oder
    3. Ziffer 3
      Anmerkung : entfallen)
    4. Ziffer 4
      Bundesgesetzes über die Regelung des medizinisch-technischen Fachdienstes und der Sanitätshilfsdienste, Bundesgesetzblatt Nr. 102 aus 1961,, (im Folgenden als „MTF-SHD-G“ bezeichnet) oder
    5. Ziffer 5
      Bundesgesetzes über Gesundheits- und Krankenpflegeberufe, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 108 aus 1997,, (im Folgenden als „Gesundheits- und Krankenpflegegesetz – GuKG“ bezeichnet) oder
    6. Ziffer 6
      Bundesgesetzes über die Regelung der gehobenen medizinisch-technischen Dienste, Bundesgesetzblatt Nr. 460 aus 1992,, (im Folgenden als „MTD-Gesetz“ bezeichnet) oder
    7. Ziffer 7
      Bundesgesetzes über medizinische Assistenzberufe und die Ausübung der Trainingstherapie, BGBl. römisch eins Nr. 89/20212, (im Folgenden als „Medizinische Assistenzberufe-Gesetz – MABG“ bezeichnet)
    8. Ziffer 8
      Bundesgesetzes über die Ausübung der Psychotherapie, Bundesgesetzblatt Nr. 361 aus 1990,, (im Folgenden als „Psychotherapiegesetz“ bezeichnet) oder
    9. Ziffer 9
      Bundesgesetzes über die berufsmäßige Ausübung der Musiktherapie, Bundesgesetzblatt römisch eins. Nr. 93 aus 2008,, (im Folgenden als „Musiktherapiegesetz – MuthG“ bezeichnet) oder
    10. Ziffer 10
      Bundesgesetzes über die Berufe und die Ausbildungen zum medizinischen Masseur und zum Heilmasseur, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 169 aus 2002,, (im Folgenden als „Medizinischer Masseur- und Heilmasseurgesetz – MMHmG“ bezeichnet) oder
    11. Ziffer 11
      Bundesgesetzes über den kardiotechnischen Dienst, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 96 aus 1998,, (im Folgenden als „Kardiotechnikergesetz – KTG“ bezeichnet oder)
    12. Ziffer 12
      Bundesgesetzes über den Hebammenberuf, Bundesgesetzblatt Nr. 310 aus 1994,, (im Folgenden als „Hebammengesetz – HebG“ bezeichnet)
    für die Ausübung einer in diesen Bundesgesetzen geregelten Tätigkeiten erfüllt oder die für den entsprechenden Gesundheitsberuf vorgesehene Ausbildung und/oder Zusatzausbildung absolviert hat oder als Entlastung der Pflegepersonen von Tätigkeiten, welche in den gesamten Pflegeprozess integriert und nicht an eine Ausbildung gemäß dem Bundesgesetz über Gesundheits- und Krankenpflegeberufe gebunden sind, tätig wird und die betreffende Tätigkeit in der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft m.b.H. ausübt.
  2. Absatz 2,Soweit in diesem Teil nichts anderes bestimmt wird, sind Hauptstück römisch eins mit der Ausnahme des römisch vier. Teiles (Dienstliche Ausbildung) und römisch sieben. Teiles (Dienstbeurteilung) das Hauptstück römisch zwei auf die Vertragsbediensteten der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft m. b. H. anzuwenden.
  3. Absatz 3,Paragraph 11, Absatz 6, ist mit der Maßgabe anzuwenden, dass durch befristete Fortsetzung eines befristeten Dienstverhältnisses eines/einer in Berufsausbildung stehenden Arztes/Ärztin oder Klinischen Psychologen/Psychologin keine Verlängerung des Dienstverhältnisses auf unbestimmte Zeit eintritt.
  4. Absatz 4,Paragraph 147, ist mit der Maßgabe anzuwenden, dass sich der Monatsbezug aus Gehalt und allfälligen Zulagen (Dienstalterszulage, Dienstzulage, Verwendungszulage, Pflegedienstzulage, Pflegedienst-Chargenzulage, Ergänzungszulage, Erzieherdienstzulage, Funktionszulage,) zusammensetzt.
  5. Absatz 5,Abweichend von Paragraph 155, ist bei der Ermittlung des Vorrückungsstichtages für Vertragsbedienstete bei der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft m.b.H.
    1. Ziffer eins
      des Entlohnungsschemas SI der Entlohnungsgruppe sI/3 und sI/4 sowie der Entlohnungsschemata SII/Gesundheitsberufe und SIII Paragraph 256 a, und
    2. Ziffer 2
      des Entlohnungsschemas sI der Entlohnungsgruppen sI/1 und sI/2 Paragraph 256
    anzuwenden.
  6. Absatz 6,Paragraph 164, ist mit der Maßgabe anzuwenden, dass bei der Pauschalierung von Nebengebühren gemäß Paragraph 164, Absatz eins, Ziffer 2, 4, 5, 7 und 8 das Pauschale in einem Eurobetrag festzusetzen ist.
  7. Absatz 7,Auf Vertragsbedienstete des Entlohnungsschemas SIa und S Dir. findet Paragraph 176, keine Anwendung.
  8. Absatz 8,Paragraph 260, Absatz eins, gilt mit der Maßgabe, dass die zum Land Steiermark oder zur Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft m.b.H. zurückgelegten Zeiten, soweit sie für die Vorrückung wirksam sind, zur Dienstzeit zählen. Paragraph 260, Absatz 4 und 5 gelten sinngemäß.
  9. Absatz 9,Für die Entlohnungsgruppen sI/1 und sI/2 des Entlohnungsschemas SI ist bei Überstellung in einer höhere Entlohnungsgruppe Paragraph 282, anzuwenden.

Anmerkung, in der Fassung Landesgesetzblatt Nr. 4 aus 2007,, Landesgesetzblatt Nr. 30 aus 2007,, Landesgesetzblatt Nr. 74 aus 2011,, Landesgesetzblatt Nr. 15 aus 2013,, Landesgesetzblatt Nr. 151 aus 2014,, Landesgesetzblatt Nr. 17 aus 2018,, Landesgesetzblatt Nr. 49 aus 2019,, Landesgesetzblatt Nr. 112 aus 2020,

Im RIS seit

12.01.2021

Zuletzt aktualisiert am

25.10.2024

Gesetzesnummer

20000534

Dokumentnummer

LST40027153