Bundesland

Burgenland

Kurztitel

Burgenländisches Altenwohn- und Pflegeheimgesetz

Kundmachungsorgan

LGBl.Nr. 61/1996

Typ

LG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 2

Inkrafttretensdatum

18.06.1996

Außerkrafttretensdatum

31.10.2019

Index

9230 Altenheime, Pflegeheime, Heimhilfe, Sozialbetreuungsberufe

Text

Paragraph 2

Anwendungsbereich

  1. Absatz eins,Dieses Gesetz regelt:
    1. Ziffer eins
      die Errichtung, den Betrieb und die Organisation von Altenwohn- und Pflegeheimen sowie
    2. Ziffer 2
      das Verhältnis zwischen Heimträger und Heimbewohnern.
  2. Absatz 2,Dieses Gesetz findet keine Anwendung auf:
    1. Ziffer eins
      die Pflege von Angehörigen im Familienkreis;
    2. Ziffer 2
      Einrichtungen, deren Betrieb durch
      1. Litera a
        das Burgenländische Heilvorkommen- und Kurortegesetz 1963, Landesgesetzblatt Nr. 15, in der jeweils geltenden Fassung;
      2. Litera b
        das Burgenländische Behindertengesetz, Landesgesetzblatt Nr. 20 aus 1966,, in der jeweils geltenden Fassung;
      3. Litera c
        das Burgenländische Sozialhilfegesetz, Landesgesetzblatt Nr. 7 aus 1975,, in der jeweils geltenden Fassung;
      4. Litera d
        das Burgenländische Krankenanstaltengesetz 1976, Landesgesetzblatt Nr. 9 aus 1977,, in der jeweils geltenden Fassung, oder
      5. Litera e
        das Burgenländische Jugendwohlfahrtsgesetz, Landesgesetzblatt Nr. 32 aus 1992,, in der jeweils geltenden Fassung,
      geregelt wird.
  3. Absatz 3,Durch dieses Gesetz werden bundesrechtliche Vorschriften, insbesondere betreffend das Berufsrecht von Gesundheitsberufen, nicht berührt. Dazu zählen insbesondere:
    1. Litera a
      das Krankenpflegegesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 102 aus 1961,, in der Fassung der Kundmachung Bundesgesetzblatt Nr. 917 aus 1993,;
    2. Litera b
      das Ärztegesetz 1984, BGBl. Nr 373, zuletzt geändert mit Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Nr. 505 aus 1994,;
    3. Litera c
      das Psychologengesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 360 aus 1990,;
    4. Litera d
      das Psychotherapiegesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 361 aus 1990,;
    5. Litera e
      das MTD-Gesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 460 aus 1992,, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Nr. 257 aus 1993,;
    6. Litera f
      das Hebammengesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 310 aus 1994,, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Nr. 505 aus 1994,.
  4. Absatz 4,Unter Angehörigen einer Person sind ihre Verwandten und Verschwägerten in gerader Linie; ihr Ehegatte und dessen Geschwister; ihre Geschwister und deren Ehegatten, Kinder und Enkel; die Geschwister ihrer Eltern und Großeltern; ihre Vettern und Basen; der Vater oder die Mutter ihres unehelichen Kindes; ihre Wahl- und Pflegeeltern; ihre Wahl- und Pflegekinder sowie ihr Vormund und ihre Mündel zu verstehen.
  5. Absatz 5,Personen, die miteinander in außerehelicher Lebensgemeinschaft leben, sowie deren Kinder und Enkel gelten als Angehörige.

Zuletzt aktualisiert am

25.10.2019

Gesetzesnummer

10000435

Dokumentnummer

LBG12006014

alte Dokumentnummer

N2199617094H