Gericht

OGH

Rechtssatznummer

RS0128899

Entscheidungsdatum

25.04.2013

Geschäftszahl

2Ob74/12i; 7Ob28/17v; 6Ob241/17k; 4Ob225/17t; 5Ob47/18z; 7Ob17/19d

Norm

ABGB §1002; ABB 2000 Z14; BWG §1 Abs1 Z7 lite; UGB §383

Rechtssatz

Bei der Stop-Loss-Order handelt es sich um einen (bedingten) Verkaufsauftrag für börsegängige Wertpapiere, der nach Erreichen oder Unterschreiten eines Preislimits (Kurses) als unlimitierter Auftrag ins Auftragsbuch gestellt wird.

Entscheidungstexte

TE OGH 2013-04-25 2 Ob 74/12i

Veröff: SZ 2013/42

TE OGH 2017-09-21 7 Ob 28/17v

Beisatz: Eine Stop‑Loss‑Order ist grundsätzlich (auch) eine Schutzmaßnahme zugunsten des Kreditnehmers im Hinblick auf eine nicht absehbare Entwicklung des Wechselkurses und trägt trotz der damit verbundenen Realisierung des Kurs‑ und Zinsrisikos dem beiderseitigen Sicherheitsbedürfnis der Vertragsparteien Rechnung. (T1)

TE OGH 2018-01-17 6 Ob 241/17k

Vgl; Beisatz: Hier: Auftrag zur Konvertierung eines Kredits in eine andere Währung. (T2)

TE OGH 2018-03-22 4 Ob 225/17t

Beis wie T1

TE OGH 2018-04-10 5 Ob 47/18z

TE OGH 2019-08-28 7 Ob 17/19d

Vgl

European Case Law Identifier

ECLI:AT:OGH0002:2013:RS0128899