Gericht

OGH

Rechtssatznummer

RS0125715

Entscheidungsdatum

19.01.2010

Geschäftszahl

5Ob198/09t; 9Ob53/11a; 5Ob91/12m; 5Ob196/13d; 10Ob79/15p; 5Ob127/17p; 5Ob164/18f; 5Ob173/18d

Norm

MRG §12a Abs3

Rechtssatz

In der jüngeren als gefestigt anzusehenden Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs wird nunmehr übereinstimmend die Ansicht vertreten, dass ein Kippen der Mehrheitsverhältnisse den Machtwechsel zwar indiziert, die konkreten Auswirkungen aber jeweils im Einzelfall zu prüfen sind. Ergibt eine solche Prüfung, dass trotz Änderung der rechtlichen Verhältnisse keine wirtschaftliche Änderung eintritt, weil am Ende eines Vorgangs unveränderte Machtverhältnisse stehen, ist kein Anhebungsrecht bewirkt.

Entscheidungstexte

TE OGH 2010-01-19 5 Ob 198/09t

Bem: Ausdrückliches Abgehen von der zum identen Umgründungs- und Verschmelzungsvorgang in 5 Ob 161/04 v vertretenen Ansicht. (T1)

 

 

TE OGH 2011-12-21 9 Ob 53/11a

Auch

 

TE OGH 2012-11-20 5 Ob 91/12m

Vgl auch

 

TE OGH 2013-11-06 5 Ob 196/13d

Auch

 

TE OGH 2015-10-22 10 Ob 79/15p

TE OGH 2017-08-29 5 Ob 127/17p

TE OGH 2018-08-28 5 Ob 164/18f

Beisatz: Wirtschaftliche Einflussmöglichkeit der Fruchtgenussberechtigten. (T2)

 

TE OGH 2018-11-06 5 Ob 173/18d

European Case Law Identifier

ECLI:AT:OGH0002:2010:RS0125715