Gericht

OGH

Rechtssatznummer

RS0125478

Entscheidungsdatum

15.10.2025

Geschäftszahl

1Ob211/09z; 1Ob129/10t; 1Ob140/10k; 3Ob9/12p; 1Ob46/12i; 5Ob93/12f (5Ob94/12b); 4Ob144/14a; 1Fsc3/19k; 1Nc4/23p; 1Nc24/23d; 1Nc2/23v; 1Nc42/25d

Norm

ZPO §65

JN §23

Rechtssatz

Wiederholte unzulässige Verfahrenshilfeanträge einer Partei müssen - ebenso wie derartige Ablehnungsanträge - nicht zum Gegenstand einer formellen gerichtlichen Entscheidung gemacht werden.

Entscheidungstexte

TE OGH 2009-11-17 1 Ob 211/09z

TE OGH 2010-08-10 1 Ob 129/10t

TE OGH 2010-09-14 1 Ob 140/10k

nur: Wiederholte unzulässige Verfahrenshilfeanträge einer Partei müssen nicht zum Gegenstand einer formellen gerichtlichen Entscheidung gemacht werden. (T1)

TE OGH 2012-03-14 3 Ob 9/12p

Vgl auch

TE OGH 2012-03-23 1 Ob 46/12i

Auch

TE OGH 2012-06-12 5 Ob 93/12f

Auch

TE OGH 2014-10-21 4 Ob 144/14a

TE OGH 2019-11-11 1 Fsc 3/19k

Beisatz: In diesen Fällen wird es als zweckmäßig angesehen, das Absehen von einer förmlichen Entscheidung in einem Aktenvermerk festzuhalten. (T2)

TE OGH 2023-02-28 1 Nc 4/23p

TE OGH 2023-03-29 1 Nc 24/23d

vgl; Beisatz: Hier: wiederholte substanzlose Anträge nach rechtskräftig entschiedenen Verfahrenshilfesachen, wonach die beabsichtigte Amtshaftungsklage offenbar aussichtslos, zumindest aber mutwillig ist. Zurückstellung des Akts an vorlegendes Gericht wegen gebotenen Vorgehens nach Paragraph 86 a, ZPO. (T3)

Anmerkung, Vgl RS0129051

TE OGH 2023-03-08 1 Nc 2/23v

TE OGH 2025-10-15 1 Nc 42/25d

vgl

European Case Law Identifier

ECLI:AT:OGH0002:2009:RS0125478