OGH
RS0123074
22.04.2026
1Ob90/07b; 4Ob18/08p; 7Ob256/08k; 9ObA146/11b; 5Ob224/14y; 4Ob212/18g; 6Ob45/20s; 10ObS108/20k; 1Ob241/21d; 8Ob66/24z; 6Ob53/26a
EG Amsterdam Art234
Es bleibt grundsätzlich den nationalen Gerichten überlassen, zu beurteilen, ob die richtige Anwendung des EG-Rechts derart offenkundig ist, dass von einer Vorlage abgesehen werden kann. Das Bestehen keines „vernünftigen Zweifels" i.S. „acte clair" ist nicht aus der subjektiven Sicht des jeweiligen nationalen Richters zu prüfen, sondern unter Berücksichtigung der Eigenheiten des Gemeinschaftsrechts, der besonderen Schwierigkeiten seiner Auslegung und der Gefahr voneinander abweichender Gerichtsentscheidungen innerhalb der Gemeinschaft.
TE OGH 2007-10-22 1 Ob 90/07b
Veröff: SZ 2007/160
TE OGH 2008-05-20 4 Ob 18/08p
Auch; Veröff: SZ 2008/66
TE OGH 2009-02-11 7 Ob 256/08k
Auch
TE OGH 2012-10-22 9 ObA 146/11b
Vgl auch
TE OGH 2015-02-24 5 Ob 224/14y
Auch
TE OGH 2019-02-26 4 Ob 212/18g
Vgl
TE OGH 2020-10-22 6 Ob 45/20s
TE OGH 2020-11-24 10 ObS 108/20k
Vgl; Beisatz: Hier: Artikel 28, VO (EG) 883 aus 2004,. (T1)
TE OGH 2022-10-06 1 Ob 241/21d
Vgl auch
TE OGH 2024-09-26 8 Ob 66/24z
Beisatz: Hier: WegekostenRL und SchadenersatzRL (T2)
TE OGH 2026-04-22 6 Ob 53/26a
vgl; Beisatz: Die Rom I-VO ist nach dem klaren Wortlaut ihres Artikel eins, Absatz eins und Artikel 2, auch dann anwendbar, wenn ein Bezug nur zu einem Mitgliedstaat und einem Drittstaat besteht. (T3)
ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0123074