OGH
RS0122334
24.03.2026
15Os60/07y; 13Os151/08t; 14Os83/10b; 15Os10/17k; 12Os85/17t; 11Os116/17v; 13Os27/22b; 13Os81/24x; 14Os90/25d; 12Os119/25d; 11Os132/25h; 12Os19/26z
StPO §345 Abs1 Z8
Unter dem Gesichtspunkt einer den Rechtsmittelwerber treffenden Beschwer wird vom Obersten Gerichtshof auch der Einfluss des Instruktionsfehlers auf die Entscheidung geprüft. Ist daher ein solcher Einfluss auf die Entscheidung der Geschworenen im konkreten Fall nach der Aktenlage nicht ausgeschlossen, liegt der Nichtigkeitsgrund vor (WK-StPO Paragraph 345, Rz 62).
TE OGH 2007-08-08 15 Os 60/07y
TE OGH 2009-03-19 13 Os 151/08t
Auch; Beisatz: Hier: Einfluss auf die Entscheidung verneint. (T1)
TE OGH 2010-07-20 14 Os 83/10b
Auch; Beis wie T1
TE OGH 2017-04-05 15 Os 10/17k
Auch; Beisatz: Hier: Kein für den Angeklagten nachteiliger Einfluss, wenn die Rechtsbelehrung einen weitreichenderen Maßstab für die Prüfung der allgemeinen Begreiflichkeit einer Gemütsbewegung (somit bei der Annahme der Privilegierung des Paragraph 76, StGB) anlegt als die ständige Rechtsprechung. (T2)
TE OGH 2017-11-16 12 Os 85/17t
Auch
TE OGH 2018-01-30 11 Os 116/17v
Auch; Beisatz: Ein nachteiliger Einfluss ist auszuschließen, wenn die gewünschte Belehrung im Vergleich zur tatsächlich erfolgten Instruktion auf eine Erweiterung der Subsumtion hinausliefe. (T3)
TE OGH 2022-05-18 13 Os 27/22b
Vgl
TE OGH 2024-11-13 13 Os 81/24x
vgl
TE OGH 2025-10-07 14 Os 90/25d
vgl
TE OGH 2025-11-12 12 Os 119/25d
vgl
TE OGH 2025-12-16 11 Os 132/25h
vgl
TE OGH 2026-03-24 12 Os 19/26z
vgl
ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0122334