OGH
RS0119743
25.06.2024
7Ob253/04p; 7Ob96/05a; 3Ob131/19i; 4Ob191/23a
ZPO §179
ZPO in der Fassung BGBl römisch eins 2002/76 §180
ZPO in der Fassung BGBl römisch eins 2002/76 §182a
ZPO in der Fassung BGBl römisch eins 2002/76 §258
Die Präklusion des Vorbringens iSd Paragraph 179, ZPO greift erst nach der Erörterung des Sach- und Rechtsvorbringens der Parteien in der vorbereitenden Tagsatzung (bei Vorliegen der übrigen Voraussetzungen) ein. Denn die Parteien können in der Tagsatzung nach Paragraph 258, ZPO noch ergänzendes Vorbringen und Beweisanbot erstatten, auch wenn sie dazu im Einzelfall bereits zu einem früheren Zeitpunkt (etwa in der Klagebeantwortung oder in einem Schriftsatz) Gelegenheit gehabt hätten. Dabei macht es keinen Unterschied, ob dieses Vorbringen zu Beginn der vorbereitenden Tagsatzung oder erst nach Beginn des Beweisverfahrens in der vorbereitenden Tagsatzung erstattet wird.
TE OGH 2005-01-12 7 Ob 253/04p
Veröff: SZ 2005/3
TE OGH 2005-05-25 7 Ob 96/05a
Auch; Beisatz: Diese Grundsätze gelten auch für die in Paragraph 180, Absatz 2, ZPO in der Fassung BGBl 1002/76 genannten Aufträge. (T1)
TE OGH 2020-04-08 3 Ob 131/19i
Beis wie T1
TE OGH 2024-06-25 4 Ob 191/23a
vgl
ECLI:AT:OGH0002:2005:RS0119743