OGH
RS0118636
09.12.2003
5Ob109/03w; 5Ob220/04w; 5Ob110/08z; 5Ob12/10s; 5Ob164/12x; 5Ob100/16s; 5Ob128/21s; 5Ob122/22k
WEG 1975 §3 Abs2; WEG 1975 §21; WEG 2002 §9 Abs2; WEG 2002 §9 Abs3; WEG 2002 §35
Die endgültig feststehende Nichterrichtung eines ursprünglich geplanten und in die Wohnungseigentumsbegründung einbezogenen Objekts ist dessen Untergang gleichzuhalten, was wiederum gemäß Paragraph 35, WEG 2002 (vormals Paragraph 21, WEG 1975) das Erlöschen des Wohnungseigentums nach sich zieht und in weiterer Folge die Neuparifizierung beziehungsweise Neufestsetzung der Nutzwerte erzwingt.
TE OGH 2003-12-09 5 Ob 109/03w
Veröff: SZ 2003/157
TE OGH 2004-11-09 5 Ob 220/04w
Vgl auch
TE OGH 2008-06-03 5 Ob 110/08z
Vgl; Beisatz: Ein Wohnungseigentumsobjekt geht erst dann unter, wenn seine unterbleibende Errichtung endgültig feststeht. (T1)
TE OGH 2010-07-15 5 Ob 12/10s
Bem: Hier: Endgültig feststehende Nichterrichtung verneint. (T2)
Veröff: SZ 2010/85
TE OGH 2012-10-02 5 Ob 164/12x
Vgl; Beisatz: Für die Einverleibung von Wohnungseigentum ist die Errichtung des Baus nicht Voraussetzung. (T3)
TE OGH 2016-07-11 5 Ob 100/16s
Vgl auch; Beis wie T3
TE OGH 2022-02-07 5 Ob 128/21s
TE OGH 2022-08-29 5 Ob 122/22k
Vgl
ECLI:AT:OGH0002:2003:RS0118636