OGH
RS0114233
20.01.2026
11Os61/00; 12Os52/03; 13Os4/04; 15Os13/04; 13Os119/04; 11Os129/07s; 11Os114/07k; 14Os90/08d; 14Os170/10x; 11Os13/11p; 14Os128/11x; 11Os121/12x; 13Os120/12i; 15Os136/13h; 11Os31/14i; 15Os58/14i; 12Os65/14x; 15Os152/14p; 13Os142/14b; 11Os67/17p; 13Os100/17f; 11Os48/18w; 11Os154/18h; 12Os93/20y; 14Os125/20v; 14Os111/20k; 12Os62/21s; 15Os87/22s; 15Os8/23z; 14Os126/22v; 13Os71/23z; 15Os52/24x; 15Os68/24z; 15Os57/24g; 14Os15/25z; 15Os143/25f
StGB §20
StGB §21
StPO §281 Abs1 Z11
StPO §443 Abs3
Zwar sind gemäß Paragraph 443, Absatz 3, StPO Entscheidungen über die Abschöpfung der Bereicherung mit Berufung zu bekämpfen; Lösungen von Rechtsfragen bei Entscheidungen dieser Art sind jedoch unter dem Gesichtspunkt des Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 11, StPO zu überprüfen (aM Foregger/Fabrizy StPO8 Paragraph 443, Rz 5).
TE OGH 2000-09-12 11 Os 61/00
TE OGH 2003-09-11 12 Os 52/03
Vgl auch; nur: Lösungen von Rechtsfragen bei Entscheidungen dieser Art sind unter dem Gesichtspunkt des Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 11, StPO zu überprüfen. (T1)
TE OGH 2004-02-18 13 Os 4/04
TE OGH 2004-06-24 15 Os 13/04
Beisatz: Mit dem Einwand, der festgesetzte Abschöpfungsbetrag sei überhöht und nicht nachvollziehbar begründet, wird lediglich ein Berufungsvorbringen erstattet. (T2)
TE OGH 2004-11-03 13 Os 119/04
Vgl; Beis ähnlich wie T2
TE OGH 2007-12-18 11 Os 129/07s
Auch
TE OGH 2007-11-20 11 Os 114/07k
Vgl auch
TE OGH 2008-08-05 14 Os 90/08d
Vgl; Beisatz: Mit dem Einwand, das Erstgericht habe nicht festgestellt, „dass es sich bei dem beim Angeklagten im Zeitpunkt seiner Festnahme vorgefundenen Geldbetrag von 5.140 Euro um einen Vermögensvorteil aus einer mit Strafe bedrohten Handlung handelt", weshalb der Ausspruch über die Abschöpfung der Bereicherung „unbegründet geblieben" sei, wird - ohne die unrichtige Lösung einer Rechtsfrage (Ziffer 11,) aufzuzeigen - bloß ein Berufungsvorbringen erstattet. (T3)
TE OGH 2010-12-28 14 Os 170/10x
Vgl auch; nur T1; Beis ähnlich wie T2
TE OGH 2011-04-14 11 Os 13/11p
Vgl auch; Beisatz: Eine das Abschöpfungserkenntnis betreffende, nicht geltend gemachte Nichtigkeit ist in analoger Anwendung des Paragraph 290, Absatz eins, zweiter Satz StPO bei einer nachteiligen Wirkung gegenüber dem Haftungsbeteiligten von Amts wegen aufzugreifen. (T4)
TE OGH 2011-11-08 14 Os 128/11x
Vgl auch
TE OGH 2012-10-09 11 Os 121/12x
Auch; Beis wie T2; Beis wie T3
TE OGH 2013-01-24 13 Os 120/12i
Vgl auch; Vgl auch Beis wie T4
TE OGH 2013-12-11 15 Os 136/13h
Auch; Beis wie T4
TE OGH 2014-04-08 11 Os 31/14i
Auch; Beis wie T4
TE OGH 2014-07-08 15 Os 58/14i
Vgl
TE OGH 2014-11-27 12 Os 65/14x
Auch; Beisatz: Hier: Fehlende Festellungen zu den Eigentumsverhältnissen an der für verfallen erklärten Sache und undeutliche Anordnung, welchem von mehreren Angeklagten gegenüber der Verfall ausgesprochen wurde. (T5)
TE OGH 2015-02-14 15 Os 152/14p
Auch
TE OGH 2015-11-25 13 Os 142/14b
Auch
TE OGH 2017-08-08 11 Os 67/17p
Auch
TE OGH 2017-12-06 13 Os 100/17f
Vgl
TE OGH 2018-06-19 11 Os 48/18w
Auch; Beis ähnlich wie T3; Beisatz: Mit dem ‑ wenn auch zutreffenden ‑ Einwand fehlender Begründung des Absehens vom Verfall wird keine unrichtige Lösung einer Rechtsfrage aufgezeigt, sondern bloß ein Berufungsvorbringen erstattet. (T6)
TE OGH 2019-02-26 11 Os 154/18h
Beis wie T6
TE OGH 2020-10-15 12 Os 93/20y
Vgl; Beis wie T3; Beis wie T6
TE OGH 2021-01-19 14 Os 125/20v
Vgl; Beisatz: Der gegen das Vorliegen des Ausschlussgrundes nach Paragraph 20 a, Absatz 3, StGB gerichtete Einwand, der Ausspruch des sogenannten Wertersatzverfalls sei nicht unverhältnismäßig, bezieht sich auf eine Ermessensentscheidung und bringt nur ein Berufungsvorbringen zur Darstellung. (T7)
TE OGH 2021-02-18 14 Os 111/20k
Vgl; Beisatz: Soweit die Entscheidung über die ‑ dem Anspruch über die Strafe gleichstehende ‑ vermögensrechtliche Anordnung betroffen ist, lässt der Oberste Gerichtshof nach ständiger Rechtsprechung eine Anfechtung mit Nichtigkeitsbeschwerde zu. Nach Maßgabe des Anfechtungsrahmens nach Paragraph 443, Absatz 3, StPO wird dieses Recht nicht nur dem Haftungsbeteiligten selbst, sondern auch der Staatsanwaltschaft eingeräumt, die solcherart Nichtigkeit zugunsten aber auch zum Nachteil des Haftungsbeteiligten geltend machen kann. (T8)
Beisatz: Hier: Nichtigkeitsbeschwerde der Staatsanwaltschaft zugunsten des Haftungsbeteiligten aus Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 3, StPO zufolge Unterbleibens einer Ladung des Haftungsbeteiligten zur Hauptverhandlung, wodurch eine Verletzung der ‑ auch Haftungsbeteiligten eingeräumten (Paragraph 444, Absatz eins, StPO) ‑ Vorbereitungsfrist nach Paragraph 221, Absatz 2, StPO bewirkt wurde. (T9)
TE OGH 2021-10-22 12 Os 62/21s
Vgl; Beis wie T7
TE OGH 2022-10-18 15 Os 87/22s
Vgl; Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T6
TE OGH 2023-03-08 15 Os 8/23z
vgl; Beisatz wie T2
TE OGH 2023-06-27 14 Os 126/22v
vgl; Beisatz wie T2; Beisatz wie T3; Beisatz wie T6
TE OGH 2023-11-15 13 Os 71/23z
vgl; nur T8
TE OGH 2024-06-26 15 Os 52/24x
vgl; Beisatz wie T2
TE OGH 2024-09-04 15 Os 68/24z
vgl; Beisatz wie T2
TE OGH 2024-09-04 15 Os 57/24g
vgl; Beisatz: Hier: Zum Verfall. (T10)
TE OGH 2025-05-13 14 Os 15/25z
vgl; Beisatz: Die Staatsanwaltschaft kann aus Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 11, erster Fall StPO zum Nachteil des Angeklagten Rechtsfehler bei der (rechtlichen) Verneinung der Voraussetzungen des Paragraph 20, StGB oder Bejahung eines Ausnahmesatzes nach Paragraph 20 a, Absatz eins und 2 StGB geltend machen. (T11)
TE OGH 2026-01-20 15 Os 143/25f
vgl
ECLI:AT:OGH0002:2000:RS0114233