OGH
RS0113594
24.03.2026
7Ob121/00w; 1Ob155/00a; 1Ob299/04h; 4Ob232/07g; 3Ob35/09g; 2Ob121/11z; 1Ob70/11t; 2Ob9/12f; 5Ob115/12s; 7Ob198/12m; 6Ob81/13z; 4Ob177/13b; 7Ob197/14t; 3Ob236/14y; 1Ob37/15w; 4Ob30/15p; 4Ob176/16k; 2Ob231/17k; 2Ob207/20k; 10ObS5/22s; 2Ob243/22g; 6Ob221/23b; 6Ob50/24g; 8ObA1/26v; 6Ob185/24k; 6Ob221/24d
ZPO §502 HIII6
IPRG §3
Nach Paragraph 3, IPRG ist fremdes Recht wie in seinem ursprünglichen Geltungsbereich anzuwenden; es kommt in erster Linie auf die dort von der Rechtsprechung geprägte Anwendungspraxis an. Eine erhebliche Rechtsfrage iSd Paragraph 502, Absatz eins, ZPO liegt dann vor, wenn gegen diese Rechtsanwendungsgrundsätze des Paragraph 3, IPRG verstoßen und bei der Entscheidung des Rechtsstreites durch die inländischen Gerichte eine im ursprünglichen Geltungsbereich des maßgeblichen fremden Rechtes in Rechtsprechung und Lehre gefestigte Ansicht hintangesetzt worden ist (so schon 3 Ob 121/92).
TE OGH 2000-05-29 7 Ob 121/00w
TE OGH 2001-03-27 1 Ob 155/00a
TE OGH 2005-01-25 1 Ob 299/04h
TE OGH 2008-04-08 4 Ob 232/07g
nur: Nach Paragraph 3, IPRG ist fremdes Recht wie in seinem ursprünglichen Geltungsbereich anzuwenden; es kommt in erster Linie auf die dort von der Rechtsprechung geprägte Anwendungspraxis an. (T1)
TE OGH 2009-05-19 3 Ob 35/09g
Beisatz: Es ist daher nach Paragraph 4, IPRG das fremde Recht (und die Anwendungspraxis dazu) von Amts wegen zu ermitteln. (T2)
Beisatz: Hier: Deutschland. (T3)
TE OGH 2011-08-30 2 Ob 121/11z
Vgl
TE OGH 2011-07-21 1 Ob 70/11t
Vgl auch; Beis wie T2
TE OGH 2012-03-28 2 Ob 9/12f
Vgl auch
TE OGH 2013-01-24 5 Ob 115/12s
Ähnlich
TE OGH 2013-05-23 7 Ob 198/12m
Auch
TE OGH 2013-05-08 6 Ob 81/13z
nur T1
TE OGH 2013-11-19 4 Ob 177/13b
Vgl
TE OGH 2014-11-26 7 Ob 197/14t
Vgl
TE OGH 2015-03-18 3 Ob 236/14y
Auch; nur T1
TE OGH 2015-04-23 1 Ob 37/15w
Vgl auch; Beisatz: Es gibt aber keinen Grund zur Annahme, das Rekursgericht hätte das anzuwendende fremde Recht unvollständig oder unrichtig ermittelt und angewandt, wenn nicht erkennbar ist, inwieweit bei der Anwendung des fremden Rechts eine im Sinn des Paragraph 62, Absatz eins, AußStrG erhebliche Rechtsfrage zu beantworten wäre. (T4)
TE OGH 2015-08-11 4 Ob 30/15p
nur T1
TE OGH 2016-10-25 4 Ob 176/16k
Auch, Beisatz: In der Rechtsrüge einer außerordentlichen Revision müsste aber zumindest ansatzweise dargelegt werden, warum nach der – den Behauptungen nach – richtig anzuwendenden Rechtsordnung ein günstigeres als das vom Berufungsgericht erzielte Ergebnis zu erwarten ist. Nur dann wäre auch dargetan, dass dieses Ergebnis den Rechtsanwendungsgrundsätzen des Paragraph 3, IPRG widerspricht. (T5)
TE OGH 2019-01-29 2 Ob 231/17k
TE OGH 2021-11-25 2 Ob 207/20k
nur T1
Beisatz: Hier: Ungarn. (T6)
Anmerkung, Veröff: SZ 2021/101
TE OGH 2022-03-29 10 ObS 5/22s
Vgl; Beisatz: Hier: Polnisches Melderecht. (T7)
TE OGH 2023-01-17 2 Ob 243/22g
Vgl
TE OGH 2024-09-20 6 Ob 221/23b
vgl
TE OGH 2025-03-26 6 Ob 50/24g
nur T1
TE OGH 2026-03-24 8 ObA 1/26v
Beisatz wie T1: Hier: belarussisches Arbeitsrecht (T8)
TE OGH 2026-01-28 6 Ob 185/24k
TE OGH 2026-01-28 6 Ob 221/24d
ECLI:AT:OGH0002:2000:RS0113594