OGH
RS0113618
15.07.2026
14Os30/00; 13Os65/02; 14Os121/02; 12Os80/07t; 13Os187/08m (13Os155/09g); 14Os10/10t (14Os11/10i); 13Os43/11i; 12Os77/12h; 15Os111/13g; 15Os1/14g; 15Os52/14g (15Os53/14d); 14Os29/17x; 14Os129/19f; 15Os16/20x; 15Os106/20g; 13Os52/22d; 12Os90/25i; 15Os38/26s
StPO §246 Abs1
StPO §281 Abs1 Z4 A
StPO §281 Abs1 Z5 A
StPO §345 Abs1 Z5
Das Vorkommen eines Beweismittels kann - abgesehen von den Fällen des Paragraph 345, Absatz eins, Ziffer 3 und 4 StPO - nur im Fall rechtzeitiger Antragstellung an den Schwurgerichtshof, die Vorführung eines bestimmten Beweismittels zu unterlassen (Paragraph 246, Absatz eins, StPO), aus Paragraph 345, Absatz eins, Ziffer 5, StPO gerügt werden.
TE OGH 2000-05-16 14 Os 30/00
TE OGH 2002-09-25 13 Os 65/02
Auch; Beisatz: Die Verfahrensrüge verlangt einen Antrag oder einen nach Art von Anträgen substantiierten Widerspruch, womit das mit einem gegnerischen Antrag nicht übereinstimmende Erklären einer Partei gemeint ist. Bloßer Protest gegen amtswegiges Vorgehen genügt nicht. (T1)
TE OGH 2002-11-12 14 Os 121/02
Vgl auch; Beisatz: Hier im schöffengerichtlichen Verfahren. (T2)
TE OGH 2007-09-27 12 Os 80/07t
Vgl auch; Beis wie T2; Beisatz: Es hätte einer begründeten Antragstellung in der Hauptverhandlung auf Einhaltung der Vernehmungsvorschriften des Paragraph 245, StPO bedurft, um eine Verletzung dieser Regeln aus dem Nichtigkeitsgrund des Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 4, StPO im Rechtsmittelverfahren aufgreifen zu können. (T3)
TE OGH 2010-01-14 13 Os 187/08m
Auch; Beisatz: Beweisverbote können nur dann aus Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 5, StPO releviert werden, wenn der Beschwerdeführer an deren Geltendmachung als Verfahrensmangel gehindert war (WK-StPO Paragraph 281, Rz 65 ff, 458). (T4)
TE OGH 2010-04-13 14 Os 10/10t
Vgl; Beis wie T2
TE OGH 2011-07-14 13 Os 43/11i
Auch; Beis wie T4; Beisatz: Nach ‑ unwidersprochener - Vorführung eines Beweismittels gestellte Anträge, das erkennende Gericht wolle das ‑ solcherart verfahrensfehlerfrei vorgeführte ‑ Beweismittel bei der Beweiswürdigung übergehen, dringen nicht durch, weil der Antragsteller einer rechtlichen Obliegenheit zuwidergehandelt hat, indem er sich nicht (bereits) gegen die Vorführung des ‑ erst nachträglich - als verboten reklamierten Beweismittels zur Wehr gesetzt hat, obwohl er dazu rechtlich wie tatsächlich in der Lage gewesen wäre. (T5)
TE OGH 2012-10-10 12 Os 77/12h
Vgl; Vgl auch Beis wie T3
TE OGH 2013-08-21 15 Os 111/13g
Auch; Beis wie T3; Beis wie T4
TE OGH 2014-02-19 15 Os 1/14g
Auch; Beis wie T2
TE OGH 2015-01-14 15 Os 52/14g
Beis wie T5; Beisatz: Rechtzeitig ist der Antrag nur, wenn er vor Beginn der Beweisaufnahme gestellt wird, es sei denn, der Antragsteller wäre daran gehindert gewesen. (T6)
Beisatz: Hier: Antrag auf Enthebung eines Sachverständigen mit der Behauptung zuvor bereits bekannter Befangenheit. (T7)
Beisatz: Daran ändert im Fall eines Antrags auf Enthebung eines Sachverständigen die bloße Behauptung nichts, der bereits zuvor bekannte Befangenheitsgrund habe sich bei der Gutachtenserstattung in der Hauptverhandlung erneut manifestiert. (T8)
TE OGH 2017-09-05 14 Os 29/17x
Auch; Beis wie T6
TE OGH 2020-03-31 14 Os 129/19f
Vgl
TE OGH 2020-05-18 15 Os 16/20x
Vgl
TE OGH 2020-12-11 15 Os 106/20g
Vgl
TE OGH 2022-09-07 13 Os 52/22d
Vgl; Beis wie T6; Beis wie T7
TE OGH 2025-09-17 12 Os 90/25i
vgl; Beisatz wie T6; Beisatz wie T7
Beisatz: Hier: Beiziehung des Sachverständigen zur Hauptverhandlung nach Paragraph 434 d, Absatz 2, StPO. (T9)
TE OGH 2026-07-15 15 Os 38/26s
vgl; Beisatz wie T6; Beisatz wie T7
ECLI:AT:OGH0002:2000:RS0113618