OGH
RS0112669
10.11.1999
7Ob246/99y; 2Ob30/00a; 4Ob120/10s; 4Ob208/10g; 8ObS19/11v; 9ObA98/14y; 4Ob209/14k; 7Ob107/15h
BWG 1993 §93
Die Pflicht zu richtlinienkonformer Auslegung beschränkt sich nicht allein auf Vorschriften, welche zur Umsetzung einer Richtlinie erlassen worden sind; sie erstreckt sich vielmehr auf den gesamten (auch bisherigen, früheren) Rechtsbestand des Mitgliedstaates.
TE OGH 1999-11-10 7 Ob 246/99y
Veröff: SZ 72/170
TE OGH 2000-12-07 2 Ob 30/00a
Auch; Beisatz: Die nationalen Gerichte haben bei der Anwendung des nationalen Rechtes insbesondere auch der Vorschriften eines speziell zur Durchführung einer Richtlinie erlassenen Gesetzes dieses nationale Recht im Lichte des Wortlautes und des Zwecks einer Richtlinie auszulegen. (T1)
TE OGH 2010-08-31 4 Ob 120/10s
Veröff: SZ 2010/103
TE OGH 2011-02-15 4 Ob 208/10g
Auch; Beisatz: Hier: Richtlinienkonforme Auslegung des Paragraph 9 a, Absatz eins, Ziffer eins, UWG. (T2)
Beisatz: Mit ausführlicher Darstellung der Rsp des EuGH und der Literatur. (T3)
Veröff: SZ 2011/17
TE OGH 2011-12-20 8 ObS 19/11v
Veröff: SZ 2011/152
TE OGH 2014-11-27 9 ObA 98/14y
Auch
TE OGH 2014-12-16 4 Ob 209/14k
Beisatz: Hier: Paragraph eins, Absatz eins, Ziffer eins, UWG ist daher dahin auszulegen, dass vergleichende Werbung unlauter ist, wenn sie das Objektivitätsgebot des Artikel 4, Litera c, RL 2006/114/EG nicht erfüllt. (T4); Veröff: SZ 2014/128
TE OGH 2015-09-02 7 Ob 107/15h
Veröff: SZ 2015/93
ECLI:AT:OGH0002:1999:RS0112669