OGH
RS0112186
10.06.1999
2Ob54/99a; 2Ob152/03x; 2Ob256/05v; 3Ob191/13d; 10Ob12/14h; 4Ob262/14d; 1Ob132/15s; 9Ob32/16w
ABGB §1170; ABGB §1170a
Ist ein Pauschalpreis vereinbart, so ist dem Besteller von vornherein bekannt, welchen Betrag er dem Unternehmer nach Vollendung des Werkes (Teilwerkes) schuldet. Eine gesonderte Rechnungslegung ist nicht erforderlich.
TE OGH 1999-06-10 2 Ob 54/99a
TE OGH 2003-07-10 2 Ob 152/03x
Auch; Beisatz: Hat der Unternehmer die Herstellung des Werkes um einen Pauschalpreis versprochen, so ist es unerheblich, wie hoch sich sein Aufwand beläuft und mit wievielen Versuchen er den vereinbarten Erfolg erreicht; er darf den genannten Betrag nicht überschreiten. (T1)
TE OGH 2006-04-06 2 Ob 256/05v
Auch
TE OGH 2014-01-22 3 Ob 191/13d
Auch; Beis wie T1
TE OGH 2014-03-25 10 Ob 12/14h
Auch
TE OGH 2015-01-20 4 Ob 262/14d
TE OGH 2015-08-27 1 Ob 132/15s
Beis wie T1
TE OGH 2016-07-26 9 Ob 32/16w
Beisatz: Diese Grundsätze gelten nur dann, wenn von den Parteien keine abweichenden Vereinbarungen getroffen wurden. (T2)
ECLI:AT:OGH0002:1999:RS0112186