OGH
RS0111641
09.03.1999
5Ob227/98p; 3Ob180/08d; 3Ob12/09z; 3Ob109/13w; 2Ob131/12x; 10Ob31/16f
KSchG §28 Abs1
Durch den Paragraph 28, Absatz eins, KSchG angefügten 2. Satz wird klargestellt, dass der Unternehmer, der die Verwendung bestimmter Klauseln zu unterlassen hat, sich auch im Einzelfall nicht auf unzulässige Klauseln berufen darf. Mit der Einschränkung "soweit sie unzulässigerweise vereinbart worden ist" wird dem Umstand Rechnung getragen, dass im Verbandsprozess keine geltungserhaltende Reduktion einer Klausel vorzunehmen ist (EvBl 1987/107 = RdW 1987, 120; JBl 1995, 719; SZ 67/154; SZ 68/79 = WoBl 1995/105; 2 Ob 9/97f).
TE OGH 1999-03-09 5 Ob 227/98p
Veröff: SZ 72/42
TE OGH 2008-11-19 3 Ob 180/08d
TE OGH 2009-05-19 3 Ob 12/09z
Ähnlich
TE OGH 2013-07-17 3 Ob 109/13w
Vgl
TE OGH 2013-08-29 2 Ob 131/12x
TE OGH 2016-10-11 10 Ob 31/16f
Vgl auch
ECLI:AT:OGH0002:1999:RS0111641