OGH
RS0111272
18.11.2025
1Ob372/98g; 1Ob82/00s; 1Ob246/01k; 2Ob78/03i; 10Ob84/04g; 4Ob232/06f; 2Ob235/08k; 9ObA152/08f; 3Ob28/15m; 1Ob81/15s; 5Ob41/19v; 6Ob50/25h; 2Ob145/25z
ABGB §1489 Satz1 römisch eins
ZPO §502 Abs1 HI2
ZPO §508a
Die Voraussehbarkeit künftiger Schäden ist eine Frage, die nach den Gegebenheiten des Einzelfalls zu lösen ist.
TE OGH 1999-01-19 1 Ob 372/98g
TE OGH 2000-06-21 1 Ob 82/00s
TE OGH 2001-10-22 1 Ob 246/01k
Beisatz: Dabei ist auf die objektive Vorhersehbarkeit abzustellen. (T1)
TE OGH 2003-05-08 2 Ob 78/03i
TE OGH 2005-01-25 10 Ob 84/04g
Beis wie T1; Veröff: SZ 2005/6
TE OGH 2006-12-19 4 Ob 232/06f
Beisatz: Ob dies der Fall ist, ist eine Frage des Einzelfalls, dem - vom Fall krasser Fehlbeurteilung abgesehen - keine erhebliche Bedeutung im Sinne des Paragraph 502, Absatz eins, ZPO zukommt. (T2)
TE OGH 2008-12-17 2 Ob 235/08k
TE OGH 2009-09-30 9 ObA 152/08f
Auch
TE OGH 2015-04-21 3 Ob 28/15m
Auch
TE OGH 2015-05-21 1 Ob 81/15s
Veröff: SZ 2015/52
TE OGH 2019-04-25 5 Ob 41/19v
Beis wie T2
TE OGH 2025-04-30 6 Ob 50/25h
Beisatz wie T2
TE OGH 2025-11-18 2 Ob 145/25z
Beisatz: Hier: Der Kläger erlitt durch einen Unfall am 4. 8. 2016 eine Cervikalverletzung, Prellungen an Schädel, Schulter, beiden Handgelenken, Oberbauch und Brustkorb, eine psychische Retraumatisierung mit einer posttraumatischen Belastungsstörung, Depression und chronischer Schmerzstörung mit psychischen und somatischen Faktoren. Dass (weitere) Ansprüche in Form von Schmerzengeld, Pflegebedarf und Verdienstentgang vorhersehbar und zum Zeitpunkt des Aufforderungsschreibens am 22. 10. 2021 bereits verjährt waren, ist nicht korrekturbedürftig. (T3)
ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0111272