OGH
RS0108478
24.06.2025
4Ob246/97y; 4Ob243/01s; 4Ob119/04k; 3Ob222/06b; 4Ob133/07y; 17Ob40/08v; 4Ob163/09p; 4Ob104/11i; 4Ob133/13g; 4Ob130/18y; 4Ob173/19y; 4Ob187/20h; 4Ob165/20y; 4Ob134/22t; 4Ob45/23f; 4Ob125/24x; 4Ob132/24a
ABGB §1041 C1
MSchG §53
MSchG §56
PatG 1970 §150 Abs1
UrhG §86 Abs1
UWG §9 Abs4
Der Anspruch auf angemessenes Entgelt nach Paragraph 150, Absatz eins, PatG ist ein aus dem Paragraph 1041, ABGB erwachsender Vergütungsanspruch für die ungerechtfertigte Verwendung eines Patentes. Die Höhe der Vergütung entspricht dem Wert der Nutzung des Patentes, also in der Regel einer angemessenen Lizenzgebühr.
TE OGH 1997-09-23 4 Ob 246/97y
TE OGH 2001-10-16 4 Ob 243/01s
Auch; Beisatz: Bei ihrer Bemessung sind die Grundsätze heranzuziehen, die für die Berechnung einer vertraglichen Lizenzgebühr entwickelt wurden. Dabei ist vor allem die allgemeine wirtschaftliche Bedeutung des Patents zu berücksichtigen und die Vorteile und Nachteile abzuwägen, die der Verletzer gegenüber einem Lizenznehmer hat. Diese Grundsätze müssen auch für die Bemessung eines angemessenen Entgelts nach Paragraph 56, MSchG gelten. (T1)
TE OGH 2004-06-08 4 Ob 119/04k
Auch
TE OGH 2006-11-30 3 Ob 222/06b
Beis ähnlich wie T1; Beisatz: Hier: Markenverletzung. (T2)
TE OGH 2007-08-07 4 Ob 133/07y
nur: Der Anspruch auf angemessenes Entgelt nach Paragraph 150, Absatz eins, PatG ist ein aus dem Paragraph 1041, ABGB erwachsender Vergütungsanspruch für die ungerechtfertigte Verwendung eines Patentes. (T3)
Veröff: SZ 2007/120
TE OGH 2009-03-24 17 Ob 40/08v
Vgl; Beisatz: Hier: Angemessenes Entgelt nach Paragraph 54, Absatz 2, MSchG. (T4)
TE OGH 2009-11-19 4 Ob 163/09p
Vgl; Beisatz: Hier: Urheberrecht. (T5)
TE OGH 2012-01-17 4 Ob 104/11i
Vgl auch; Beisatz: Hier: Paragraph 86, UrhG. (T6)
TE OGH 2014-01-20 4 Ob 133/13g
Vgl auch; Beis wie T1; Beisatz: Die immaterialgüterrechtlichen Ansprüche auf das angemessene Entgelt haben nach gesicherter Rechtsprechung und Lehre eine bereicherungsrechtliche Grundlage. (T7)
Beisatz: Maßgebend ist, welche Nutzung tatsächlich erfolgt, weil auszuschließen ist, dass redliche und vernünftige Parteien ein Entgelt vereinbaren, das einen Nutzen abgilt, der gar nicht entstehen kann. (T8)
Beisatz: Für die Höhe des angemessenen Entgelts ist der Rechteinhaber behauptungs‑ und beweispflichtig. Die Behauptung alleine, ein Entgelt in einer gewissen Höhe sei angemessen, reicht dabei nicht aus. Gegebenenfalls ist das angemessene Entgelt nach Paragraph 273, ZPO zu schätzen. (T9)
Beisatz: Offen gelassen wird, ob die im Markenrecht entwickelten Grundsätze auch im Urheberrecht und für den Sonderfall gelten, dass kein Marktpreis für die unbefugt genutzten Rechte besteht. (T10)
TE OGH 2018-07-17 4 Ob 130/18y
Auch
TE OGH 2019-11-26 4 Ob 173/19y
Vgl; Beis wie T6
TE OGH 2020-11-26 4 Ob 187/20h
Vgl; Beisatz: Immaterialgüterrechtliche Ansprüche auf das angemessene Entgelt (Paragraph 86, UrhG) bzw auf das Duplum (Paragraph 87, Absatz 3, UrhG) haben nach ständiger Rechtsprechung eine bereicherungsrechtliche Grundlage. (T11)
TE OGH 2020-12-10 4 Ob 165/20y
Vgl
TE OGH 2022-11-22 4 Ob 134/22t
Vgl; Beis wie T7; Beisatz: Hier: Es handelt sich um Verwendungsansprüche nach Paragraph 1041, ABGB. (T12)
TE OGH 2023-09-12 4 Ob 45/23f
vgl; Beisatz wie T11
TE OGH 2024-08-27 4 Ob 125/24x
vgl
TE OGH 2025-06-24 4 Ob 132/24a
nur T9
ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0108478