OGH
RS0107358
13.01.2026
13Os24/97; 12Os102/07b; 11Os43/11z; 11Os14/13p; 11Os30/14t; 15Os42/17s; 12Os135/17w (12Os136/17t); 26Ds4/17p; 13Os128/18z; 11Os65/20y; 23Ds6/19p; 15Os90/21f; 15Os26/22w; 13Os51/25m; 14Os66/25z (14Os67/25x)
StPO §270 Abs3
StPO §281 Abs1 Z5 B
Dass die Urteilsausfertigung zwei Tippfehler zu Jahreszahlen enthält (1993 und 1994 anstelle von 1983 und 1984), kann keinen Begründungsmangel im Sinne des Nichtigkeitsgrundes des Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 5, StPO bewirken, ergibt sich doch vor allem aus dem Spruch, in weiterer Folge jedoch ebenso zwingend aus den Gründen des Urteils, von welchen Zeiträumen das Erstgericht in diesem Zusammenhang wirklich ausgegangen ist. Eine Nichtigkeit hervorrufende Aktenwidrigkeit ist durch diese für jedermann leicht erkennbaren (und jederzeit korrigierbaren: Paragraph 270, Absatz 3, StPO) Schreibfehler nicht eingetreten.
TE OGH 1997-03-26 13 Os 24/97
TE OGH 2007-09-27 12 Os 102/07b
Vgl auch; Beisatz: Hier: Namensverwechslung bei der Begründung der Kenntnis des Angeklagten vom Alter seiner Tochter. Es handelt sich im vorliegenden Fall um einen Schreibfehler, der angesichts des einzigen im Verfahren vorkommenden Tatopfers offenkundig ist. (T1)
TE OGH 2011-05-19 11 Os 43/11z
Vgl; Beis ähnlich wie T1; Beisatz: Verwechslungen der Angeklagten in der Urteilsbegründung, die aus dem Zusammenhang offensichtlich sind, sind unbeachtliche Schreibfehler. (T2)
TE OGH 2013-03-19 11 Os 14/13p
Auch
TE OGH 2014-04-08 11 Os 30/14t
Vgl
TE OGH 2017-06-28 15 Os 42/17s
Vgl; Beisatz: Hier: Anführung eines Zeugen unter falschem Namen. (T3)
TE OGH 2018-04-19 12 Os 135/17w
Auch
TE OGH 2018-05-29 26 Ds 4/17p
Auch
TE OGH 2019-07-10 13 Os 128/18z
Vgl
TE OGH 2020-09-01 11 Os 65/20y
Vgl
TE OGH 2020-11-25 23 Ds 6/19p
Vgl
TE OGH 2021-09-15 15 Os 90/21f
Vgl
TE OGH 2022-06-07 15 Os 26/22w
Vgl
TE OGH 2025-09-24 13 Os 51/25m
vgl
TE OGH 2026-01-13 14 Os 66/25z
vgl; Beisatz wie T3
ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0107358