Gericht

OGH

Rechtssatznummer

RS0106352

Entscheidungsdatum

12.03.2026

Geschäftszahl

1Ob521/96; 5Ob374/97d; 5Ob11/98y; 1Ob144/98b; 1Ob165/99t; 5Ob282/99b; 10Ob285/00k; 5Ob17/01p; 5Ob47/01z; 10Ob242/02i; 5Ob236/07b; 5Ob4/09p; 5Ob36/09v; 5Ob12/09i; 2Ob265/08x; 5Ob6/10h; 5Ob209/10m; 5Ob52/14d; 5Ob133/14s; 5Ob110/18i; 5Ob114/22h; 1Ob241/22f; 5Ob12/24m; 5Ob25/25z; 5Ob129/25v

Norm

ABGB §830 B1

WEG 1975 §2 Abs2 Z2

WEG 2002 §3 Abs1 Z3

Rechtssatz

Bei der Einräumung von Wohnungseigentum handelt es sich um eine Sonderform der Naturalteilung. Es steht der Begründung von Wohnungseigentum nicht entgegen, dass ein bereits verbüchertes Wohnrecht zu übernehmen ist.

Entscheidungstexte

TE OGH 1996-07-26 1 Ob 521/96

Veröff: SZ 69/169

TE OGH 1998-03-10 5 Ob 374/97d

nur: Bei der Einräumung von Wohnungseigentum handelt es sich um eine Sonderform der Naturalteilung. (T1)

TE OGH 1998-03-24 5 Ob 11/98y

Vgl auch; nur T1

TE OGH 1998-07-28 1 Ob 144/98b

nur T1

TE OGH 1999-06-29 1 Ob 165/99t

nur T1

TE OGH 1999-11-09 5 Ob 282/99b

Auch; nur T1

TE OGH 2001-03-06 10 Ob 285/00k

nur T1

TE OGH 2001-04-24 5 Ob 17/01p

nur T1

TE OGH 2001-09-27 5 Ob 47/01z

Auch; nur T1

TE OGH 2002-11-26 10 Ob 242/02i

Auch; nur T1

TE OGH 2008-01-22 5 Ob 236/07b

Vgl auch; Beisatz: Die Begründung von Wohnungseigentum an einem Objekt, an dem selbständiges Stockwerkseigentum besteht, wäre als weitere Zerstückelung materieller Teile eines Gebäudes zu werten und unterliegt damit dem Teilungsverbot des Paragraph 2, Satz 2 des Gesetzes vom 30. 3. 1879, RGBl 1879/50. (T2)

TE OGH 2009-04-28 5 Ob 4/09p

nur T1; Beisatz: Ihr ist dann der Vorrang einzuräumen, wenn sie möglich und tunlich ist. (T3); Veröff: SZ 2009/55

TE OGH 2009-05-12 5 Ob 36/09v

nur T1; Beis wie T3

TE OGH 2009-07-07 5 Ob 12/09i

nur T1; Veröff: SZ 2009/89

TE OGH 2009-06-10 2 Ob 265/08x

Vgl; nur T1

TE OGH 2010-06-22 5 Ob 6/10h

nur T1

TE OGH 2011-03-29 5 Ob 209/10m

nur T1; Beis wie T3

TE OGH 2014-05-20 5 Ob 52/14d

Auch; Beisatz: Da sich ein Wohnungseigentumsobjekt stets zur Gänze auf ein und derselben Liegenschaft befinden muss, ist ein grenzüberschreitendes Wohnungseigentum nicht möglich. (T4)

TE OGH 2014-11-18 5 Ob 133/14s

nur T1; Beisatz: Für die Möglichkeit des Dachbodenausbaus und die daraus gegebenenfalls realisierbare Wertsteigerung der Liegenschaft spielen offenbar primär noch nicht abschließend geklärte statische Anforderungen eine entscheidende Rolle. Diese Tatfragen, also die rein faktischen Möglichkeiten für die Verwertung des Dachbodens, hängen dagegen nicht von der Art der Teilung ab. Egal, ob also Zivil- oder Realteilung durch Wohnungseigentumsbegründung erfolgt, an den technischen Möglichkeiten des Dachbodenausbaus und dem damit verbundenen Wertschöpfungspotenzial ändert sich durch die Teilungsart nichts. (T5)

TE OGH 2018-10-03 5 Ob 110/18i

nur T1

TE OGH 2022-10-12 5 Ob 114/22h

nru T1; Beis wie T3

TE OGH 2023-01-27 1 Ob 241/22f

vgl; Beisatz: Hier: Allfällige Realteilung durch Begründung von Wohnungseigentum in Aufteilungsverfahren nach Paragraph 81, EheG und bestehendes Veräußerungsverbot eines Dritten. (T6)

Beisatz: Vgl: RS0134291 (T7)

TE OGH 2024-08-08 5 Ob 12/24m

nur T1

TE OGH 2025-09-23 5 Ob 25/25z

nur T1

TE OGH 2026-03-12 5 Ob 129/25v

nur T1

European Case Law Identifier

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0106352