OGH
RS0095266
25.08.2026
15Os73/95; 11Os39/04; 14Os116/04; 12Os30/16b; 14Os59/16g; 15Os123/22k; 15Os115/24m; 13Os113/25d; 11Os66/26d
StGB §212 Abs1
Seine Stellung nützt aus, wer seine Autorität einsetzt, damit die geschützte Person die Unzuchtshandlung setzt oder an sich geschehen lässt, also bewirkt, dass das Schutzobjekt gerade wegen seiner Abhängigkeit vom Täter in seinem Willen beeinflusst wird.
TE OGH 1995-10-12 15 Os 73/95
TE OGH 2004-08-24 11 Os 39/04
TE OGH 2004-12-21 14 Os 116/04
Auch; nur: Seine Stellung nützt aus, wer seine Autorität einsetzt, damit die geschützte Person die Unzuchtshandlung setzt oder an sich geschehen lässt. (T1)
TE OGH 2016-05-12 12 Os 30/16b
TE OGH 2016-10-20 14 Os 59/16g
Vgl auch; Beisatz: Das Ausnützen einer Autoritätsstellung setzt die Fähigkeit des Opfers zur Willensbildung voraus. Diese liegt bei einem Säugling nicht vor (hier: einjähriges Kleinkind). (T2)
TE OGH 2023-01-18 15 Os 123/22k
Vgl
TE OGH 2024-12-09 15 Os 115/24m
vgl
TE OGH 2025-11-19 13 Os 113/25d
TE OGH 2026-08-25 11 Os 66/26d
vgl
ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0095266