OGH
RS0085216
16.01.2024
10ObS177/93; 10ObS135/93 (10ObS136/93); 10ObS337/97z; 10ObS112/08f; 10ObS56/08w; 10ObS2/19w; 10ObS41/22k; 10ObS11/23z
ASVG §292
ASVG §292 Abs3
Der Feststellung der Ausgleichszulage sind die Bruttopension des Pensionisten zuzüglich seiner übrigen Nettoeinkünfte und der Nettoeinkünfte seines im gemeinsamen Haushalt lebenden Ehegatten zugrunde zu legen.
TE OGH 1993-11-23 10 ObS 177/93
TE OGH 1994-03-22 10 ObS 135/93
TE OGH 1998-02-09 10 ObS 337/97z
Auch
TE OGH 2008-10-14 10 ObS 112/08f
Auch; Beisatz: Die volle Anrechnung des Ehegatteneinkommens, die sich aus dem klaren Wortlaut des Paragraph 292, Absatz 2, ASVG ergibt („ist auch das gesamte Nettoeinkommen des ... Ehegatten ... zu berücksichtigen"), wird vom Obersten Gerichtshof in ständiger Rechtsprechung bejaht. (T1)
TE OGH 2009-05-12 10 ObS 56/08w
Auch; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Paragraph 149, GSVG. (T2)
TE OGH 2019-07-30 10 ObS 2/19w
TE OGH 2022-09-13 10 ObS 41/22k
Vgl; Beisatz: Hier: Der Ermittlung des Anspruchs auf Ausgleichszulage ist nicht die Netto-, sondern die Bruttopension zugrunde zu legen. Andernfalls würden die Krankenversicherungsbeiträge, die gemäß Paragraph 73, ASVG auch von der Ausgleichszulage zu leisten sind, faktisch vom Bund finanziert. Ein Abzug der nach Paragraph 73, Absatz eins, ASVG – also insbesondere von der Pension und der Ausgleichszulage – einzubehaltenden Krankenversicherungsbeiträge hat zu unterbleiben, weil diese ansonsten auf die Versichertengemeinschaft überwälzt würden. (T3)
TE OGH 2024-01-16 10 ObS 11/23z
vgl
ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0085216