OGH
RS0047332
20.04.1993
1Ob534/93; 7Ob632/94; 8Ob2156/96h; 1Ob2360/96g; 6Ob207/98d; 4Ob129/02b; 7Ob247/05g; 6Ob57/09i; 4Ob229/10w; 6Ob109/21d
ABGB §140 Ad; ABGB §936 römisch sieben c
Nach welchem Zeitraum geänderte Verhältnisse anzunehmen sind, richtet sich nach mehreren Kriterien, insbesondere nach dem Alter des Kindes, zumal die Bedürfnisse bei Kindern oft schon nach Verstreichen kurzer Zeitspannen sprunghaft ansteigen (zB Wechsel vom Säuglingsalter ins Kindesalter, Schuleintritt etc). Eine allgemein gültige Regel, nach Ablauf welchen Zeitraums jedenfalls von einer wesentlichen Änderung der Verhältnisse auszugehen ist, lässt sich nicht aufstellen.
TE OGH 1993-04-20 1 Ob 534/93
TE OGH 1994-11-23 7 Ob 632/94
TE OGH 1996-11-28 8 Ob 2156/96h
TE OGH 1996-11-26 1 Ob 2360/96g
Auch
TE OGH 1998-12-18 6 Ob 207/98d
TE OGH 2002-07-02 4 Ob 129/02b
Vgl auch; Beisatz: Hier: Schulwechsel Gymnasium - Handelsakademie. (T1)
TE OGH 2006-04-26 7 Ob 247/05g
TE OGH 2009-04-16 6 Ob 57/09i
Vgl; Beisatz: Eine allgemein gültige Regel, ab wann von einer solchen Änderung der Verhältnisse auszugehen ist oder nicht, lässt sich nicht aufstellen, weil hier die Umstände des Einzelfalls von wesentlicher Bedeutung sind. (T2)
TE OGH 2011-01-18 4 Ob 229/10w
Auch
TE OGH 2021-08-06 6 Ob 109/21d
Vgl; Beis wie T2
ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0047332