Gericht

OGH

Rechtssatznummer

RS0021928

Entscheidungsdatum

05.05.1992

Geschäftszahl

5Ob43/92; 1Ob509/94; 8Ob140/97i; 1Ob39/99p; 2Ob107/01a; 8Ob149/02y; 1Ob231/02f; 6Ob206/04v; 8Ob114/11i; 6Ob69/12h; 8Ob58/13g; 9Ob79/14d; 10Ob17/16x; 8Ob140/19z

Norm

ABGB §1170; ZPO §406

Rechtssatz

Der Einwand der mangelnden Fälligkeit ist unbeachtlich, wenn der Rechnungslegungspflichtige die Mängel der Abrechnung im Zuge des Rechtsstreits über seine Entgeltansprüche behebt.

Entscheidungstexte

TE OGH 1992-05-05 5 Ob 43/92

TE OGH 1994-01-25 1 Ob 509/94

TE OGH 1997-08-07 8 Ob 140/97i

TE OGH 1999-04-27 1 Ob 39/99p

TE OGH 2002-06-27 2 Ob 107/01a

Auch

TE OGH 2002-08-29 8 Ob 149/02y

Auch; Beisatz: Und sei es mit Hilfe eines Sachverständigengutachtens. (T1)

TE OGH 2003-06-03 1 Ob 231/02f

TE OGH 2004-11-25 6 Ob 206/04v

Vgl

TE OGH 2011-11-22 8 Ob 114/11i

Auch; Beis wie T1; Beisatz: Dies gilt bei fehlerhafter Abrechnung oder bei entsprechenden Behauptungen zu objektiv verständlichen Abrechnungsschwierigkeiten. (T2)

TE OGH 2012-05-24 6 Ob 69/12h

TE OGH 2013-06-27 8 Ob 58/13g

TE OGH 2014-11-27 9 Ob 79/14d

Beis wie T1; Beis wie T2; Beisatz: Ist bis zum Schluss der mündlichen Verhandlung in erster Instanz eine hinlängliche Erläuterung und Klärung aller offenen Probleme der Abrechnung erfolgt, so ist von der Fälligkeit der abgerechneten Leistung auszugehen. (T3)

TE OGH 2017-03-21 10 Ob 17/16x

TE OGH 2020-04-14 8 Ob 140/19z

European Case Law Identifier

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0021928