OGH
RS0050688
20.11.1991
9ObA196/91; 9ObA602/91; 9ObA305/92; 8ObA332/99b; 9ObA188/00p; 8ObA28/01b; 9ObA33/13p; 8ObA18/14a
AÜG §10
Der klare Wortlaut des Paragraph 10, Absatz eins, Satz 3 AÜG "kollektivvertragliches Entgelt" sowie die erläuternde Bemerkungen (19) lassen eine Auslegung, diese Bestimmung sehe für die Dauer der Beschäftigung eine Angleichung an die im Beschäftigerbetrieb gezahlten überkollektivvertraglichen Istlöhne vor, nicht zu.
TE OGH 1991-11-20 9 ObA 196/91
Veröff: SZ 64/161 = EvBl 1992/67 S 297 = JBl 1992,265 = Arb 10977 = ecolex 1992,111
TE OGH 1991-11-20 9 ObA 602/91
Veröff: Arb 10979 = RdW 1992,184
TE OGH 1992-11-25 9 ObA 305/92
Beisatz: Auch das Herausnehmen einzelner Detailregelungen sowohl aus dem Kollektivvertrag des Beschäftigerbetriebes als auch aus der Grundvereinbarung (Rosinentheorie) ist nicht möglich. (T1)
Veröff: DRdA 1993,378 (Ritzberger - Moser)
TE OGH 2000-03-09 8 ObA 332/99b
TE OGH 2000-09-20 9 ObA 188/00p
Auch
TE OGH 2001-10-25 8 ObA 28/01b
Beis wie T1
TE OGH 2013-07-24 9 ObA 33/13p
TE OGH 2014-03-24 8 ObA 18/14a
Auch; Beisatz: Aus diesem Grund fallen auch jährliche Ist-Lohn-Erhöhungen auf den überkollektivvertraglichen Lohn laut Beschäftiger-Kollektivvertrag nicht in den Schutzbereich des Paragraph 10, Absatz eins, Satz 3 AÜG (T2); Veröff: SZ 2014/26
ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0050688