OGH
RS0008788
19.05.2026
10ObS313/91; 9Ob241/02k; 5Ob179/06v; 2Ob39/07k; 4Ob23/08y; 9ObA53/11a; 9ObA91/14v; 9ObA35/15k; 7Ob171/15w; 10ObS26/16w; 9ObA21/17d; 7Ob114/17s; 9ObA135/17v; 9ObA9/19t; 9ObA71/20m; 10ObS138/21y; 5Ob114/21g; 4Ob155/23g; 1Ob15/24y; 10Obs107/24v; 9ObA32/25h; 10ObS21/26z
ABGB §6
Die Gesetzesauslegung darf nicht bei der Wortinterpretation stehen bleiben. Der übliche formale Wortsinn ist nur ein Hinweis für die Auslegung der Norm, nicht mehr; erst der äußerste mögliche Wortsinn steckt die Grenze jeglicher Auslegung ab, die auch mit den sonstigen Interpretationsmethoden nicht überschritten werden darf. Bei Gesetzen, die erfahrungsgemäß auf Vermittlung durch rechtskundige Personen angelegt sind, geht im Zweifel ein präziser rechtstechnischer Sprachgebrauch dem allgemeinen vor. (Hier: Außergerichtliche Vereinbarung, bei der die Unterschriften gerichtlich beglaubigt sind, stellt keinen gerichtlichen Vergleich dar.)
TE OGH 1991-11-12 10 ObS 313/91
TE OGH 2003-04-23 9 Ob 241/02k
nur: Die Gesetzesauslegung darf nicht bei der Wortinterpretation stehen bleiben. Der übliche formale Wortsinn ist nur ein Hinweis für die Auslegung der Norm, nicht mehr; erst der äußerste mögliche Wortsinn steckt die Grenze jeglicher Auslegung ab, die auch mit den sonstigen Interpretationsmethoden nicht überschritten werden darf. (T1)
TE OGH 2006-10-24 5 Ob 179/06v
nur T1
TE OGH 2007-06-28 2 Ob 39/07k
Auch; nur T1
TE OGH 2008-04-08 4 Ob 23/08y
nur: Der äußerste mögliche Wortsinn steckt die Grenze jeglicher Auslegung ab, die auch mit den sonstigen Interpretationsmethoden nicht überschritten werden darf. (T2)
Veröff: SZ 2008/44
TE OGH 2011-06-28 9 ObA 53/11a
nur: Die Gesetzesauslegung darf nicht bei der Wortinterpretation stehen bleiben. (T3)
TE OGH 2014-10-29 9 ObA 91/14v
Auch; nur T1
TE OGH 2015-04-29 9 ObA 35/15k
Auch; Beisatz: Im Zweifel geht bei der Gesetzesauslegung ein präziser rechtstechnischer Sprachgebrauch dem allgemeinen vor. (T4)
TE OGH 2015-11-19 7 Ob 171/15w
nur T2
TE OGH 2016-05-10 10 ObS 26/16w
Auch; nur T3
TE OGH 2017-07-25 9 ObA 21/17d
nur T3
TE OGH 2017-09-27 7 Ob 114/17s
Auch; Veröff: SZ 2017/106
TE OGH 2017-12-18 9 ObA 135/17v
nur T3
TE OGH 2019-02-27 9 ObA 9/19t
nur T3; Veröff: SZ 2019/19
TE OGH 2020-10-21 9 ObA 71/20m
Beis wie T3; Beisatz: Hier: Paragraph 191 a, Stmk L-DBR; Einstufung als Oberarzt. (T5)
TE OGH 2021-10-19 10 ObS 138/21y
nur T3
TE OGH 2022-03-03 5 Ob 114/21g
Vgl; nur T2; nur T3
TE OGH 2024-02-20 4 Ob 155/23g
nur T1
TE OGH 2024-04-08 1 Ob 15/24y
nur T2
TE OGH 2024-10-08 10 Obs 107/24v
Beisatz nur wie T2
TE OGH 2025-07-17 9 ObA 32/25h
TE OGH 2026-05-19 10 ObS 21/26z
nur T2
Beisatz: Hier: Zur Auslegung des Paragraph 790, ASVG. (T6)
ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0008788