Gericht

OGH

Entscheidungsdatum

11.06.1991

Geschäftszahl

5Ob525/91; 6Ob527/92 (6Ob528/92); 6Ob2222/96z; 1Ob2349/96i;

1Ob2383/96i; 6Ob251/98z; 7Ob30/00p; 8Ob162/00g; 3Ob74/03h;

6Ob314/05b; 5Ob22/09k (5Ob23/09g)

Norm

AußStrG §16 Abs3 idF WGN 1989

Rechtssatz

Da § 16 Abs 3 AußStrG nur auf die Bestimmungen der §§ 508 a sowie 510 Abs 1 letzter Satz und Abs 3 ZPO verweist, nicht jedoch auf § 506 ZPO, werden im außerstreitigen Verfahren vom Revisionsrekurswerber keine besonderen Rechtsausführungen zur Zulässigkeit seines Rechtsmittels verlangt. Es genügt, wenn in den Anfechtungsgründen eine iSd § 14 Abs 1 AußstrG erhebliche Rechtsfrage angesprochen wird.

Entscheidungstexte

TE OGH 1991/06/11 5 Ob 525/91

TE OGH 1992/09/24 6 Ob 527/92

TE OGH 1996/12/05 6 Ob 2222/96z

TE OGH 1997/01/28 1 Ob 2349/96i

TE OGH 1997/03/18 1 Ob 2383/96i

TE OGH 1999/01/28 6 Ob 251/98z

Beisatz: Hier: § 16 AußStrG idF WGN 1997. (T1)

 

TE OGH 2000/04/26 7 Ob 30/00p

Vgl auch; Beisatz: Anders als im Streitverfahren nach § 506 Abs 1 Z 5 ZPO ist es nicht erforderlich, die Gründe für die Zulassung des außerordentlichen Revisionsrekurses gesondert auszuführen. (T2)

TE OGH 2000/12/21 8 Ob 162/00g

TE OGH 2003/04/24 3 Ob 74/03h

Auch

 

TE OGH 2006/02/16 6 Ob 314/05b

Vgl aber; Beisatz: § 65 Abs 3 Z 6 AußStrG 2005 enthält die spezifischen Inhaltserfordernisse des Revisionsrekurses und entspricht dem § 506 ZPO, weil nunmehr Vertretungspflicht (§ 6) herrscht. (T3)

TE OGH 2009/04/28 5 Ob 22/09k

Vgl aber; Beis ähnlich wie T3

 

Rechtssatznummer

RS0007548