OGH
RS0070435
27.02.2023
5Ob582/90 (5Ob583/90); 1Ob569/92; 1Ob618/93; 1Ob36/98w; 4Ob248/01a; 6Ob42/08g; 5Ob174/08m; 8Ob133/14p; 4Ob99/18i; 5Ob132/22f
MRG §33 Abs2
WEG 2002 §36 Abs2
Es bedarf keiner gesonderten Entscheidung im Sinne des Paragraph 33, Absatz 2 und 3 MRG vor Entscheidung über das Räumungsbegehren, wenn bereits eine rechtskräftige Entscheidung über das Zinszahlungsbegehren vorliegt. Hinsichtlich des mit dem Zahlungsbegehren verbundenen Räumungsbegehren muss dem Beklagten vor Schluss der mündlichen Verhandlung die Möglichkeit gegeben werden, die rückständigen Wertsicherungsbeträge nachzuzahlen und darzutun, dass ihn an dem Zahlungsrückstand kein grobes Verschulden trifft.
TE OGH 1990-06-12 5 Ob 582/90
TE OGH 1992-07-14 1 Ob 569/92
Vgl; nur: Es bedarf keiner gesonderten Entscheidung im Sinne des Paragraph 33, Absatz 2 und 3 MRG vor Entscheidung über das Räumungsbegehren, wenn bereits eine rechtskräftige Entscheidung über das Zinszahlungsbegehren vorliegt. (T1)
Beisatz: Hier: Teilurteil über den Mietzinsrückstand in einem Verfahren wegen Zinszahlung und Räumung gemäß Paragraph 1118, Zweiter Fall ABGB.... (T2)
TE OGH 1993-08-15 1 Ob 618/93
Auch
TE OGH 1998-02-24 1 Ob 36/98w
nur T1
TE OGH 2001-11-13 4 Ob 248/01a
nur T1
TE OGH 2008-03-13 6 Ob 42/08g
nur T1
TE OGH 2008-09-23 5 Ob 174/08m
Vgl; nur T1; Beisatz: Hier: Paragraph 36, Absatz 2, WEG 2002. (T3)
TE OGH 2015-01-23 8 Ob 133/14p
Vgl auch; Beisatz: Die Rechtskraft der über den Zinsrückstand ergangenen Zahlungsbefehle steht einer nachträglichen Geltendmachung von Mietzinsminderungsgründen entgegen. (T4)
TE OGH 2018-05-29 4 Ob 99/18i
Auch
TE OGH 2023-02-27 5 Ob 132/22f
Beisatz wie T3
ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0070435