OGH
RS0014300
08.02.1990
6Ob509/90; 1Ob563/93; 1Ob506/95; 8Ob254/98f; 9Ob61/03s; 7Ob24/06i; 10Ob61/07d; 4Ob199/11k; 8Ob45/14x
ABGB §863 EI; ABGB §1029 B1
Die stillschweigende Vollmachtserteilung im Sinne des Paragraph 863, ABGB setzt voraus, daß der Dritte aus dem Verhalten des Vertretenen folgern darf, dieser wolle damit Vollmacht erteilen. Anscheinsvollmacht darf hingegen nur dann angenommen werden, wenn aus dem Verhalten des Vertretenen nur der Schluß abgeleitet werden kann, er habe - bereits früher - Vollmacht erteilt.
TE OGH 1990-02-08 6 Ob 509/90
TE OGH 1993-08-25 1 Ob 563/93
Auch
TE OGH 1995-02-27 1 Ob 506/95
TE OGH 1998-10-29 8 Ob 254/98f
Vgl auch
TE OGH 2003-09-24 9 Ob 61/03s
TE OGH 2006-02-15 7 Ob 24/06i
Auch
TE OGH 2007-06-26 10 Ob 61/07d
Veröff: SZ 2007/105
TE OGH 2012-01-17 4 Ob 199/11k
Auch
TE OGH 2014-05-26 8 Ob 45/14x
Auch; nur: Anscheinsvollmacht darf nur dann angenommen werden, wenn aus dem Verhalten des Vertretenen der Schluss abgeleitet werden kann, er habe dem Handelnden Vollmacht erteilt. (T1)