Gericht

OGH

Rechtssatznummer

RS0020511

Entscheidungsdatum

26.06.2024

Geschäftszahl

4Ob614/89; 1Ob689/89; 7Ob530/91; 4Ob2366/96m; 9Ob214/98f; 3Ob71/01i; 1Ob64/05t; 1Ob172/10s; 1Ob84/11a; 5Ob257/15b; 7Ob107/17m; 3Ob32/20g; 8Ob57/24a

Norm

ABGB §1090 römisch zwei c

ABGB §1090 IId1

Rechtssatz

Werden bei einem familienrechtlichen Wohnverhältnis Investitionen in die Wohnung vorgenommen, lässt dies noch keinen Schluss auf das Zustandekommen eines Mietrechtsverhältnisses zu.

Entscheidungstexte

TE OGH 1989-12-05 4 Ob 614/89

TE OGH 1990-05-02 1 Ob 689/89

TE OGH 1991-03-21 7 Ob 530/91

Auch; Beisatz: Hier: Überlassung eines Zubaues zur Benutzung um die Mutter bis zu ihrem Tod zu pflegen kein Mietvertrag. (T1)

TE OGH 1996-12-17 4 Ob 2366/96m

Vgl auch; Beisatz: Auch wenn der Benützer der Räume mit Duldung des Hauseigentümers Investitionen für das ganze Haus in der Erwartung macht, er werde es einmal erben. (T2)

TE OGH 1998-08-19 9 Ob 214/98f

Vgl auch; Beisatz: Die Finanzierung der Instandhaltung eines Wohnobjektes durch seine Benützer begründet nicht eo ipso ein Bestandverhältnis. (T3)

TE OGH 2002-01-30 3 Ob 71/01i

Beisatz: Ob durch derartige Investitionen das Maß der üblichen familiären Bestandspflicht überschritten wurde, hängt von den Umständen des Einzelfalles ab. (T4)

TE OGH 2005-06-13 1 Ob 64/05t

Auch

TE OGH 2010-12-15 1 Ob 172/10s

Beis ähnlich wie T2

TE OGH 2011-05-24 1 Ob 84/11a

TE OGH 2016-01-25 5 Ob 257/15b

TE OGH 2017-07-05 7 Ob 107/17m

Auch

TE OGH 2020-04-08 3 Ob 32/20g

TE OGH 2024-06-26 8 Ob 57/24a

vgl; Beisatz wie T4

European Case Law Identifier

ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0020511