OGH, AUSL EGMR
RS0079962
26.03.2026
4Ob91/89; 4Ob102/89; 4Ob128/90; 4Ob155/90; 4Ob163/93; 4Ob28/94; 4Ob175/17i; 4Ob102/18f; 4Ob5/19t; 4Ob156/20z; 6Ob160/23g; 2Ob118/25d; 4Ob76/25t
UWG §14 A2
Ein Vergleichsangebot beseitigt - streng genommen - nicht die Wiederholungsgefahr, sondern nur deren Vermutung. Daraus folgt aber, dass trotz eines an sich ausreichenden Vergleichsangebotes die Wiederholungsgefahr in der Folge sehr wohl wieder vermutet werden kann, wenn der Beklagte ein Verhalten an den Tag legt, das Zweifel an seinem ernstlichen Willen aufkommen lässt, von künftigen Störungen abzusehen.
TE OGH, AUSL EGMR 1989-07-11 4 Ob 91/89
Veröff: MR 1989,145 = WBl 1989,316 = RdW 1989,336 = ÖBl 1990,32
TE OGH 1989-10-10 4 Ob 102/89
Veröff: WBl 1990,82
TE OGH 1990-09-11 4 Ob 128/90
Auch
TE OGH 1990-11-06 4 Ob 155/90
Vgl auch; Veröff: MR 1991,70 (M Walter) = ÖBl 1991,134
TE OGH 1993-11-30 4 Ob 163/93
Veröff: SZ 66/163
TE OGH 1994-04-12 4 Ob 28/94
Veröff: SZ 67/60
TE OGH 2017-10-24 4 Ob 175/17i
Auch
TE OGH 2018-07-17 4 Ob 102/18f
Auch
TE OGH 2019-03-26 4 Ob 5/19t
Ähnlich
TE OGH 2020-10-20 4 Ob 156/20z
Vgl
TE OGH 2023-09-25 6 Ob 160/23g
vgl
TE OGH 2025-06-26 2 Ob 118/25d
Beisatz: Hier: Keine aufzugreifende Fehlbeurteilung des Berufungsgerichts, wenn dieses ungeachtet des Umstands, dass die Beklagte den Abschluss eines vollstreckbaren Unterlassungsvergleichs im Umfang des Klagebegehrens anbot, aufgrund des sonstigen Verhaltens der Beklagten die Wiederholungsgefahr bejahte. (T1)
TE OGH 2026-03-26 4 Ob 76/25t
ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0079962