Gericht

OGH

Rechtssatznummer

RS0085110

Entscheidungsdatum

20.06.1989

Geschäftszahl

10ObS185/89; 10ObS52/90; 10ObS39/96; 10ObS131/99h; 10ObS37/04w; 10ObS63/11d; 10ObS84/14x

Norm

ASVG §175 Abs6

Rechtssatz

Auch grobe Fahrlässigkeit des Verunglückten spricht nicht von vornherein gegen das Vorliegen eines Arbeitsunfalles.

Entscheidungstexte

TE OGH 1989-06-20 10 ObS 185/89

Veröff: SSV-NF 3/81

TE OGH 1990-03-27 10 ObS 52/90

Beisatz: Kausalzusammenhang trotz Alkoholisierung, überhöhte Geschwindigkeit, Entzug der Lenkerberechtigung. (T1) Veröff: SSV-NF 4/49

TE OGH 1996-02-20 10 ObS 39/96

Beisatz: Voraussetzung jedoch bleibt, daß die versicherte Tätigkeit trotz der aus betriebsfremden Motiven selbst geschaffenen Gefahr eine wesentliche Bedingung des Unfalles geblieben ist, also die Ausübung der geschützten Tätigkeit unter erhöhtem Gefahrenrisiko durchgeführt werden mußte. (T2)

TE OGH 1999-06-29 10 ObS 131/99h

Veröff: SZ 72/111

TE OGH 2004-03-30 10 ObS 37/04w

Ähnlich; Beisatz: Hier: Versicherungsschutz verneint. (T3)

TE OGH 2011-07-21 10 ObS 63/11d

Auch

TE OGH 2014-08-26 10 ObS 84/14x

European Case Law Identifier

ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0085110