Gericht

OGH

Rechtssatznummer

RS0021814

Entscheidungsdatum

20.11.2025

Geschäftszahl

1Ob540/89; 4Ob23/93 (4Ob24/93); 1Ob93/11z; 4Ob163/11s; 2Ob237/14p; 4Ob14/16m; 6Ob195/16v; 5Ob58/22y; 5Ob134/25d

Norm

ABGB §1168

Rechtssatz

Wenn der Besteller die zunächst geforderte Verbesserung des Werkes nicht zulässt oder sonst vereitelt, steht dem Unternehmer in der Regel das volle Entgelt zu, weil des Verhalten des Bestellers nicht anders zu beurteilen ist, als hätte er gar keine Verbesserung verlangt.

Entscheidungstexte

TE OGH 1989-03-01 1 Ob 540/89

Veröff: EvBl 1989/101 S 372 = WBl 1989,225

TE OGH 1993-02-23 4 Ob 23/93

Auch; Veröff: MR 1993,190

TE OGH 2011-06-21 1 Ob 93/11z

Auch

TE OGH 2011-11-22 4 Ob 163/11s

Auch

TE OGH 2015-08-06 2 Ob 237/14p

TE OGH 2016-03-30 4 Ob 14/16m

Beisatz: Das Begehren auf Zahlung des Deckungskapitals schließt denknotwendig ein, dass Verbesserung nicht (mehr) von der Klägerin begehrt, sondern einem Dritten in Auftrag gegeben werden wird. Damit entfällt auch das Leistungsverweigerungsrecht. (T1)

TE OGH 2016-11-29 6 Ob 195/16v

Vgl

TE OGH 2022-12-21 5 Ob 58/22y

TE OGH 2025-11-20 5 Ob 134/25d

Beisatz wie T1

European Case Law Identifier

ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0021814