OGH
RS0070116
19.01.1989
7Ob731/88; 1Ob717/89; 3Ob598/89; 2Ob524/91; 8Ob501/91; 7Ob1540/94; 1Ob508/95; 9Ob1503/95; 7Ob2400/96h; 1Ob1/97x; 8Ob196/98a; 9Ob313/98i; 8Ob240/01d; 5Ob184/10k
MRG §29
Kündigungsbeschränkungen des MRG können nicht durch eine vor oder gleichzeitig mit Abschluß des Mietvertrages getroffene Räumungsverpflichtung umgangen werden (so schon MietSlg 35343).
TE OGH 1989-01-19 7 Ob 731/88
Veröff: WoBl 1989,76 (Würth) = ImmZ 1989,96
TE OGH 1990-02-21 1 Ob 717/89
Vgl; Beisatz: Dies gilt jedoch nicht, wenn der neue Mietvertrag nur eine Novation eines bereits bestehenden ist. (T1)
TE OGH 1990-03-14 3 Ob 598/89
Veröff: SZ 63/42 = MietSlg XLI/14
TE OGH 1991-09-18 2 Ob 524/91
Beisatz: Abschluß eines Räumungsvergleiches am Ende eines durchsetzbar befristeten Mietverhältnisses ist keine Umgehungshandlung (hier: Startwohnungsgesetz). (T2) Veröff: ImmZ 1991,456
TE OGH 1992-08-31 8 Ob 501/91
Beisatz: Die einvernehmliche Auflösung auch nicht durchsetzbar befristeter Mietverhältnisse ist grundsätzlich zulässig. (T3)
TE OGH 1994-04-13 7 Ob 1540/94
Beisatz: Der Mieter steht aber auch nach Übergabe der Wohnung weiter unter Druck, wenn er rechtsirrtümlich der Meinung ist, die Unterfertigung des Räumungsvergleiches sei die einzige Möglichkeit, weiterhin in der Wohnung bleiben zu können. (T4)
TE OGH 1995-02-27 1 Ob 508/95
Beisatz: Eine derartige Auflösungsvereinbarung ist ungültig, weil der Mieter unter solchen Umständen in der Regel unter Druck steht, sodaß seine Vertragsfreiheit insoweit nicht gegeben ist. (T5)
TE OGH 1995-03-29 9 Ob 1503/95
TE OGH 1997-04-02 7 Ob 2400/96h
Auch; Beis wie T3
TE OGH 1997-07-15 1 Ob 1/97x
Beis wie T5; Veröff: SZ 70/143
TE OGH 1998-08-24 8 Ob 196/98a
Beis wie T5; Beis wie T2; Beis wie T4
TE OGH 1998-11-25 9 Ob 313/98i
Auch
TE OGH 2002-08-08 8 Ob 240/01d
TE OGH 2011-01-24 5 Ob 184/10k
Auch; Beisatz: Die Unwirksamkeit eines gerichtlichen Räumungsvergleichs ist mit Feststellungsklage geltend zu machen. (T6)