OGH
RS0005091
15.11.1988
4Ob597/88; 1Ob571/94; 10Ob1533/96; 1Ob293/99s; 5Ob177/01t; 7Ob229/01d; 1Ob58/02i; 5Ob113/03h; 3Ob185/03g; 5Ob100/07b; 8Ob63/18z; 5Ob220/20v
EO §382 Abs1 Z6 II6; EO §384 Abs2
Das Veräußerungsverbot und Belastungsverbot kann ein vor seiner Anmerkung in verbücherungsfähiger Form abgeschlossenes Veräußerungsgeschäft gegenüber dem Erwerber nicht unwirksam machen; es verhindert auch nicht dessen Durchführung, selbst wenn der Erwerber erst nach der Anmerkung des Verbots um die Einverleibung seines Eigentumsrechtes angesucht hat. Der Anmerkung des Verbotes käme sonst ohne jede gesetzliche Grundlage die Wirkung einer Rangordnungsanmerkung zu.
TE OGH 1988-11-15 4 Ob 597/88
Veröff: EvBl 1989/95 S 342 = NZ 1989,128
TE OGH 1994-12-13 1 Ob 571/94
Vgl; Veröff: SZ 67/226
TE OGH 1996-03-26 10 Ob 1533/96
Vgl auch
TE OGH 1999-11-23 1 Ob 293/99s
Auch; nur: Das Veräußerungsverbot und Belastungsverbot kann ein vor seiner Anmerkung in verbücherungsfähiger Form abgeschlossenes Veräußerungsgeschäft gegenüber dem Erwerber nicht unwirksam machen; es verhindert auch nicht dessen Durchführung, selbst wenn der Erwerber erst nach der Anmerkung des Verbots um die Einverleibung seines Eigentumsrechtes angesucht hat. (T1)
TE OGH 2001-09-04 5 Ob 177/01t
Vgl auch
TE OGH 2001-10-17 7 Ob 229/01d
Vgl auch
TE OGH 2002-09-30 1 Ob 58/02i
TE OGH 2003-06-02 5 Ob 113/03h
Auch; Beisatz: Hier: Sicherung eines nachehelichen Aufteilungsanspruchs. (T2)
TE OGH 2003-08-21 3 Ob 185/03g
Vgl auch
TE OGH 2007-08-28 5 Ob 100/07b
TE OGH 2018-04-27 8 Ob 63/18z
Auch
TE OGH 2021-03-18 5 Ob 220/20v
Vgl; Beisatz: Hier: Anmerkung der Pfändung des Anwartschaftsrechts des Nacherben. (T3)
ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0005091