OGH
RS0036631
18.03.2026
10ObS53/88; 7Ob510/92; 10ObS164/94; 7Ob646/94; 6Ob255/03y; 16Ok50/05; 6Ob146/09b (6Ob147/09z; 6Ob166/09v); 5Ob233/10s; 7Ob180/11p; 9Ob34/20w; 6Ob42/26h
ZPO §84 römisch eins
ZPO §85 Abs1
ZPO §85 Abs2
ZPO §467 Z5 D
Ein Rechtsmittel, welchem die Unterschrift eines Rechtsanwaltes (oder seit dem Inkrafttreten des ASGG einer im Paragraph 40, Absatz eins, Ziffer 2, ASGG genannten, auch zur Vertretung vor den Gerichten zweiter Instanz qualifizierten Person) fehlt, darf erst dann zurückgewiesen werden, wenn ein (wirksamer) Auftrag zur Verbesserung fruchtlos geblieben ist (hier wurde der zu verbessernde Schriftsatz nicht zurückgestellt).
TE OGH 1988-03-08 10 ObS 53/88
TE OGH 1992-01-30 7 Ob 510/92
Veröff: RZ 1992/56 S 152
TE OGH 1994-07-19 10 ObS 164/94
TE OGH 1994-12-14 7 Ob 646/94
Auch; Beisatz: Unterbleibt eine Fristsetzung, dann kann die Verbesserung solange erfolgen, als das Gericht nicht eine Verbesserungsfrist setzt. (T1)
TE OGH 2004-03-04 6 Ob 255/03y
Auch
TE OGH 2005-12-20 16 Ok 50/05
Ähnlich; Beisatz: Hier: Auch nachdem zufolge Paragraph 43, KartG die Paragraphen 6, Absatz eins und 47 Absatz eins, AußStrG 2005 anzuwenden sind, muss die Rekursschrift durch einen Rechtsanwalt unterfertigt sein vergleiche Paragraph 53, Absatz eins, KartG e contrario). Nach erfolglosem Verstreichen der Verbesserungsfrist war der Rekurs daher zurückzuweisen. (T2)
TE OGH 2009-09-18 6 Ob 146/09b
Vgl auch; Bem: Hier: Zurückstellung eines Rekurses gegen einen Beschluss des Oberlandesgerichts, mit dem ein Delegierungsantrag abgewiesen wurde, zur Verbesserung durch Unterschrift eines Rechtsanwalts. (T3)
TE OGH 2011-01-24 5 Ob 233/10s
Vgl auch
TE OGH 2011-09-28 7 Ob 180/11p
Auch
TE OGH 2020-07-29 9 Ob 34/20w
vgl
Anmerkung, Veröff: SZ 2020/66
TE OGH 2026-03-18 6 Ob 42/26h
ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0036631