Gericht

OGH

Rechtssatznummer

RS0040259

Entscheidungsdatum

14.07.2026

Geschäftszahl

10ObS19/87; 9ObS25/87; 10ObS87/88; 10ObS74/88; 10ObS88/88; 10ObS270/88; 3Ob534/91; 1Ob597/92; 9Ob901/93; Rkv1/97; 10ObS283/98k; 3Ob246/98t; 10ObS389/01f; 9ObA132/07p; 10ObS144/07k; 10ObS49/08s; 10ObS169/09i; 2Ob85/09b; 10ObS117/10v; 10ObS69/11m; 10ObS177/12w; 1Ob36/13w; 4Ob60/15z; 7Ob236/16f; 10ObS7/18d; 8Ob66/18s; 10ObS80/22w; 10ObS63/26a

Norm

ASGG §37

ZPO §260

ZPO §477 Abs1 Z2 D2b

Rechtssatz

Der in einer unrichtigen Besetzung des Berufungsgerichtes gelegene Nichtigkeitsgrund des Paragraph 477, Absatz eins, Ziffer 2, ZPO kann nur dann als geheilt angesehen werden, wenn eine mündliche Berufungsverhandlung anberaumt worden ist.

Entscheidungstexte

TE OGH 1987-10-06 10 ObS 19/87

Veröff: SSV - NF 1/31

TE OGH 1987-11-04 9 ObS 25/87

Vgl auch; Veröff: SZ 60/233 = SSV - NF 1/51 = RZ 1988/32 S 139

TE OGH 1988-05-31 10 ObS 87/88

Vgl auch; Veröff: SSV - NF 2/56

TE OGH 1988-05-31 10 ObS 74/88

Vgl auch

TE OGH 1988-05-31 10 ObS 88/88

Vgl auch

TE OGH 1988-10-25 10 ObS 270/88

TE OGH 1991-09-18 3 Ob 534/91

Vgl auch

TE OGH 1992-10-07 1 Ob 597/92

Vgl auch; Beisatz: Heilung tritt nur dann ein, wenn die Parteien die Möglichkeit hatten, die unrichtige Besetzung vor Einlassung in eine Verhandlung geltend zu machen. (T1)

Veröff: EvBl 1993/131 S 531

TE OGH 1993-04-14 9 Ob 901/93

Vgl auch; Beis wie T1; Beisatz: Diese Möglichkeit besteht bei Abwesenheit nicht. (T2)

TE OGH 1997-04-01 Rkv 1/97

Auch; Beis wie T1

TE OGH 1998-09-01 10 ObS 283/98k

Auch

TE OGH 1999-04-28 3 Ob 246/98t

Beisatz: Die Folge der mangelnden Heilung ist, dass dann, wenn - wie etwa im Rekursverfahren - eine Rüge nicht möglich war, die Parteien die Entscheidung durch einen nach der Geschäftsverteilung nicht zuständigen Senat im Verfahren zweiter Instanz im Rechtsmittelverfahren vor dem Obersten Gerichtshof als Nichtigkeitsgrund ausdrücklich geltend machen können. Eine amtswegige Berücksichtigung ist dem Obersten Gerichtshof aber verwehrt (unter Ablehnung von 10 ObS 283/98k für jene Verfahren, auf die Paragraph 37, ASGG nicht anzuwenden ist). (T3)

Veröff: SZ 72/81

TE OGH 2002-01-15 10 ObS 389/01f

Vgl auch; Beis wie T1

TE OGH 2007-11-28 9 ObA 132/07p

Vgl auch; Beis wie T1

TE OGH 2008-03-04 10 ObS 144/07k

Vgl auch

TE OGH 2008-07-24 10 ObS 49/08s

Auch

TE OGH 2009-12-15 10 ObS 169/09i

Auch

TE OGH 2010-01-28 2 Ob 85/09b

Vgl; Auch Beis wie T3; Beisatz: Die Heilungsvorschrift des Paragraph 260, Absatz 4, ZPO ist nicht eng auf die mündliche Verhandlung zu beziehen, sondern vielmehr im Sinne einer Einlassung in die Sache zu verstehen. (T4)

TE OGH 2010-10-05 10 ObS 117/10v

Auch

TE OGH 2011-08-30 10 ObS 69/11m

Vgl auch

TE OGH 2013-03-19 10 ObS 177/12w

TE OGH 2013-05-21 1 Ob 36/13w

Auch; Beis wie T4

TE OGH 2015-05-19 4 Ob 60/15z

Vgl auch; Beis wie T4; Veröff: SZ 2015/47

TE OGH 2017-02-15 7 Ob 236/16f

Vgl aber; Beisatz: Die Erhebung eines Rechtsmittels ist ein einheitlicher Akt über den eine einheitliche Entscheidung ergeht. Das heißt, das Rechtsmittel muss als Einheit betrachtet werden, eine Reihung von Rechtsmittelgründen ist unzulässig. (T5)

Veröff: SZ 2017/14

TE OGH 2018-03-14 10 ObS 7/18d

TE OGH 2018-06-25 8 Ob 66/18s

Auch; Beis wie T3

TE OGH 2022-09-13 10 ObS 80/22w

Vgl

TE OGH 2026-07-14 10 ObS 63/26a

vgl

European Case Law Identifier

ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0040259