OGH
RS0032306
26.05.1987
1Ob527/87; 1Ob666/88; 7Ob605/95; 5Ob339/98h; 7Ob252/01m; 6Ob300/02i; 1Ob8/04i; 4Ob108/06w; 2Ob204/10d; 3Ob203/12t; 8Ob86/14a
ABGB §1364
Paragraph 1364, zweiter Satz ABGB regelt zwar nur den Fall, dass der Gläubiger bei Eintreibung der fälligen Schuld säumig ist, die Bestimmung kann aber als Grundlage einer umfassenden, dem Gläubiger in Ansehung des Bürgen obliegenden Sorgfaltspflicht verstanden werden, deren Verletzung der Bürge dem Gläubiger einwenden kann.
TE OGH 1987-05-26 1 Ob 527/87
Veröff: SZ 61/235 = ÖBA 1988,924
TE OGH 1988-11-09 1 Ob 666/88
Vgl auch; Beisatz: Hier: Pflicht, den Bürgen darüber aufzuklären, dass eine vereinbarte Verpfändung der Rechte aus der Lebensversicherung des Hauptschuldners unterblieb. (T1) Veröff: WBl 1989,252
TE OGH 1996-04-17 7 Ob 605/95
Beisatz: Hier: Verzögerte Verwertung eines als weitere Sicherheit vorhandenen Busses. (T2)
TE OGH 1999-01-26 5 Ob 339/98h
Vgl; Beisatz: Der Gläubiger hat alle Vorkehrungen zu treffen hat, um den Rückgriffsanspruch zu sichern. (T3)
TE OGH 2001-12-07 7 Ob 252/01m
Auch
TE OGH 2002-12-12 6 Ob 300/02i
Auch
TE OGH 2004-03-18 1 Ob 8/04i
Vgl auch; Beisatz: Die Beweislast für den Kausalverlauf, nämlich dafür, dass bei Einhaltung der dem Bürgen gegenüber gebotenen Sorgfalt an den Gläubiger Zahlung geleistet worden wäre, trifft den Bürgen. (T4)
TE OGH 2006-08-09 4 Ob 108/06w
Auch; Beis wie T3; Veröff: SZ 2006/116
TE OGH 2011-10-20 2 Ob 204/10d
Auch; Veröff: SZ 2011/127
TE OGH 2012-12-19 3 Ob 203/12t
Vgl
TE OGH 2014-09-29 8 Ob 86/14a
Auch; Beis wie T4; Veröff: SZ 2014/87
ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0032306