OGH
RS0018103
07.04.2026
14ObA11/87; 5Ob503/87; 4Ob503/91; 1Ob58/02i; 4Ob250/04z; 7Ob116/05t; 9Ob6/08k; 2Ob185/14s; 9Ob22/22h; 1Ob8/24v; 10ObS96/24a; 15Os32/26h
ABGB §916 A
Paragraph 916, ABGB setzt die übereinstimmende Absicht beider Parteien voraus, eine Willenserklärung dem anderen gegenüber nur zum Schein abzugeben. Nur in einem solchen Fall wirkt das zum Schein abgeschlossene Geschäft nicht, weil es ja nicht gewollt ist und keiner der Partner auf die Wirksamkeit der Erklärung vertraut hat.
TE OGH 1987-02-24 14 ObA 11/87
TE OGH 1987-12-04 5 Ob 503/87
TE OGH 1991-02-26 4 Ob 503/91
TE OGH 2002-09-30 1 Ob 58/02i
TE OGH 2004-12-21 4 Ob 250/04z
Beisatz: Wer sich auf das Vorliegen eines Scheingeschäfts beruft, hat den Abschluss eines solchen zu beweisen. (T1)
TE OGH 2005-09-28 7 Ob 116/05t
Auch
TE OGH 2008-08-20 9 Ob 6/08k
Auch; Beisatz: Hier: Vereinbarung einer Gegenleistung, die nur der Finanzbehörde gegenüber vorgetäuscht werden sollte. (T2)
TE OGH 2015-07-02 2 Ob 185/14s
Auch
TE OGH 2022-04-27 9 Ob 22/22h
Beisatz: Hier: „Vereinbarung“ eines Vorkaufsrechts als Scheingeschäft. (T3)
TE OGH 2024-07-24 1 Ob 8/24v
Beisatz: Hier: (verneinte) Anwaltshaftung wegen unterlassenem Einwand eines Scheingeschäfts. Anstellung/Anmeldung der Ehegattin als Ordinationsgehilfin. (T4)
TE OGH 2025-02-11 10 ObS 96/24a
vgl; Beisatz wie T1
TE OGH 2026-04-07 15 Os 32/26h
vgl
ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0018103