Gericht

OGH

Entscheidungsdatum

19.03.1986

Geschäftszahl

3Ob632/85; 4Ob630/88; 8Ob508/89; 4Ob573/89 (4Ob1529/89); 1Ob608/92; 1Ob509/94; 6Ob286/99y; 8Ob149/02y; 13Bkd4/07; 5Ob113/09t

Norm

ABGB §1170

Rechtssatz

Eine ordentliche Rechnungslegung hat alle Angaben zu enthalten, die eine Überprüfung der Angemessenheit (§ 1152 ABGB) zulassen. Der Besteller, der Baukosten zu zahlen hat, kann deshalb auf einer ordnungsgemäß zusammengestellten, vollständigen Rechnung bestehen.

Entscheidungstexte

TE OGH 1986/03/19 3 Ob 632/85

Veröff: JBl 1986,450

TE OGH 1988/12/13 4 Ob 630/88

nur: Eine ordentliche Rechnungslegung hat alle Angabe zu enthalten, die eine Überprüfung der Angemessenheit (§ 1152 ABGB) zulassen. (T1)

TE OGH 1989/05/31 8 Ob 508/89

nur T1; Veröff: SZ 62/102 = AnwBl 1990,45 (Pritz)

TE OGH 1989/09/12 4 Ob 573/89

nur T1; Beisatz: Das gilt auch für andere (als Werklohnforderungen) Forderungen, deren Höhe der Schuldner nicht kennen kann (so etwa auch für Kaufpreisforderungen: EvBl 1983/148). (T2)

TE OGH 1992/11/11 1 Ob 608/92

Auch; nur T1

TE OGH 1994/01/25 1 Ob 509/94

Auch; nur T1

TE OGH 2000/07/13 6 Ob 286/99y

nur T1; Beisatz: Eine ordnungsgemäße Honorarnote liegt vor, wenn unter Berücksichtigung der Art und des Umfanges der Tätigkeit sowie des Einblickes des Klienten dieser ausreichend über die Berechnungsunterlagen informiert wird. (T3)

TE OGH 2002/08/29 8 Ob 149/02y

Vgl auch

TE OGH 2008/02/25 13 Bkd 4/07

nur T1; Beis wie T3

TE OGH 2009/11/24 5 Ob 113/09t

Vgl; nur ähnlich T1; Bem: Zu den Anforderungen an die Rechnungslegung siehe RS0021908. (T4)

Rechtssatznummer

RS0022017