OGH
RS0090817
04.10.2023
11Os78/85; 11Os123/88; 14Os32/02; 11Os81/07g (11Os82/07d; 11Os83/07a; 11Os84/07y); 13Os127/09i; 15Os72/23m
StGB §29
StGB §31
StPO §281 Abs1 Z11 B
StPO §282 C
Mit der Bestimmung des Paragraph 31, StGB soll nur eine durch getrennte Verfahrensführung (Unanwendbarkeit des Paragraph 28, Absatz eins, StGB) bedingte ungünstigere Behandlung des Angeklagten vermieden werden; keinesfalls war es aber Zielsetzung des Gesetzgebers, dass ein Angeklagter aus der getrennten Verfahrensführung einen sachlich nicht begründeten Vorteil ziehen sollte: Zur Umgehung einer qualifikationsbegründenden Zusammenrechnung (Paragraph 29, StGB) darf die Vorschrift des Paragraph 31, StGB nicht herangezogen werden.
TE OGH 1985-06-25 11 Os 78/85
TE OGH 1988-12-20 11 Os 123/88
nur: Mit der Bestimmung des Paragraph 31, StGB soll nur eine durch getrennte Verfahrensführung (Unanwendbarkeit des Paragraph 28, Absatz eins, StGB) bedingte ungünstigere Behandlung des Angeklagten vermieden werden. (T1) Veröff: EvBl 1989/86 S 310 = RZ 1989/47 S 121
TE OGH 2002-05-07 14 Os 32/02
Vgl; Beisatz: Paragraph 31, StGB will den Angeklagten nur davor bewahren, der Vorteile gemeinsamer Aburteilung durch den Zufall getrennter Verfahrensführung verlustig zu gehen, sodass er durch die Verhängung einer Sanktion als Zusatzstrafe nicht benachteiligt wird. (T2)
TE OGH 2007-08-21 11 Os 81/07g
Vgl; Beis ähnlich T2; Beisatz: Es kommt daher eine Maßnahme nach Paragraph 292, letzter Satz StPO hier nicht in Betracht. (T3)
TE OGH 2009-12-17 13 Os 127/09i
Auch
TE OGH 2023-10-04 15 Os 72/23m
vgl
ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0090817