OGH
RS0043418
09.09.2025
6Ob801/82; 1Ob525/85; 6Ob612/85; 8Ob638/85; 8Ob565/87; 9Ob105/00g; 4Ob202/08x; 1Ob59/10y; 8Ob30/14s; 4Ob73/16p; 10Ob61/17v; 1Ob62/19b; 1Ob90/25d
ZPO §503 Z4 E4c11
Der Schluss von bestimmten Tatsachen auf das Vorhandensein eines bestimmten Bewusstseins, eines bestimmten Willens oder einer bestimmten Absicht gehört in den Bereich der Tatsachenfeststellungen.
TE OGH 1984-03-29 6 Ob 801/82
TE OGH 1985-04-17 1 Ob 525/85
TE OGH 1985-07-11 6 Ob 612/85
Auch; Beisatz: Ausführungen zum subjektiven Willen der Parteien, zum übereinstimmenden Verständnis und zur übereinstimmenden Absicht der Parteien gehören in das Gebiet des Beweiswürdigung und der Tatsachenfeststellung. (T1)
TE OGH 1986-02-13 8 Ob 638/85
TE OGH 1988-06-23 8 Ob 565/87
Beisatz: Hier: Bei der Beurteilung von Willenserklärungen und Verträgen gehört die Annahme des Gerichtes, dass eine Person gewisse Vorstellungen besaß und willensmäßig konkrete Zielsetzungen verfolgte, ebenso wie die Parteiabsicht bei Vertragsabschluss in den Bereich der irrevisiblen Tatsachenfeststellungen. (T2)
Veröff: GesRZ 1988,229
TE OGH 2000-05-31 9 Ob 105/00g
Auch; Beisatz: Ausführungen zur subjektiven Absicht gehören in den Bereich der irrevisiblen Beweiswürdigung und Tatsachenfeststellung. (T3)
TE OGH 2009-01-20 4 Ob 202/08x
Vgl auch; Beisatz: Hier: Feststellung zum gemeinsamen Willen der Parteien. (T4)
TE OGH 2010-04-20 1 Ob 59/10y
Beis wie T4
TE OGH 2014-10-30 8 Ob 30/14s
TE OGH 2016-08-30 4 Ob 73/16p
Auch
TE OGH 2017-12-20 10 Ob 61/17v
Auch
TE OGH 2019-09-25 1 Ob 62/19b
TE OGH 2025-09-09 1 Ob 90/25d
ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0043418