OGH
RS0016201
27.01.2026
7Ob765/83; 1Ob525/85; 7Ob1/89; 1Ob27/89 (1Ob28/89); 7Ob653/92; 7Ob568/95; 1Ob617/95; 9Ob247/02t; 4Ob83/06v; 8Ob19/12w; 4Ob11/13s; 4Ob29/17v; 8Ob137/17f; 6Ob160/22f; 3Ob187/25h
ABGB §871 BIII
Für die Beurteilung der Wesentlichkeit des Irrtums ist der hypothetische Parteiwille entscheidend. Der Irrtum ist dann wesentlich, wenn der Erklärende ohne ihn das Geschäft nicht geschlossen hätte.
TE OGH 1984-01-12 7 Ob 765/83
TE OGH 1985-04-17 1 Ob 525/85
TE OGH 1989-01-19 7 Ob 1/89
Veröff: EvBl 1989/118 S 457 = VersRdSch 1989,249
TE OGH 1989-11-15 1 Ob 27/89
Veröff: JBl 1990,321 = MietSlg 41/34
TE OGH 1993-01-27 7 Ob 653/92
nur: Für die Beurteilung der Wesentlichkeit des Irrtums ist der hypothetische Parteiwille entscheidend. (T1)
Veröff: EvBl 1993/77 S 343
TE OGH 1995-09-27 7 Ob 568/95
nur T1; Beisatz: Maßgebender Zeitpunkt ist jener des Vertragsabschlusses. (T2)
TE OGH 1995-10-23 1 Ob 617/95
Auch
TE OGH 2003-04-23 9 Ob 247/02t
Beisatz: Erst wenn die Feststellung des hypothetischen Willens der konkreten Parteien unmöglich ist, ist zu fragen, wie normale Personen redlicherweise gehandelt hätten. (T3)
Veröff: SZ 2003/70
TE OGH 2006-07-12 4 Ob 83/06v
Beis wie T3
TE OGH 2012-03-28 8 Ob 19/12w
Beis wie T3
TE OGH 2013-03-19 4 Ob 11/13s
Auch
TE OGH 2017-03-28 4 Ob 29/17v
Beis wie T2; Beis wie T3
TE OGH 2017-11-29 8 Ob 137/17f
Auch; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Eine nachträgliche Änderung des Kursinhalts im Rahmen eines Ausbildungsvertrages begründet keinen Mangel in der Wurzel des Rechtsgeschäfts, der zur Anfechtung des Vertrags wegen Irrtums berechtigt. (T4)
TE OGH 2023-11-20 6 Ob 160/22f
vgl; Beisatz: Hier: Diesel-Abgasskandal (T5)
TE OGH 2026-01-27 3 Ob 187/25h
vgl
ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0016201