OGH
RS0034017
29.03.2023
4Ob105/82; 9ObA125/87; 9ObA10/89; 9ObA64/89; 9ObA13/90 (9ObA14/90; 9ObA15/90); 9ObA232/99d; 8ObA283/99x; 9ObA16/00v; 8ObA5/23b
ABGB §1444 Db
Kann das gesamte Arbeitsverhältnis und damit die Grundlage für den Erwerb der Gegenleistung des Arbeitnehmers pro futuro jederzeit einvernehmlich beseitigt werden, dann muß es umso mehr dem Einvernehmen der Vertragspartner überlassen bleiben, den Inhalt des Arbeitsvertrages - innerhalb der Grenzen des zwingenden Rechtes - für die Zukunft zu ändern, dh auch für den Arbeitnehmer ungünstiger zu gestalten.
TE OGH 1983-10-18 4 Ob 105/82
Veröff: RdW 1983,113 = EvBl 1984/48 S 189 = SZ 56/149 = Arb 10303 = DRdA 1984,352 (Eypeltauer)
TE OGH 1988-01-27 9 ObA 125/87
Vgl auch
TE OGH 1989-03-15 9 ObA 10/89
Auch; Beisatz: Die die Rechtsstellung des Arbeitnehmers für die die Zukunft teilweise verschlechternde einvernehmliche Vertragsänderung ist soweit wirksam, als auch der geänderte Vertragsinhalt den durch Gesetz, KV oder Betriebsvereinbarung zwingend normierten Mindestanforderungen entspricht. (T1) Veröff: SZ 62/47
TE OGH 1989-04-19 9 ObA 64/89
Auch; Beis wie T1; Beisatz: Paragraph 48, ASGG. (T2)
TE OGH 1990-02-14 9 ObA 13/90
Beis wie T1; Beis wie T2
TE OGH 1999-10-13 9 ObA 232/99d
Vgl auch; Beis wie T1
TE OGH 1999-11-11 8 ObA 283/99x
Vgl auch; Beis wie T1
TE OGH 2000-01-26 9 ObA 16/00v
Auch; Beis wie T1
TE OGH 2023-03-29 8 ObA 5/23b
vgl
ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0034017